Global-Finanz AG Finanz- und Vermögensplanung

Natürlich sind Bilanzen immer auch ein Leistungsnachweis der Geschäftsführung eines Unternehmens darüber, ob eine Geschäftsführung auch geeignet ist, ein Unternehmen mit Erfolg zu führen. Schaut man sich diese Bilanz an, dann sollte man einmal über die Geschäftsführung intensiver nachdenken.

Global-Finanz Aktiengesellschaft Finanz- und Vermögensplanung

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2017 bis zum 30.06.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017/18

GLOBAL-FINANZ AKTIENGESELLSCHAFT FINANZ- UND VERMÖGENSPLANUNG, BONN

Präambel

Der Jahresabschluss der GLOBAL-FINANZ Aktiengesellschaft Finanz- und Vermögensplanung wurde in dem Geschäftsjahr 2017/18 durch die Verschmelzung mit der WIR Wirtschaftsdienst für Finanz- und Vermögensberatung GmbH, Bonn, (nachfolgen kurz: WIR GmbH) zum 1. Januar 2018 beeinflusst.

I. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Situation

Die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung der deutschen Wirtschaft hat sich im ersten Halbjahr 2018 – laut dem Bundesministerium für Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland im ersten Halbjahr 2018 fortgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im zweiten Quartal kalender-, saison- und preisbereinigt um 0,3 % gestiegen.

Weiterhin ist in diesem Jahr der private Konsum eine wichtige Wachstumsstütze. Die Ursachen hierfür sind der anhaltende Beschäftigungsaufbau und Einkommenssteigerungen.

Eine wichtige Stütze der Konjunktur bleibt der private Konsum, obwohl sich dieser im zweiten Halbjahr etwas abschwächen könnte.

Inwieweit der Handelskrieg mit den USA Auswirkungen auf die Exportwirtschaft haben wird, bleibt abzuwarten.

Aufgrund der weiterhin expansiven geldpolitischen Ausrichtung der Europäischen Zentralbank erwarten wir weiterhin keine andere Entwicklung für die nächsten Jahre. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben weiterhin positiv.

Branchensituation und Wettbewerb

Das Gesetz zur Umsetzung der Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD) ist am 23. Februar 2018 in Kraft getreten. Die MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive) ist eine Richtlinie der Europäischen Union zur Harmonisierung der Finanzmärkte im europäischen Binnenmarkt und wurde zum 3. Januar 2018 in deutsches Recht umgesetzt. Die Umsetzung der beiden Richtlinien hatte keine nachhaltige Auswirkung auf das Geschäftsaufkommen.

Im Gegensatz hierzu hat die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sehr viel bürokratischen Aufwand mit sich gebracht, der keinen ersichtlichen Vorteil für den Verbraucher mit sich bringt. Insbesondere hat bzw. wird dies zusätzlichen Schulungsaufwand für unsere Vertriebspartner bedeuten.

Wir erwarten durch eine eventuelle Provisionsneuregelung im Rahmen des Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) eine weitere Kürzung der Provisionen für kapitalbildende Lebensversicherungen und damit verbunden einen Umsatzrückgang. Hierbei ist anzumerken, dass der Anteil an klassischen kapitalbildenden Lebensversicherungen im Neugeschäft von 41 % im Jahr 1995 auf 8,4 % im Jahr 2016 gesunken ist. Im Gegensatz dazu sind die fondsgebundenen Versicherungen gestiegen.

II. Grundlagen der Gesellschaft

Unternehmenssituation

Mit ihrem Geschäftsmodell ist die GLOBAL-FINANZ AG seit 1979 eines der erfolgreichsten unabhängigen Finanzdienstleistungsunternehmen in Deutschland.

Durch unternehmerische Weitsicht sieht sich die Gesellschaft den neuen Herausforderungen gewachsen. Hierbei können wir auf das große Vertrauen der Kunden und der daraus resultierenden langjährigen Kundenanbindung setzen. Zu den Werten – wie Vertrauen und Zuverlässigkeit – trägt auch die vollständige Unabhängigkeit bei der Produktauswahl zum Erfolg der GLOBAL-FINANZ bei. Entscheidend werden auch künftig die qualifizierten Vertriebspartner im Außendienst und die Mitarbeiter im Innendienst sein.

Für die Zukunft wird entscheidend für einen Vertrieb unserer Größenordnung sein, dass Marktentwicklungen frühzeitig erkannt werden, um dem Vertrieb innovative Produkte mit attraktiven Konditionen zur Verfügung zu stellen.

Die Gesellschaft wird den Beratungsprozess automatisieren, um die vorhandenen Ressourcen für die Unterstützung des Vertriebes nutzen zu können.

Die GLOBAL-FINANZ zahlt ihren Vertriebspartnern hohe Abschluss- und Bestandsprovisionen. Wir sind der Überzeugung, dass sich die Vertriebspartner durch eine umfassende theoretische und praktische Ausbildung sowie entsprechende qualitativ hochwertige Beratungstools, sehr stark mit dem Unternehmen identifizieren.

Auf Basis des selbst entwickelten Computer-Finanz-Gutachten – CFG® werden die Kunden bedarfsorientiert und umfassend beraten.

Insgesamt beraten die Finanzplaner bundesweit über 148.000 Kunden der GLOBAL-FINANZ AG und deren Tochterunternehmen in den Bereichen Vorsorge, Absicherung, Geldanlage und Finanzierungen.

