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Weltklimatreffen in Bonn: Finanzierung von Klimahilfen im Fokus

In Bonn treffen sich ab heute mehr als 6.000 Expertinnen und Experten, um die nächste Weltklimakonferenz vorzubereiten, die im November in Baku, Aserbaidschan, stattfinden wird. Im Mittelpunkt des Bonner Treffens steht die Frage, wie Klimahilfen finanziert werden sollen.

Seit 2009 besteht das Ziel, dass die Industriestaaten die ärmeren Länder jedes Jahr mit Milliardenhilfen unterstützen. Diese Gelder sollen den ärmeren Ländern helfen, die Folgen des Klimawandels zu bewältigen und ihre eigenen Klimaschutzmaßnahmen zu finanzieren. Allerdings fordern die betroffenen Länder mehr Geld, um insbesondere die Schäden und Verluste auszugleichen, die durch extreme Wetterereignisse und den ansteigenden Meeresspiegel verursacht werden.

Die Verhandlungen in Bonn sind entscheidend, um Wege zu finden, die finanzielle Unterstützung zu erhöhen und effektiver zu gestalten. Dabei werden verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten diskutiert, darunter auch innovative Ansätze wie klimabezogene Versicherungen und private Investitionen.

Das Treffen dient auch dazu, Vertrauen zwischen den Nationen aufzubauen und die Zusammenarbeit zu stärken, um die globalen Klimaziele zu erreichen. Die Ergebnisse der Bonner Konferenz sollen als Grundlage für die Verhandlungen auf der Weltklimakonferenz in Baku dienen und den Weg für konkrete Maßnahmen ebnen.

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