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Neue Ernährungsempfehlungen

silviarita (CC0), Pixabay

Neue Ernährungsempfehlungen der Deutschen Ernährungsgesellschaft (DEG) betonen nicht nur die Bedeutung von fünf Portionen Obst oder Gemüse pro Tag für die Gesundheit, sondern setzen auch verstärkt auf eine nachhaltigere Ernährung im Einklang mit Umwelt- und Klimaschutz. Die Empfehlungen beinhalten den vermehrten Konsum pflanzlicher Nahrungsmittel, die Wahl regionaler Produkte, den Verzicht auf übermäßigen Zuckerkonsum und die Reduzierung von Fleisch- und Wurstprodukten auf maximal 300 Gramm pro Woche.

Antje Gahl von der DEG betont, dass die Veränderungen im Ernährungsplan auch die Umweltauswirkungen und Treibhausgasemissionen berücksichtigen. Die Reduzierung des Fleischkonsums auf 300 Gramm pro Person pro Woche ist ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und soll dazu beitragen, die Umweltziele für 2030 zu erreichen.

Die Experten betonen, dass die neuen Empfehlungen, obwohl sie möglicherweise dem derzeitigen Essverhalten der Deutschen widersprechen, einen Kompromiss darstellen, der sowohl die Gesundheit als auch die Umwelt berücksichtigt. Die Förderung von mehr Nüssen, Obst und Gemüse, kombiniert mit einer Verringerung von Süßem, Salzigem und Fettigem, wird als Weg zu einer ausgewogeneren und nachhaltigeren Ernährung hervorgehoben. Die Berücksichtigung von Regionalität als ein wichtiger Aspekt zeigt den ganzheitlichen Ansatz der neuen Ernährungsempfehlungen.

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