Die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflusste auch unser Unternehmen. Insbesondere durch die weiter anhaltende Niedrigzinsphase hat sich das Rohergebnis von TEUR 3.080 auf TEUR 4.769 erhöht. Im Geschäftsjahr erstmalig enthalten sind Provisionserlöse (TEUR 2.155) sowie Provisionsaufwendungen (TEUR 1.536) der WIR GmbH. Die Zahlen des Geschäftsjahres sind – auf Grund der Verschmelzung – nicht unmittelbar mit den Vergleichszahlen des Vorjahres vergleichbar.

Das Geschäftsjahr ist für die GLOBAL-FINANZ erfolgreich verlaufen.

In den nachfolgenden Bereichen konnten die Umsatzerlöse gesteigert werden (ohne Berücksichtigung der WIR GmbH):

1. Die Umsatzerlöse aus Finanzierungen erhöhten sich um 15,2 % auf TEUR 4.306.

2. Die Erlöse aus sonstigen Versicherungsprovisionen erhöhten sich um 87,4 % auf TEUR 648.

3. Bei geschlossenen Fonds (inkl. der Fonds mit 19 % Umsatzsteuer) steigerten sich die Umsatzerlöse um 29 % auf TEUR 422.

Im gegenseitigen Einvernehmen wurde mit der Generali Lebensversicherung AG vereinbart, dass ab dem 1. Januar 2016 kein Neugeschäft mehr durch die GLOBAL-FINANZ generiert wird. Hierdurch haben sich die Umsatzerlöse mit der Generali Lebensversicherung AG auch im Geschäftsjahr 2017/18 nochmals geringfügig um 6,7 % bzw. TEUR 80 reduziert. Wie auch im Vorjahr konnte ein Ausgleich über die Tochterunternehmen geschaffen werden, so dass die Verluste im Bereich der Generali Lebensversicherung kaum Auswirkung auf die Unternehmensgruppe hatten.

Die Eigenkapitalquote hat sich auf Grund der Verschmelzung auf 57,13 % verändert (i. Vj. 68,95 % nur GLOBAL-FINANZ AG) und die Gesellschaft ist damit weiterhin für zukünftige Herausforderungen durch die Finanzierung mit Eigenmitteln sehr gut aufgestellt.

Strategie

Die erfolgreiche Unternehmensstrategie basiert auf folgenden Erfolgsfaktoren:

a) qualifizierte Finanzplaner

Die meisten unserer neuen Vertriebspartner gewinnen wir durch Empfehlungen unserer Kunden. Unsere Vermittler werden noch verstärkt unsere Kunden auf eine Zusammenarbeit ansprechen.

b) Auswahl Produktpartner

Die Auswahl von Produktpartnern ist für die Gesellschaft ein entscheidender Erfolgsfaktor. Wir arbeiten nur mit Gesellschaften zusammen, die seit Jahren etabliert sind und über entsprechende qualifizierte Produkte verfügen. Zunehmend von Bedeutung ist die Innovationsfähigkeit und -geschwindigkeit neue Produkte zu präsentieren, die die gesetzlichen Anforderungen erfüllen und dennoch eine Provision ausschütten, welche kostendeckend ist.

c) Technische Unterstützung

Die Automatisierung des Beratungsprozesses hilft unseren Vertriebspartnern sich von Verwaltungsarbeiten zu entlasten und mehr Zeit für die Kundenbetreuung zu haben.

c) Unabhängigkeit des Unternehmens

Die Eigenkapitalstärke und die Struktur der Aktionäre (jeweils 20 % Herr Schmitz und Herr Ervens, 24 % halten drei Versicherungsgesellschaften sowie 36 % im Besitz unserer Vertriebspartner bzw. angestellten Mitarbeiter) gibt uns die Sicherheit, dass wir auch zukünftig als unabhängiges Unternehmen arbeiten können.

Die umfassende Beratung der Kunden in den Bereichen Altersvorsorge, Vermögensaufbau und Absicherung der Arbeitskraft sowie des Vermögensaufbaus ist eine der Kernkompetenzen des Unternehmens. Damit werden wir die Wachstumschancen, die sich vor allem in den Bereichen privater und betrieblicher Altersvorsorge, Baufinanzierung und in der Vermittlung von Investmentanlagen bieten, konsequent nutzen.

Unabhängig davon werden wir die nachfolgenden Wachstumschancen prüfen und entsprechend gewichten.

1. Wachstum durch den Zukauf von anderen Vertriebsstrukturen, wenn diese zu der Unternehmensphilosophie der GLOBAL-FINANZ passen.

2. Strategische Beteiligungen an Unternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche, um auch zukünftigen Erwartungen unserer Vertriebspartner gerecht zu werden.

3. Strategische Beteiligungen an Vermögensverwaltern.

4. Investitionen in die Digitalisierung von Arbeitsprozessen, um diese zu vereinfachen und zu optimieren.

Ertragslage

Die GLOBAL-FINANZ AG hat für das Geschäftsjahr 2017/18 nach Steuern ein Jahresergebnis von TEUR 1.169 (nach der Verschmelzung).

Die wesentlichen Einflüsse, neben den bereits genannten Rohergebniseffekten, auf das Ergebnis waren:

1. Einmalige Erlöse aus der Verschmelzung der WIR GmbH in Höhe von TEUR 647 sowie um TEUR 87 gestiegene Erlöse aus der Auflösung von Rückstellungen.

2. Personalaufwand: Steigerung um 31,4 % bzw. TEUR 310 auf TEUR 1.297 insbesondere bedingt durch zusätzliche Mitarbeiter infolge der Verschmelzung der WIR GmbH und erstmaliger Berücksichtigung der entsprechenden Mitarbeiter.

