BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG – Keine gute Bilanz

Ein realisiertes Ergebnis von über 2 Millionen Euro minus macht sich sicherlich in keiner Bilanz sonderlich gut, auch hier nicht.

BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG

Neutraubling

Jahresabschluss zum 31.12.2017

JAHRESBERICHT zum 31. Dezember 2017

BVT CONCENTIO VERMÖGENSSTRUKTURFONDS I GMBH & CO. GESCHLOSSENE INVESTMENT KG, Neutraubling

Bilanz zum 31.12.2017

Aktiva

Investmentanlagevermögen 31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
1. Beteiligungen 19.713.576,02 8.056.566,04
2. Barmittel und Barmitteläquivalente
a) Täglich verfügbare Bankguthaben 13.045.437,51 12.626.193,40
3. Forderungen
a) Forderungen an Beteiligungsgesellschaften 0,00 113.008,92
b) Andere Forderungen 11.008,23 0,00
Summe Aktiva 32.770.021,76 20.795.768,36

Passiva

Investmentanlagevermögen 31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
1. Rückstellungen 18.088,00 18.088,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
a) aus anderen Lieferungen und Leistungen 4.325,64 90.110,12
3. Sonstige Verbindlichkeiten
a) gegenüber Gesellschaftern 9.126,50 13.007,31
b) Andere 0,00 81.186,28
4. Eigenkapital
a) Einlagenkonto 36.215.000,00 21.947.000,00
b) Verlustkonto -4.850.029,57 -2.764.579,59
c) Auszahlungskonto -929.026,53 -198.989,14
d) Kapitalrücklage 1.810.750,00 1.097.350,00
e) Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung 491.787,72 512.595,38
Summe Passiva 32.770.021,76 20.795.768,36

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017

2017
EUR
2016
EUR
Investmenttätigkeit
1. Erträge
a) Zinsen und ähnliche Erträge 1.750,00 131.252,53
b) Sonstige betriebliche Erträge 0,00 -45,88
Summe der Erträge 1.750,00 131.206,65
2. Aufwendungen
a) Verwaltungsvergütung -234.012,42 -110.253,60
b) Verwahrstellenvergütung -15.303,95 -8.171,64
c) Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -18.088,00 -18.088,00
d) Sonstige Aufwendungen -1.819.795,61 -1.291.918,95
Summe der Aufwendungen -2.087.199,98 -1.428.432,19
3. Ordentlicher Nettoertrag -2.085.449,98 -1.297.225,54
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -2.085.449,98 -1.297.225,54
5. Zeitwertänderung
a) Erträge aus der Neubewertung 176.045,12 511.413,60
b) Aufwendungen aus der Neubewertung -196.852,78 -4.838,34
Summe des nicht realisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres -20.807,66 506.575,26
6. Ergebnis des Geschäftsjahres -2.106.257,64 -790.650,28

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

1. Allgemeine Informationen zum Unternehmen

Die BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling, (Concentio KG) ist ein geschlossener inländischer Publikums-AIF im Sinne des § 1 Abs. 5 KAGB. Die Gesellschaft ist seit dem 28. März 2014 im Handelsregister A des Amtsgerichts Regensburg unter der Nummer HRA 8996 eingetragen.

Persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) der Investmentkommanditgesellschaft ist die Concentio Beteiligungs GmbH, Neutraubling. Die Komplementärin hat ein gezeichnetes Kapital von 25.000,00 Euro. Geschäftsführende Kommanditistin der Investmentkommanditgesellschaft ist die Concentio Management GmbH, Neutraubling, die mit einem gezeichneten Kapital von 25.000,00 Euro ausgestattet ist.

