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Ex-Umweltminister Klaus Töpfer verstorben: Ein Leben für die Nachhaltigkeit
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Ex-Umweltminister Klaus Töpfer verstorben: Ein Leben für die Nachhaltigkeit

RobVanDerMeijden (CC0), Pixabay

Der frühere deutsche Umweltminister Klaus Töpfer (CDU) ist tot. Er starb am 8. Juni nach „kurzer schwerer Krankheit“ im Kreise seiner Familie, wie eine Sprecherin der CDU heute mitteilte. Töpfer wurde 85 Jahre alt.

Klaus Töpfer war unter Kanzler Helmut Kohl (CDU) von 1987 bis 1994 Umweltminister und später Leiter des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP). Er galt als weltweit gefragter Experte für Umweltpolitik.

CDU-Chef Friedrich Merz nannte Töpfer „einen verdienten Politiker und streitbaren Kämpfer für die Nachhaltigkeit“. Er habe „die Umwelt- und Klimapolitik unseres Landes und international maßgeblich geprägt“, schrieb er auf X (Twitter). „Sein Lebenswerk ist uns Verpflichtung.“

Vor seiner Zeit als Bundesumweltminister war Töpfer von 1985 bis 1987 Umweltminister in Rheinland-Pfalz. 1987 holte ihn Kohl als Bundesumweltminister in sein Kabinett nach Bonn. Diesen Posten behielt er bis 1994, anschließend übernahm er für vier Jahre die Leitung des Bundesministeriums für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau.

1998 verließ Töpfer die Regierung, um Exekutivdirektor des Umweltprogramms der UNO zu werden. Diese Position bekleidete er bis 2006. Zwischenzeitlich wurde Töpfer immer wieder auch als Kandidat für das deutsche Bundespräsidentenamt gehandelt.

Töpfer hinterlässt ein beeindruckendes Vermächtnis in der Umwelt- und Klimapolitik, das sowohl national als auch international Anerkennung findet.

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