3. Der Vorstand, in Ihrer Funktion als Gesellschafter der Tochterunternehmen, hat entschieden, dass die Erträge aus den Beteiligungen (RJS GmbH, Bonn und der GLOBAL-FINANZ GmbH, Bonn) zu 100 % in den Gesellschaften verbleiben.

4. Unter Berücksichtigung der jetzigen gesamtwirtschaftlichen Situation und den sonstigen Bedingungen ist der Vorstand mit dem Jahresabschluss zufrieden. Der Jahresüberschuss betrug TEUR 1.169 (i. Vj. TEUR 155).

Vermögenslage

1. Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 10.819 auf TEUR 13.961 erhöht.

2. Der Bestand der Wertpapiere des Anlagevermögens hat sich um TEUR 1.355 (+ 29,7 %) auf TEUR 5.922 erhöht. Infolge der Verschmelzung erstmalig enthalten sind Wertpapiere der WIR GmbH in Höhe von TEUR 1.549.

3. Der Kassenbestand und die Bankguthaben haben sich von TEUR 855 um TEUR 488 auf TEUR 1.343 (+ 57,1 %) erhöht. Darin enthalten sind Bankguthaben der WIR GmbH in Höhe von TEUR 337.

Umlaufvermögen

1. Das Umlaufvermögen (ohne Kassenbestand und Bankguthaben) erhöhte sich von TEUR 884 um TEUR 619 (+ 70,0 %) auf TEUR 1.503.

2. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 663 auf TEUR 1.191 erhöht und enthalten Forderungen aus Sicherheitskautionen in Höhe von TEUR 784 (in Höhe von TEUR 638 aus der Verschmelzung mit der WIR GmbH) ggü. TEUR 125 im Vorjahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (i. Vj. TEUR 56) wurden vollständig zurückgeführt. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Eigenkapital

Die anderen Gewinnrücklagen haben sich von TEUR 5.224 um TEUR 60 (- 1,1 %) auf TEUR 5.164 verringert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen haben sich von TEUR 1.520 um 48,8 % auf TEUR 2.262 erhöht.

Finanzlage

Zum Bilanzstichtag verfügte die GLOBAL-FINANZ AG über liquide Mittel in Höhe von TEUR 1.343 (i. Vj. TEUR 855).

Unternehmenskennzahlen

Eigenkapitalquote
in %
Geschäftsjahr Vorjahr
Eigenkapital EUR 7.976.440 EUR 7.459.324
Bilanzsumme EUR 13.960.941 EUR 10.818.782
Eigenkapitalquote 57,13% 68,95%
Verschuldungsgrad in %
Fremdkapital EUR 5.984.501 EUR 3.359.458
Eigenkapital EUR 7.976.440 EUR 7.459.324
Verschuldungsgrad 75,03% 45,04%
Eigenkapitalrentabilität
Jahresüberschuss EUR 1.168.532 EUR 155.096
Eigenkapital EUR 7.976.440 EUR 7.459.324
Eigenkapitalrentabilität 14,65% 2,08%
Eigenkapitalrentabilität vor Steuern in %
Jahresüberschuss + Steuern vom Einkommen und Ertrag EUR 1.471.720 EUR 303.323
Eigenkapital EUR 7.976.440 EUR 7.459.324
Eigenkapitalrentabilität 18,45% 4,07%

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Unternehmerisches Handeln ist untrennbar mit der Übernahme von Risiken verbunden. Daher ist das Ziel unseres Risikofrüherkennungssystems die qualifizierte und zeitnahe Identifizierung aller wesentlichen Risiken.

Darstellung der Risiken

Veränderungen von ökonomischen und politischen Faktoren können Auswirkungen auf die Unternehmensstrategie und die Entwicklung der GLOBAL-FINANZ AG haben. Wir beobachten daher nationale und internationale Veränderungen im politischen und ökonomischen Bereich sowie deren möglichen Einfluss auf Entwicklungen und Anforderungen im Finanzdienstleistungssektor.

Risiken durch fehlerhafte Beratung

Die Gesellschaft ist in ihrer Eigenschaft als Vermittler / Versicherungsmakler dem Risiko von Ansprüchen aus fehlerhafter Beratung ausgesetzt. Diesem Risiko begegnet sie durch umfangreiche Aus- und Fortbildungsmaßnahmen ihrer Vertriebspartner. Bei Versicherungen, Kapitalanlagen, wie z.B. geschlossenen und offenen Fonds, werden grundsätzlich Beratungsprotokolle erstellt.

Für alle Vertriebspartner und die Gesellschaft besteht eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung.

Des Weiteren verfügen alle Vermittler / Versicherungsmakler für den Bereich der Kapitalanlagen im Rahmen der § 34 c GewO, § 34 f Abs. 1 und Abs. 2 GewO und § 34 i GewO Versicherungsschutz über eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung. Außerdem wird der Beratungsprozess durch eine entsprechende Dokumentation mit den Risikohinweisen zu den einzelnen Anlagen erstellt und vom Kunden gegengezeichnet.

Es wurde eine entsprechende Rückstellung für diese Risiken gebildet, die wir für ausreichend halten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Der Risikoausfall im Rahmen des Kapitalmanagements ist überschaubar, da nur offene Immobilienfonds, Mischfonds, Multi Asset Fonds und ein kleiner Anteil an Aktienfonds ausgewählt wurden. Die Entwicklung der Fonds wird stetig beobachtet, damit stärkere Kursschwankungen frühzeitig erkannt und ggfs. gehandelt werden kann.

