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Warnung

geralt (CC0), Pixabay

Aktuell mehren sich Klagen über E-Mails, die scheinbar von einem real existierenden Rechtsanwalt stammen. Diese E-Mails fordern Verbraucher dazu auf, Geld im Zusammenhang mit einer scheinbaren Abmahnung zu überweisen. Hier erfahren Sie, wie Sie in einem solchen Fall reagieren sollten.

Zahlreiche Verbraucher berichten den Verbraucherzentralen von E-Mails, die angeblich von der Anwaltskanzlei Dr. Matthias Losert stammen. Darin werden Geldforderungen erhoben.
Achtung: Die Kanzlei Dr. Matthias Losert existiert tatsächlich, doch Kriminelle missbrauchen ihren Namen.
Klicken Sie nicht auf Links in der E-Mail und geben Sie keine persönlichen Informationen preis!

Die Vorgehensweise der Täter:

Den Empfängern wird vorgeworfen, gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben, z.B. durch den illegalen Download eines Films. Die angeblichen Folgen: Eine Geldstrafe von bis zu 500 Euro, die sofort zu entrichten ist. Ein Link zeigt angeblich, wie das Schreiben aussieht.

Folgendes sollten Sie beachten:

Nicht auf den Link klicken. Dieser leitet womöglich zu einer gefälschten Webseite weiter, die zudem schädliche Software enthalten könnte.
Geben Sie keine persönlichen Daten an. Mit diesen könnten Betrüger viele Straftaten, wie Identitätsdiebstahl, begehen.
Nicht auf die Geldforderung eingehen und nichts bezahlen.

Woran erkenne ich eine gefälschte E-Mail?

Wenn Sie sicher sind, keine Urheberrechtsverletzung begangen zu haben und zuvor keine Abmahnung erhalten haben, sollten Sie skeptisch sein.
Misstrauisch sollten Sie auch sein, wenn die gesetzte Frist sehr kurz ist und mit Drohungen verbunden wird.
Groß geschriebene Sätze sind in offiziellen Schreiben unüblich.
Offizielle Schreiben wie Abmahnungen werden normalerweise per Briefpost verschickt, auch wenn E-Mails echt erscheinen können.
Achten Sie auf die URL in Links. Eine echte URL könnte sich in kleinen Details von einer gefälschten unterscheiden, z.B. endet die echte Kanzlei-URL mit .de und nicht mit .com oder .eu.

Wo finde ich Unterstützung?

Wenn Sie solch eine E-Mail erhalten, am besten nicht darauf reagieren und direkt als Spam markieren.

Falls Sie bereits Daten oder Geld geteilt haben, kontaktieren Sie umgehend die Polizei und erwägen Sie eine Strafanzeige.

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