Natürlich eine hypothetische Frage und eher sarkastisch gemeint, aber das ist meine Replik auf Ihre „Schmutzvorwürfe“ der letzten Jahre. Das für Rechtsanwälte geltende Sachlichkeitsgebot scheint Ihnen völlig fremd zu sein, aber das überlasse ich Ihrer berufsrechtlichen Vertretung. Nach Erhalt Ihrer Klage im Namen der Energiekonzepte Deutschland GmbH wegen eines angeblichen Boykottaufrufs habe ich natürlich auch Ihre Argumente sowie die Begründung meines Geschäftsmodells geprüft.
Also habe ich sofort nach Erhalt Ihrer Klage die von Ihnen genannten Rechtsanwälte, von denen ich möglicherweise Zuwendungen erhalten sollte, kontaktiert und nachgefragt, warum ich nichts von ihnen bekomme, wenn Sie als seriöser Anwalt das behaupten und zu wissen scheinen.
Ich wäre natürlich interessiert an Ihren Quellen. Vielleicht könnten sie mir einen Tipp geben, wie ich Provisionen erhalten könnte. Ehrlich gesagt, Herr Dr. Brost, diese Idee kam mir nicht einmal in den Sinn. Möglicherweise fehlt mir die Abgezocktheit und Unverfrorenheit eines Rechtsanwalts. Ich kann Sie beruhigen, es gibt Menschen, die aus Überzeugung handeln möchten. Ich weiß, dass dies für Menschen wie Sie möglicherweise unvorstellbar ist.
Aber übrigens, Sie haben in den letzten Jahren erheblich von mir profitiert und Einnahmen generiert. Können wir nicht eine Vereinbarung über eine Provision treffen?
Nun, Sie sehen, meinen Sarkasmus habe ich nicht verloren. Hören Sie endlich auf, wild mit Gerüchten herumzuexperimentieren, denn das verfängt vor Gericht nicht. Bleiben Sie einfach bei belegbaren Tatsachen, dann bin ich gerne bereit, mich mit Ihnen auseinanderzusetzen. Ob Sie das überhaupt möchten, weiß ich jedoch nicht.
Bei Schmutzvorwürfen muss man sich keine Mühe machen, um eine Klage zu begründen. Mal sehen, was Ihre Berufsvertretung dazu sagt. Dass ich mich an sie wenden werde, hatte ich Ihnen bereits vor Wochen per E-Mail mitgeteilt. Versuchen Sie doch einfach mal mit mir ein vernünftiges Gespräch zu führen. Das hilft Ihrem Mandanten möglicherweise mehr wie verlorene Prozesse. Möglicherweise verdienen sie dann aber ja auch ein paar Euro weniger.