Das Risiko von Stornierungen und Zahlungsausfällen wird durch die Bildung von Stornorückstellungen, einer breiten Streuung der vermittelten Versicherungen, Kapitalanlagen und Finanzierungen sowie durch die Vermittlung von finanzstarken Vertriebspartnern beschränkt.

Sonstige Risiken

Die GLOBAL-FINANZ AG ist auf qualifizierte Mitarbeiter und Führungskräfte im Innen- und Außendienst angewiesen. Durch attraktive Entwicklungsmöglichkeiten, ein umfangreiches Provisions- und Bonifikationssystem, ein breites Aus- und Weiterbildungsprogramm sowie den verschiedenen Beteiligungsformen, fördern wir die Bindung unserer Partner an die Gesellschaft.

Um mögliche Risiken aus dem IT-Bereich zu minimieren, sind die GLOBAL-FINANZ AG und ihre Tochterunternehmen in eine einheitliche IT-Strategie eingebunden. Bei der Auswahl der IT-Systeme entscheiden wir uns überwiegend für branchenspezifische Standard-Software namhafter Anbieter. Sollte die Notwendigkeit für eigene Entwicklungen bestehen, werden diese durch qualifizierte interne und externe Experten erstellt. Die vor Inbetriebnahme durchgeführten umfangreichen Tests stellen die einwandfreien Funktionen der IT-Systeme sicher.

Im Rahmen der grundsätzlichen Veränderungen unseres Computer-Finanz-Gutachten – CFG® hat sich während der Entwicklungsphase herausgestellt, dass eine Realisierung mit der Firma rendite2000 AG aus betriebswirtschaftlichen und technischen Gründen nicht mehr sinnvoll war.

Die Muttergesellschaft Impeo Software GmbH (vormals SPS Schweers GmbH) hat das Projekt übernommen. Es bestehen Schadensersatzansprüche gegen die inzwischen insolvente Firma rendite2000 AG. Die Größe und Komplexität des Projektes hat die Einführung des Produktes verzögert.

Unabhängig von den Schadensersatzansprüchen hat die GLOBAL-FINANZ eine Teilzahlung geleistet, jedoch ohne Anerkennung einer rechtlichen Verpflichtung oder unter Aufgabe der bisherigen Schadensersatzansprüche.

Auf Grund der Komplexität der Themen verschiebt sich die endgültige Abnahme des Programmes. Die Erwartung, dass zum Ende des Geschäftsjahres 2017/18 eine abnahmefähige Version vorliegt, wurde nicht bestätigt.

Um möglichen rechtlichen Risiken zu begegnen, erfolgt eine umfangreiche rechtliche Beratung in allen wichtigen Geschäftsprozessen.

Sich abzeichnende Entwicklungen im Steuerrecht werden beobachtet und auf mögliche Auswirkungen auf das Unternehmen geprüft.

Prognosebericht

Die Gesellschaft fokussiert ihre Aktivitäten im Geschäftsjahr 2018/19 in den Ausbau der eigenen Vertriebsorganisation und die Steigerung der Umsätze.

Die GLOBAL-FINANZ sieht ihre Chancen in folgenden Bereichen:

1. Organisches Wachstum

Den organischen Vertriebsausbau werden wir durch die individuelle Förderung von vorhandenen und zukünftigen Führungskräften erreichen.

2. Nicht organisches Wachstum

Eine überdurchschnittliche Entwicklung ist aus organischem Wachstum kaum zu realisieren. Daher wird geprüft, ob andere Vertriebsunternehmen integriert werden können.

3. Umsatzsteigerung

Der Schwerpunkt der Beratung liegt in den Bereichen Baufinanzierungen, Altersvorsorge, Produkte zur Absicherung der biometrischen Risiken (z.B. Risikolebensversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung) und Investmentfonds.

4. Zielgruppe „Best ager“

Seit Jahren forcieren wir die Zielgruppe der Senioren. Aus unserer Sicht gewinnt diese Altersgruppe „Best ager“ weiter an Bedeutung, da sie über Kapital verfügt und eine zunehmende Lebenserwartung hat. Besonders die Sicherung des vorhandenen Kapitals und Vorsorge für den Pflegefall sind die beiden wichtigsten Schwerpunkte der Beratung. Des Weiteren nimmt die Wiederanlage von auslaufenden Lebensversicherungen an Bedeutung zu.

Um unseren Vertriebspartnern das benötige Fachwissen zu vermitteln, bieten wir Vorbereitungsseminare für die IHK-Prüfung zum Generationsberater-IHK an. Bisher haben 31 Vertriebspartner die Prüfung bestanden.

Wir sehen hier weiteres Potential finanziell gutsituierte Kunden umfassend bei der Sicherung und der Mehrung ihres erworbenen oder geerbten Vermögens zu unterstützen.

5. Strategische Beteiligung an anderen Unternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche, um die Arbeitsprozesse zu verbessern.

Die zunehmende Regulierungsflut des Gesetzgebers hat zur Folge, dass sich unsere Vertriebspartner immer mehr mit Verwaltungsarbeiten beschäftigen müssen, als mit der Gewinnung neuer Kunden oder Vertriebspartner.

Wir prüfen daher alle Prozesse auf Effizienz und suchen Lösungen, um die Verwaltungsarbeiten zu reduzieren.