2. Rechnungslegungsvorschriften

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des § 158 Satz 1 in Verbindung mit § 135 des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) in Verbindung mit den handelsrechtlichen Vorschriften des Ersten Unterabschnitts des Zweiten Abschnitts des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuches (HGB), d. h. nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB und nach den Vorschriften der Verordnung über Inhalt, Umfang und Darstellung der Rechnungslegung von Sondervermögen, Investmentaktiengesellschaften und Investmentkommanditgesellschaften sowie über die Bewertung der zu dem Investmentvermögen gehörenden Vermögensgegenstände (KARBV) aufgestellt. § 264 Abs. 1 Satz 4, Abs. 3, 4 und § 264b HGB sind nicht anzuwenden. Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 274a HGB wurden nicht in Anspruch genommen.

Die Concentio KG unterliegt als inländischer Publikums-AIF im Sinne des § 1 Abs. 5 KAGB in Verbindung mit § 2 KAGB den Vorschriften des KAGB, der KARBV und der delegierten Verordnung (EU) Nr. 231/2013 (AIFM-VO). Folglich unterliegt die Concentio KG gemäß § 5 Abs. 1 KAGB der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Die Gliederung der Bilanz erfolgt entsprechend der Vorgaben des § 21 Abs. 4 KARBV in Staffelform, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend des § 22 Abs. 3 KARBV in Staffelform. Da es sich bei der Concentio KG um eine extern verwaltete Investmentkommanditgesellschaft handelt, verfügt diese nur über Investmentvermögen und generiert nur Aufwendungen und Erträge aus dieser Investmenttätigkeit.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in Euro aufgestellt. Für die Bewertung des Investmentanlagevermögens gelten die Vorschriften der §§ 286 in Verbindung mit 168, 169 und 216 KAGB sowie der §§ 26 bis 34 KARBV. Die derigo GmbH & Co. KG (KVG) hat als externer Verwalter eine Bewertungsrichtlinie erstellt und für die Gesellschaft Bewertungsverfahren und Grundsätze, die der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden sowie der Berechnung des Nettoinventarwertes zugrunde liegen, festlegt.

Die Gesellschaft wird in Anteile an anderen geschlossenen Alternative Investmentfonds (AIF) sowie Beteiligungen an Unternehmen und Objektgesellschaften investieren. Diese Anteile und Beteiligungen werden weder zum Handel an der Börse noch an einem organisierten Markt einbezogen sein, so dass gemäß § 168 Abs. 3 KAGB die Verkehrswerte zugrunde gelegt werden. Diese Verkehrswerte werden nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten ermittelt.

Die Gesellschaft verwendet als Datenbasis unter anderem die testierten Vermögensaufstellungen sowie den Jahresabschluss bzw. Jahresbericht. Das eingesetzte Bewertungsverfahren wird bei der derigo GmbH & Co. KG als Kapitalverwaltungsgesellschaft dokumentiert und in regelmäßigen Abständen auf dessen Angemessenheit überprüft.

Unter Beachtung dieser Richtlinie erfolgten die im Folgenden beschriebenen Bewertungen.

Alle geschäftlichen Aktivitäten werden in EUR abgewickelt. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden auf Fremdwährung lautende Aufwendungen und Erträge mit dem Devisenkassamittelkurs des Einbuchungstages erfasst.

Die erworbenen Beteiligungen wurden zum Verkehrswert angesetzt. Entsprechend § 261 Abs. 6 KAGB und der Bewertungsrichtlinie der KVG wurde der Wert der Beteiligungen vor Erwerb von einem externen Gutachter in Euro ermittelt. Als Verkehrswert ist grundsätzlich der Wert zu Grunde zu legen, der sich bei sorgfältiger Einschätzung nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten ergibt (§ 168 Abs. 3 KAGB in Verbindung mit § 28 Abs. 1 KARBV). Bei der Ermittlung des Verkehrswerts der Beteiligungen wurden zum Bilanzstichtag geprüfte Vermögensaufstellungen und Jahresabschlüsse zum Erwerbszeitpunkt bzw. Bewertungsstichtag sowie Zwischenberichte der Beteiligungsgesellschaften zugrunde gelegt.

