Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, beim Kohleausstieg im Osten Klarheit zu schaffen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck erklärte diese Woche, dass man nicht mehr daran arbeite, den Kohleausstieg bereits 2030 zu erreichen. Dulig sagte, dass die Lausitz dadurch Planungssicherheit habe.
Nach den bisherigen Plänen sollen die Kohlekraftwerke in Boxberg und Schwarze Pumpe in der Region bis 2038 in Betrieb bleiben. Der Chef des Energiekonzerns LEAG, Torsten Kramer, äußerte, dass er davon ausgehe, die vorgesehenen Jahre auch erfüllen zu können. Er betonte jedoch, dass letztlich der Markt entscheiden werde, ob die Kohleverstromung früher beendet wird.
Diese Entscheidung bringt nicht nur der Region, sondern auch den Beschäftigten in der Kohleindustrie eine gewisse Stabilität und ermöglicht eine langfristige Planung für den Übergang zu erneuerbaren Energien.