Unter anderem haben wir uns daher im neuen Geschäftsjahr an dem Maklerpool germanBroker.net beteiligt, der sicherstellt, dass die vorhandenen Sachversicherungsdeckungskonzepte immer auf dem neusten Stand sind und für eine reibungslose Regulierung sorgt. Die Berater und wir können sicher sein, dass die Kunden immer ein Deckungskonzept nach aktuellem Bedingungswerk erhalten, welches laufend aktualisiert wird.

Dies reduziert erheblich die Haftungsthematik für die Vertriebspartner und die GLOBAL-FINANZ AG.

6. Strategische Beteiligungen an Unternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche, um auch zukünftigen Erwartungen unserer Vertriebspartner gerecht zu werden.

Wir haben eine strategische Beteiligung an einer Vermögensverwaltungsgesellschaft Höverath AG erworben. Auf Grund der anhaltenden Diskussion im Rahmen der Umsetzung der MIFID II-Richtlinie ins deutsche Recht erwartet der Vorstand, dass mittelfristig für das Vermittlungsgeschäft des § 34f GewO auch eine Wertpapierhandelszulassung notwendig sein wird. Um hier frühzeitig Vorsorge zu treffen, wollen wir uns an einer Vermögensverwaltungsgesellschaft beteiligen.

Des Weiteren hat sich die Gesellschaft an der germanBroker.net, Hagen, mit 11,33 % beteiligt. Die Gesellschaft will dadurch unabhängiger von Versicherungsgesellschaften werden.

7. Investitionen in die Digitalisierung von Arbeitsprozessen, um diese zu vereinfachen und zu optimieren.

Um die Arbeitsprozesse zu optimieren, werden wir die Digitalisierung des Antrags- und Beratungsprozesses weiter vorantreiben. Insbesondere sollen die Anträge ausschließlich digitalisiert aufgenommen und fallabschließend abgeschlossen werden. Im Bereich der privaten Sachversicherungen besteht bereits die Möglichkeit, alle Anträge entsprechend abzuwickeln. Die Schnittstellen des GDV-Verbandes und BIPRO stellen keine Normung dar. Hierdurch ergibt sich ein sehr aufwendiger und teurer Anpassungsbedarf an die eigenen Schnittstellen, damit der manuelle Eingabebedarf reduziert wird. Die GLOBAL-FINANZ wird für das Projekt Digitalisierung weiterhin erhebliche Mittel zur Verfügung zu stellen.

Für das Geschäftsjahr 2018/19 ist noch nicht abzusehen, welche Auswirkungen die Veränderung des LVRG im Jahr 2019 haben wird.

Durch die eingeleiteten Maßnahmen ist der Vorstand sicher, dass der Ausbau der Vertriebsstruktur erfolgreich beeinflusst wird. Die Netto-Umsatzerlöse in den Bereichen Versicherungen, Finanzierungen und Investmentanlagen werden zum Ende des Geschäftsjahres deutlich zulegen.

Wir rechnen für das kommende Geschäftsjahr mit einem Anstieg des Jahresüberschusses um ca. 8,5 % auf TEUR 1.268.

IV. Sonstige Angaben

Dividenden

Der Vorstand und der Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung der GLOBAL-FINANZ AG in 2018 vor, eine Dividende von EUR 0,45 pro Aktie (i. VJ. EUR 0,40) für das Geschäftsjahr 2017/18 auszuschütten.

Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG

Die Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG erfolgen im Anhang.

 

Bonn, den 25. September 2018

GLOBAL-FINANZ Aktiengesellschaft Finanz- und Vermögensplanung

Michael Heinze, Vorstandsvorsitzender, Dipl.-Immobilienwirt VWA

Ulrich Strotmann, Vorstand, Dipl.-Betriebswirt

Bilanz

Aktiva

30.6.2018
EUR
30.6.2017
EUR
A. Anlagevermögen 11.065.853,27 9.046.058,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.370,00 43.766,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2.370,00 43.766,00
II. Sachanlagen 2.550.076,72 2.629.695,21
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.391.581,71 2.461.172,71
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 158.495,01 168.522,50
III. Finanzanlagen 8.513.406,55 6.372.597,58
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.311.835,54 1.805.958,76
2. Beteiligungen 1.279.500,00 0,00
3. sonstige Finanzanlagen 5.922.071,01 4.566.638,82
B. Umlaufvermögen 2.846.177,92 1.739.274,87
I. Vorräte 43.463,64 34.247,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.459.535,24 849.967,51
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 56.136,25
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.459.535,24 793.831,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.343.179,04 855.059,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.909,52 33.448,60
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.960.940,71 10.818.782,26

Passiva

30.6.2018
EUR
30.6.2017
EUR
A. Eigenkapital 7.976.440,05 7.459.323,88
I. gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
1. Eigene Anteile – offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -6.395,00 0,00
2. eingefordertes Kapital 1.493.605,00 1.500.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.314.303,08 5.374.227,91
III. Jahresüberschuss 1.168.531,97 0,00
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 585.095,97
davon Gewinn- /Verlustvortrag 0,00 430.000,00
B. Rückstellungen 2.261.815,71 1.520.341,32
C. Verbindlichkeiten 3.722.684,95 1.839.067,06
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.195.016,08 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 291.216,08 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.903.800,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 172.914,01 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 172.914,01 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.354.754,86 1.839.067,06
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.354.754,86 427.910,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 1.411.156,21
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 50,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.960.940,71 10.818.782,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2017 – 30.6.2018
EUR
1.7.2016 – 30.6.2017
EUR
1. Rohergebnis 4.769.059,03 3.079.974,65
2. Personalaufwand 1.297.467,17 987.782,78
a) Löhne und Gehälter 1.081.757,02 824.615,17
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 215.710,15 163.167,61
davon für Altersversorgung 80.575,11 60.149,41
3. Abschreibungen 186.330,36 180.645,73
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 186.330,36 180.645,73
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.827.079,17 1.588.667,16
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 56.207,39 50.811,57
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.074,74 5.266,12
davon aus Abzinsung 18.095,00 2.752,67
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 61.477,65 75.085,61
davon aus Abzinsung 30.904,29 30.489,09
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 303.188,18 148.227,41
9. Ergebnis nach Steuern 1.168.798,63 155.643,65
10. sonstige Steuern 266,66 547,68
11. Jahresüberschuss 1.168.531,97 155.095,97