Eine Neubewertung der erworbenen Beteiligungen auf Grund einer nicht mehr sachgerechten Bewertung war innerhalb des Geschäftsjahres nicht erforderlich. Zum Bilanzstichtag wurden die Werte erworbener Beteiligungen anhand der geprüften Jahresabschlüsse sowie Vermögensaufstellungen neu ermittelt und angesetzt. In der Bilanz erfolgte der Ausweis innerhalb des Eigenkapitals in den nicht realisierten Gewinnen oder Verlusten aus der Neubewertung.

Die Barmittel in Form der täglich verfügbaren Bankguthaben sind zum Nennbetrag zuzüglich zugeflossener Zinsen gem. § 29 Abs. 2 Satz 1 KARBV angesetzt.

Die Forderungen an Beteiligungsgesellschaften wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Sonstigen Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag gem. § 29 Abs. 3 KARBV passiviert.

Die Kapitalanteile sind zum Nennwert angesetzt. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß dem Gliederungsschema gemäß § 21 Abs. 4 KARBV und § 264c HGB.

Der Zeitpunkt, ab welchem die Anleger als Gesellschafter anzusehen sind, bemisst sich nach den Regelungen des Gesellschaftsvertrages. Der Beitritt der Kommanditisten wird nach Annahme der Beitrittserklärung durch die Gesellschaft und Ausführung durch die Gesellschaft zum jeweiligen Monatsletzten wirksam, vorausgesetzt die jeweils gezeichnete Einlage und der Ausgabeaufschlag wurden spätestens an diesem Tag vollständig geleistet.

Zum Bilanzstichtag hatte die Investmentkommanditgesellschaft sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3 HGB:

TGBP
CD Clean Energy and Infrastructure III 215
TUSD
CD Clean Energy and Infrastructure VI 1.460
BVT Residential USA 10 3.000
TEUR
KGAL APF 3 2.991

4. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Angaben zu den Beteiligungen gemäß §§ 158 S. 2, 148 Abs. 2 KAGB

Im Geschäftsjahr 2017 wurden folgende Beteiligungen an AIF nach § 261 Abs. 1 Nr. 5 und 6 KAGB gezeichnet:

Beteiligungen Beteiligungshöhe Assetklasse Zeitpunkt des Erwerbs
Capital Dynamics Clean Energy and Infrastructure VI, B SCSp, Luxembourg 3,50 Mio. USD Energie und Infrastruktur 08.09.2017
KGAL APF 3 GmbH & Co. geschlossene Investment KG, Grünwald 3,00 Mio. EUR Luftfahrzeuge 20.02./14.11.2017
Real Select Secondary GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling 0,50 Mio. EUR Immobilien 01.07.2017
Real Select Secondary Office GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling 2,00 Mio. EUR Immobilien 01.05./01.10.2017
d.i.i. 9. GmbH & Co. Geschlossene Investment-KG, Wiesbaden 1,00 Mio. EUR Immobilien 13.07.2017
Paribus Renditefonds XXVII GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Hamburg 1,15 Mio. EUR Immobilien 06.04./09.08.2017
Patrizia GrundInvest Mainz Rheinufer GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Augsburg 2,00 Mio. EUR Immobilien 20.10.2017
Patrizia GrundInvest München Leopoldstraße GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Augsburg 1,50 Mio. EUR Immobilien 20.06./30.11.2017
WealthCap Immobilien Deutschland 39 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, München 1,50 Mio. EUR Immobilien 04.05.2017

Nachrichtliche Angaben zu unmittelbaren und mittelbaren über Beteiligungen im Sinne des § 261 Abs. 1 Nr. 5 KAGB gehaltenen Vermögenswerten nach § 25 Abs. 5 KARBV:

Mittelbar gehaltene Beteiligungen an AIF:

