Was bei uns in Deutschland die Verbraucherzentrale ist, ist in Österreich die Arbeiterkammer. Sie befasst sich mit vielen Verbraucherthemen ähnlich wie unsere Verbraucherzentrale.
Die Probleme der Verbraucher in Österreich scheinen dabei oft die gleichen Probleme der Verbraucher zu sein wie in Deutschland. Hier zum Beispiel das Thema „Kryptowährungen“ und die Abzocke damit.
Hier ein Beispiel:
Kryptische Geldanlage – die „untergetauchte Kryptomarie“
Frau M. wollte Geld in Kryptowährung veranlagen und tätigte 2019 mehrere Überweisungen auf einer Kryptoplattform. Startkapital 250 Euro – es hieß, sie habe einen Gewinn gemacht, den wollte sie ausbezahlt haben. Doch im Handumdrehen sollte sie dann Verluste eingefahren haben. Ihr Kundenbetreuer drängte sie, mehr Geld zu investieren. Unter Druck ihres Betreuers gab sie eine Transaktion frei – von ihrer Kreditkarte wurden 1.000 Euro abgebucht.
Die Kryptoplattform meinte, der Betrag würde als Gutschrift auf ihrem Kryptokonto gutgeschrieben. Frau M. wollte die Rückzahlung – doch Kundenbetreuer kamen und gingen, ihr Geld blieb verschwunden. Sie suchte Hilfe in der AK. Die AK erreichte weder bei Behörden auf Marshall Islands noch bei der Kreditkartenfirma etwas – dubiose Akteure waren am Werk. Die AK warnt daher vor dubiosen Investment-Plattformen, die KonsumentInnen nur abzocken. Achten Sie, ob es ein Impressum gibt und wo der Firmensitz ist.
https://www.arbeiterkammer.at/beratung/konsument/Geld/Geldanlage/Dubiose_Kryptoplattformen.html