Ergebnisverwendung

1.7.2017 – 30.6.2018
EUR
1.7.2016 – 30.6.2017
EUR
11. Jahresüberschuss 1.168.531,97 155.095,97
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 430.000,00
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 585.095,97

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

ist Bestandteil des Anhangs

Anhang für das Geschäftsjahr 2017/18

GLOBAL-FINANZ AKTIENGESELLSCHAFT FINANZ- UND VERMÖGENSPLANUNG, BONN

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Firmenname laut Registergericht: Global-Finanz Aktiengesellschaft Finanz- und

Vermögensplanung

Firmensitz laut Registergericht: Bonn

Registereintrag: Handelsregister B

Registergericht: Bonn

Registernummer: 8565

Der Jahresüberschuss enthält Erträge von außerordentlicher Bedeutung aus der Verschmelzung der WIR Wirtschaftsdienst für Finanz- und Vermögensberatung GmbH, Bonn, mit der GLOBAL-FINANZ (EUR 647.477,62), die die Ertragslage des Unternehmens entsprechend beeinflusst haben.

Ab dem Geschäftsjahr 2017/18 werden die Provisionsaufwendungen in der Position „Rohergebnis“ ausgewiesen. Der Ausweis erfolgte bisher unter der Position „Sonstige betriebliche Aufwendungen“. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden angepasst.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktienrechts zu beachten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410,00 bis zum 31. Dezember 2017 und von EUR 800,00 ab dem 1. Januar 2018 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen wurden die bilanzierten Anteilsrechte und sonstigen Wertpapiere zu Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 HGB werden nur bei einer dauerhaften Wertminderung erfasst.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Unter den Forderungen befinden sich Provisionsforderungen, die von Versicherungsgesellschaften als Stornosicherheit zurückbehalten wurden.

Kassen- und Bankbestände wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

Eigene Anteile: Es wurden im Geschäftsjahr 2017/18 7.524 Aktien zum Preis von EUR 60.492,96 gekauft und 1.129 Aktien zum Preis von EUR 9.077,16 verkauft.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen nach dem modifizierten Teilwertverfahren durchgeführt.

Zinssatz 3,46 % (30.06.2017 3,86 %)

Rententrend 1,5 % (30.06.2017 1,5 %)

Fluktuation 0 % (30.06.2017 0 %)

„Richttafeln 2005 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck

Die Erfüllungsbeträge belaufen sich auf EUR 706.483,00.

Der Zinsaufwand betrug EUR 22.239,00.

Gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB in Verbindung mit Art. 75 Abs. 6 EGHGB sind Rückstellungen aus Altersversorgungsverpflichtungen mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren abzuzinsen. Bis 2014/2015 wurden die Rückstellungen aus Altersversorgungsverpflichtungen mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren abgezinst. Der entsprechende Unterschiedsbetrag zwischen der Berechnung nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB neuer Fassung und alter Fassung beträgt EUR 116.338,00. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung frei verbleibenden Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag von EUR 116.338,00 entsprechen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die seit dem 1. Juli 2010 gebildeten Rückstellungen, die eine längere Restlaufzeit als ein Jahr haben, wurden gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. In den Zinsaufwendungen sind EUR 8.665,29 aus den Abzinsungen von Rückstellungen enthalten. In den Zinserträgen sind EUR 18.095,00 aus den Abzinsungen von Rückstellungen enthalten.

Die Bewertung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Die Umrechnung der Fremdwährungsposten erfolgte mit den jeweiligen Kursen am Tage des Geschäftsvorfalls.

III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der Abschreibungen aller Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017/18 sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Beteiligungen

GLOBAL – FINANZ Gesellschaft für Beratung und Vermittlung mbH, Bonn

Höhe des Anteils am Kapital: 100 %

Eigenkapital (100 %): EUR 3.275.647,90

Ergebnis 2017/18: Jahresüberschuss EUR 272.433,85

RJS Grundstücks- und Immobiliengesellschaft mbH, Bonn

Höhe des Anteils am Kapital: 100 %

Eigenkapital (100 %): EUR 500.790,60

Ergebnis 2017: Jahresüberschuss EUR 84.413,03

Verschmelzung

Zum 1. Januar 2018 wurde die WIR Wirtschaftsdienst für Finanz- und Vermögensberatung GmbH, Bonn, auf die GLOBAL-FINANZ verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte zu Buchwerten.

Wertpapiere des Anlagevermögens

In den Wertpapieren des Anlagevermögens sind neun Fonds enthalten mit einem Buchwert von EUR 1.643.051,05 und einem Zeitwert von EUR 1.615.967,72. Es wurde auf eine Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 HGB verzichtet, da wir davon ausgehen, dass die Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer ist. In den Wertpapieren des Anlagevermögens sind Fondsanteile mit einem Buchwert von EUR 734.395,79 enthalten, die zur Abdeckung der Pensionsverpflichtung verpfändet sind.