Capital Dynamics Clean Energy and Infrastructure VI, B SCSp, Luxembourg

Kurzbeschreibung des Investmentvermögens Capital Dynamics Clean Energy and Infrastructure VI ist eine Kommanditgesellschaft nach luxemburgischem Recht (SCSp). Investitionsziel ist der Aufbau eines Portfolios aus Anlagen zur Energieerzeugung aus Erneuerbarer Energie mit Standorten primär in Nordamerika und Europa. Bei den Anlagen soll es sich um in Betrieb befindliche (operational) oder baufertige Anlagen handeln. Die Energieerzeugung soll primär durch die etablierten Technologen Solar/Photovoltaik und Onshore-Windkraft erfolgen. Capital Dynamics ist ein weltweit agierender Assetmanager mit Investitionen in Private Equity und Clean Energy Infrastructure.
Laufzeitprognose 15 Jahre ab final Closing; Verlängerungsoption um dreimal ein Jahr

KGAL APF 3 GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Grünwald

Kurzbeschreibung des Investmentvermögens KGAL APF 3 wird ein diversifiziertes Portfolio mit unterschiedlichen Flugzeugtypen, Baujahren, Leasingnehmern und Laufzeiten der Leasingverträge aufbauen. Dadurch soll ein ausgewogenes Rendite- / Risikoprofil angestrebt werden. Der Investitionsschwerpunkt des KGAL APF 3 liegt auf marktgängigen Verkehrsflugzeugen führender Hersteller wie Airbus, Boeing, Embraer, Bombardier und ATR. Im Fokus stehen dabei Passagierflugzeuge, welche an verschiedene etablierte Fluggesellschaften vermietet / verleast werden. Im Durchschnitt wird ein Vermietungszeitraum über rund zehn Jahre mit anschließder Vermarktung und die Übernahme der Betriebskosten durch den Leasingnehmer angestrebt. Die technische Betreuung, eventuelle Anschlussvermietungen und den Verkauf der Flugzeuge übernimmt der GOAL, ein seit 1998 operativ tätiges Gemeinschaftsunternehmen der Deutsche Lufthansa AG und der KGAL. Die KGAL Gruppe wurde 1968 gegründet und konzipiert seit dem Finanzierungslösungen für Sachwerte in von KGAL definierten drei Kern-Asset-Bereichen: Immobilien, Flugzeuge und Infrastruktur (Energie). Seit 1979 hat KGAL Transaktionen für über 700 Flugzeuge umgesetz.
Laufzeitprognose 30.09.2032; Verlängerungsoption um 2 Jahre

Real Select Secondary GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling

Kurzbeschreibung des Investmentvermögens Real Select Secondary Fund (RSS) baut ein ausgewogenes, breit diversifiziertes Portfolio aus geschlossenen Immobilienbeteiligungen mit Schwerpunkt auf den Nutzungsarten Einzelhandel, Logistik, Wohnen und Service-Immobilien auf, die er am Zweitmarkt erwerben wird. Solche Zweitmarkt-Investitionen ermöglichen signifikante Preis- und Informationsvorteile, dadurch können sich gegenüber einer Erstmarktinvestition erhebliche Wirtschaftlichkeitsvorteile und Risikopuffer bei Marktschwankungen ergeben. RSS wird sich bei der Auswahl der Zweitmarkt-Investitionen vorwiegend auf Standorte in Deutschland und ausgewählte Länder der übrigen EU konzentrieren. Das kompetent betreute Zweitmarkt-Portfolio bietet einen hohen Diversifizierungsgrad und gleichzeitig die Basis für ein Investment mit nachhaltig überdurchschnittlicher Wirtschaftlichkeitsperspektive.
Laufzeitprognose 31.12.2031; Verlängerungsoption bis 31.12.2035

Real Select Secondary Office GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling

Kurzbeschreibung des Investmentvermögens Real Select Secondary Office Fund (RSSO) baut ein ausgewogenes, breit diversifiziertes Portfolio aus geschlossenen Immobilienbeteiligungen mit Schwerpunkt auf den Nutzungsarten Büro auf, die er am Zweitmarkt erwerben wird. Solche Zweitmarkt-Investitionen ermöglichen signifikante Preis- und Informationsvorteile, dadurch können sich gegenüber einer Erstmarktinvestition erhebliche Wirtschaftlichkeitsvorteile und Risikopuffer bei Marktschwankungen ergeben. RSSO wird sich bei der Auswahl der Zweitmarkt-Investitionen vorwiegend auf Standorte in Deutschland und ausgewählte Länder der übrigen EU konzentrieren. Das kompetent betreute Zweitmarkt-Portfolio bietet einen hohen Diversifizierungsgrad und gleichzeitig die Basis für ein Investment mit nachhaltig überdurchschnittlicher Wirtschaftlichkeitsperspektive.
Laufzeitprognose 31.12.2031; Verlängerungsoption bis 31.12.2035

Unmittelbar gehaltene Beteiligungen an AIF:

d.i.i. 9. GmbH & Co. Geschlossene Investment-KG, Wiesbaden

Kurzbeschreibung des Investmentvermögens d.i.i. 9. investiert in Wohnimmobilien in deutschen Haupt- und Mittelzentren. Aus Sicht des Initiators besteht hier eine starke Nachfrage für Wohnraum aufgrund der stetigen Zuwanderung. Der Fonds soll zu 80 % Bestandsobjekte und 20 % Privatisierungsobjekte beinhalten. Zielsetzung ist die Entwicklung der Wohnanlagen im Bereich Nebenkosten und die Optimierung durch energetische Sanierung. Die d.i.i. Deutsche Invest Immobilien GmbH hat sich seit 2006 als Manager für Familien- und Institutionelle Vermögen am deutschen Wohnimmobilienmarkt etabliert.
Laufzeitprognose 31.12.2025; Verlängerungsoption bis 31.12.2027

Paribus Renditefonds XXVII GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Hamburg

Gesellschaftskapital (gez. Kapital zum 31.12.2017) 21,80 Mio. EUR
Grundstücksgröße 4.045 m2
Art und Lage Bürogebäude in Berlin-Charlottenburg
Bau- und Erwerbsjahr Baujahr 1995; Erwerbsjahr 2016
Gebäudenutzfläche 9.896 m2 und 191 Parkplätzen
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote 0 %
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 45,42 % (Stand Juni 2017)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Ankermieter MDK bis 2033
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Kaufpreis 33,60 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 2,31 Mio. EUR
Ergebnis der Wertgutachten Es handelt sich um ein modernes Bürogebäude mit zeitgemäßer Architektur und effizienter Grundrissgestaltung. Das Gebäude befindet sich in einem baualtersgerechten guten Grundzustand.
Bestands- und Projektentwicklungsmaßnahme Keine/nicht bekannt

Patrizia GrundInvest Mainz Rheinufer GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Augsburg

Gesellschaftskapital (gez. Kapital zum 31.12.2017) 62,40 Mio. EUR
Grundstücksgröße 21.052 m2
Art und Lage Büro- und Geschäftsgebäude in der Mainzer Innenstadt
Bau- und Erwerbsjahr Baujahr 1997; Erwerbsjahr 2017
Gebäudenutzfläche 47.893 m2
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote 6,8 % (Stand Januar 2017)
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 51,32 % (Stand 31.08.2017)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Die gewichtete Restlaufzeit beträgt rund 6,2 Jahre (Stand Januar 2017)
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Kaufpreis 95,37 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 5,57 Mio. EUR
Ergebnis der Wertgutachten 108,70 Mio. EUR (Wertgutachten vom 01.09.2017)
Bestands- und Projektentwicklungsmaßnahme Keine/nicht bekannt