Eigenkapital

30.6.2018
EUR
30.6.2017
EUR
I. Gezeichnetes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
2. Eigene Anteile -6.395,00 0,00
1.493.605,00 1.500.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 150.000,00 150.000,00
2. Andere Gewinnrücklagen 5.224.227,91 5.031.129,83
Einstellung aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres 0,00 166.493,92
Entnahme -14.904,03 0,00
Eigene Anteile -45.020,80 26.604,16
5.164.303,08 5.224.227,91
5.314.303,08 5.374.227,91
III. Bilanzgewinn 1.168.531,97 585.095,97
Eigenkapital 7.976.440,05 7.459.323,88

Das Gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 1.500.000,00 und ist eingeteilt in 1.500.000 auf den Namen lautende Stammaktien von je EUR 1,00. Es ist voll eingezahlt.

Am 8. Dezember 2017 wurden 1.200 Aktien zum Preis von EUR 9.648,00 erworben, dies entspricht EUR 1.200 = 0,08 % vom Grundkapital.

Am 4. Mai 2018 wurden 5.110 Aktien zum Preis von EUR 41.084,40 erworben, dies entspricht EUR 5.110 = 0,34 % vom Grundkapital.

Am 18. Juni 2018 wurden 625 Aktien zum Preis von EUR 5.025,00 erworben, dies entspricht EUR 625 = 0,04 % vom Grundkapital.

Am 25. Juni 2018 wurden 589 Aktien zum Preis von EUR 4.735,56 erworben, dies entspricht EUR 589 = 0,04 % vom Grundkapital.

Am 11. sowie 22. Mai 2018 wurden insgesamt 1.129 Aktien zum Preis von EUR 9.077,16 verkauft, dies entspricht 0,08 % vom Grundkapital.

Die laut Beschluss der Hauptversammlung vom 17. November 2012 erteilte Ermächtigung zum Rückerwerb eigener Aktien und laut Beschluss der Hauptversammlung vom 23. November 2013 erteilte Ermächtigung zur Wiederveräußerung eigener Aktien, wurden mit Beschluss der Hauptversammlung vom 16. November 2017 aufgehoben. Mit Beschluss der Hauptversammlung gleichen Datums wird der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben und zu veräußern.

Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen betragen EUR 706.483,00. In den Wertpapieren des Anlagevermögens sind Fondsanteile mit einem Buchwert von EUR 734.395,79 enthalten, die zur Abdeckung der Pensionsverpflichtung verpfändet sind.

Sonstige Rückstellungen

30.6.2018
EUR
30.6.2017
EUR
Rückstellungen für
Noch nicht verdiente Provisionen (Sicherheitsrückstellung) 785.452,74 219.003,95
Prozessrisiken und Regresse 211.624,44 301.881,01
Personalkosten, Tantiemen, Bonifikationen 113.098,85 83.707,65
Abschluss und Prüfung 101.272,00 91.941,00
Erfolgsbonifikation 91.000,00 90.000,00
Ausgleichsansprüche 76.020,34 6.124,42
Ausstehende Rechnungen 53.264,00 7.757,86
Incentive 15.000,00 30.000,00
Aufbewahrungspflichten 12.100,00 12.100,00
1.458.832,37 842.515,89

Sonstige Verbindlichkeiten

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Vermittlungsprovisionen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten für u. a. die Finanzierung der Immobilie Bonn, Bernhardtstraße 23-25 in Höhe von EUR 2.192.300,00 (i. Vj. EUR 1.537.025,71) sind durch Grundpfandrechte gesichert. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Umschuldung der Verbindlichkeiten auf ein Kreditinstitut und entsprechend eine Änderung im Ausweis. Im Vorjahr wurde das Darlehen unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen, ab dem Geschäftsjahr erfolgt ein Ausweis unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betrugen EUR 980.600,00 (i. Vj. EUR 0,00).

IV. SONSTIGE ANGABEN

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn beträgt EUR 1.168.531,97. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von EUR 672.122,25 vorgesehen. Die Inhaber der Stammaktien erhalten einen Betrag von EUR 0,45 pro Aktie. Es werden EUR 496.409,72 auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Dividendensumme beruht auf der Anzahl der dividendenberechtigten Aktien am Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses durch den Vorstand. Falls die Gesellschaft zum Zeitpunkt der Hauptversammlung mehr oder weniger eigene Aktien hält und deshalb die Anzahl der zum Zeitpunkt der Hauptversammlung dividendenberechtigten Aktien niedriger oder höher ist als diejenige am Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses, werden Vorstand und Aufsichtsrat einen entsprechend angepassten Gewinnverwendungsvorschlag unterbreiten mit der Maßgabe, dass bei unveränderter Ausschüttung einer Dividende von EUR 0,45 je Aktie weiterhin ein Betrag von EUR 496.409,72 auf neue Rechnung vorgetragen wird und sich die Gewinnrücklagen entsprechend erhöhen oder vermindern.

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens- Finanz- und Ertragslage

Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften die wirtschaftliche Lage zutreffend wieder.

Zahl der beschäftigten Mitarbeiter

Im Unternehmen waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 16,5 (i. Vj. 12) Personen beschäftigt.

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Vorstand

Michael Heinze, Bad Honnef,

Dipl.-Immobilienwirt (VWA)

(Vorstandsvorsitzender)

Ulrich Strotmann, Bad Honnef,

Dipl.-Betriebswirt

Hinsichtlich der Bezüge des Vorstands wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Mitglieder des Aufsichtsrates

Herr Rudolf J. Schmitz, Asbach,

Dipl.-Wirtschaftsingenieur

(Vorsitzender des Aufsichtsrates)

Herr Rainer Gebhart, Rosenheim,

Vorstand der WWK Lebensversicherung a.G.

(1. stellvertretender Vorsitzender)

Herr Michael Baulig, Nürnberg,

Vorstand der Universa Krankenversicherung a.G.

(2. stellvertretender Vorsitzender)

Herr Jürgen Krasky, Bonn,

Rechtsanwalt

Herr Hans-Jürgen Ervens, Königswinter,

Finanzberater

Herr Bernd Felske, Reppenstedt,

Vorstand der Generali Versicherung AG

Bezüge des Aufsichtsrates

Die Bezüge des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr betrugen EUR 64.000,00 netto.

 

Bonn, den 25. September 2018

GLOBAL-FINANZ Aktiengesellschaft Finanz- und Vermögensplanung

Michael Heinze, Vorstandsvorsitzender, Dipl.-Immobilienwirt VWA

Ulrich Strotmann, Vorstand, Dipl.-Betriebswirt

Der Jahresabschluss der GLOBAL-FINANZ Aktiengesellschaft Finanz- und Vermögensplanung zum 30. Juni 2018 sowie der Lagebericht sind, durch Flick Gocke Schaumburg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft worden. Sie hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Abschluss- und Lagebericht sowie der Prüfbericht haben uns vorgelegen und sind von uns behandelt worden.

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2017/2018 regelmäßig über die geschäftlichen Entwicklungen bei der GLOBAL-FINANZ Aktiengesellschaft Finanz- und Vermögensplanung sowie über Ereignisse von besonderer Bedeutung berichtet. Der Aufsichtsrat hat während der Berichtszeit die Geschäftsführung der Gesellschaft laufend überwacht und sich regelmäßig über die Lage der Gesellschaft und über den Gang der Geschäfte unterrichtet. Er hat sich in mehreren Sitzungen über die Geschäftsentwicklung und über wesentliche Vorgänge der Gesellschaft sowie ihrer Beteiligungsgesellschaften unterrichten lassen. Der Aufsichtsrat ist in dem Geschäftsjahr 2017/2018 zu zwei 2 ordentlichen Sitzungen zusammengetreten. Die Sitzungen und Beschlussfassungen sind ordnungsgemäß verlaufen. Besonderheiten gibt es diesbezüglich nicht zu berichten.

Anlagespiegel

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01. Jul 17
EUR
Verschmelzung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30. Jun 18
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 562.897,58 2.250,00 0 0 565.147,58
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.454.086,14 0 0 0 3.454.086,14
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 880.171,43 60.681,96 60.817,36 61.816,72 939.854,03
4.334.257,57 60.681,96 60.817,36 61.816,72 4.393.940,17
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.805.958,76 -494.123,22 0 0 1.311.835,54
2. Beteiligungen 0 0 1.279.500,00 0 1.279.500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.566.638,82 1.162.764,06 1.117.398,82 924.730,69 5.922.071,01
6.372.597,58 668.640,84 2.396.898,82 924.730,69 8.513.406,55
11.269.752,73 731.572,80 2.457.716,18 986.547,41 13.472.494,30
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
01. Jul 17
EUR
Verschmelzung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30. Jun 18
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 519.131,58 488 43.158,00 0 562.777,58
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 992.913,43 0 69.591,00 0 1.062.504,43
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 711.648,93 57.944,45 73.581,36 61.815,72 781.359,02
1.704.562,36 57.944,45 143.172,36 61.815,72 1.843.863,45
III. FINANZANLAGEN 0 0 0 0 0
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Beteiligungen 0 0 0 0 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0
2.223.693,94 58.432,45 186.330,36 61.815,72 2.406.641,03
NETTOBUCHWERTE
30. Jun 18
EUR
30. Jun 17
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.370,00 43.766,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.391.581,71 2.461.172,71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 158.495,01 168.522,50
2.550.076,72 2.629.695,21
III. FINANZANLAGEN 1.311.835,54 1.805.958,76
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Beteiligungen 1.279.500,00 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.922.071,01 4.566.638,82
8.513.406,55 6.372.597,58
11.065.853,27 9.046.058,79

Bericht des Aufsichtsrats

Den Jahresabschluss der GLOBAL-FINANZ Aktiengesellschaft Finanz- und Vermögensplanung, den Lagebericht und den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns haben wir geprüft und erheben nach den abschließenden Ergebnissen unserer Prüfung keine Einwendungen. Auch dem Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft stimmen wir zu. Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 30. Juni 2018 haben wir gebilligt, der damit gemäß § 172 Aktiengesetz festgestellt ist.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für seine unternehmerische Führung der GLOBAL-FINANZ Aktiengesellschaft Finanz- und Vermögensplanung und den jederzeit konstruktiven Dialog sowie den Finanzplanern und allen Mitarbeitern für ihren besonderen Einsatz und die geleistete Arbeit.

 

Bonn, den 15. Oktober 2018

Der Aufsichtsrat

gez.

Rudolf J. Schmitz, Vorsitzender

Michael Heinze

Ulrich Strotmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2018 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GLOBAL-FINANZ Aktiengesellschaft Finanz- und Vermögensplanung, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der GLOBAL-FINANZ Aktiengesellschaft Finanz- und Vermögensplanung, Bonn, und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Bonn, den 26. September 2018

Flick Gocke Schaumburg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Strecker, Wirtschaftsprüfer

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