Patrizia GrundInvest München Leopoldstraße GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Augsburg

Gesellschaftskapital (gez. Kapital zum 31.12.2017) 31,089 Mio. EUR
Grundstücksgröße 4.655 m2
Art und Lage Anlageobjekt im Münchener Stadtteil Schwabing
Bau- und Erwerbsjahr Baujahr 1972; Kernsanierung 2014/5
Gebäudenutzfläche 12.987 m2
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote 0 %
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 44,12 % (Stand September 2017)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Hauptmieter Bavarian International School bis 30.06.2036; Verlängerungsoption um zweimal fünf Jahre
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Kaufpreis 40,00 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 2,23 Mio. EUR
Ergebnis der Wertgutachten 41,70 Mio. EUR (Wertgutachten vom 18.07.2016)
Bestands- und Projektentwicklungsmaßnahme Keine/nicht bekannt

WealthCap Immobilien Deutschland 39 GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Augsburg

Gesellschaftskapital (gez. Kapital zum 31.12.2017) 133,50 Mio. EUR
Grundstücksgröße Objekt Frankfurt: 11.519 m2 Objekt Stuttgart: 4.568 m2 Objekt München: 15.683 m2
Art und Lage Objekt Frankfurt: Bürogebäude in Frankfurt am Main Objekt Stuttgart: Büroimmobilie mit Parkhaus in Stuttgart Objekt München: Büroimmobilie in München
Bau- und Erwerbsjahr Objekt Frankfurt: Baujahr 2002; Erwerbsjahr 2015 Objekt Stuttgart: Baujahr/Modernisierung 1983-1986/2015-2016; Erwerbsjahr 2016 Objekt München: Baujahr 2003; Erwerbsjahr 2015
Gebäudenutzfläche Objekt Frankfurt: 30.396 m2 Objekt Stuttgart: 12.438 m2 Objekt München: 28.082 m2
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote Objekt Frankfurt: 7 % Objekt Stuttgart: 0 % Objekt München: 4 %
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 48,32 % (Stand Dezember 2016)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Objekt Frankfurt: Ankermieter Ogilvy & Mather Werbeagentur GmbH bis 31.12.2023 Objekt Stuttgart: Mietvertrag mit Design Offices GmbH bis Anfang 2031; Mietvertrag mit Daimler AG bis 31.08.2021 Objekt München: Mietvertrag mit Tech Data GmbH & Co. oHG bis 30.06.2022; Mietvertrag mit Carl Zeiss bis 30.09.2025 (Stand 31.12.2016)
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Objekt Frankfurt: Kaufpreis 86,00 Mio. EUR Objekt Stuttgart: Kaufpreis 44,23 Mio. EUR Objekt München: Kaufpreis 102,00 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 11,38 Mio. EUR
Ergebnis der Wertgutachten Objekt Frankfurt: 88,00 Mio. EUR bzw. 87,90 Mio. EUR Objekt Stuttgart: 44,50 Mio. EUR Objekt München: 103,20 Mio. EUR bzw. 104,00 Mio. EUR (Stand 2016)
Bestands- und Projektentwicklungsmaßnahme Keine/nicht bekannt

Innerhalb der Barmittel und Barmitteläquivalente werden die täglich verfügbaren Bankguthaben bei der Commerzbank in US-Dollar (TEUR 59 bzw. TUSD 71) sowie Euro (TEUR 710) und bei der Kreissparkasse Biberach in Euro (TEUR 12.277) ausgewiesen.

Andere Forderungen betreffen im Wesentlichen Rückforderung auf die Gebühren der kollektiven Vermögensverwaltung.

Die Forderungen weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

Die sonstigen Rückstellungen sind gebildet für Kosten der Jahresabschlussprüfung und für die Erstellung von Steuererklärungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen die Verwahrstellenvergütung (TEUR 4).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Gebühren für Geschäftsführungs- und Haftungsvergütung (TEUR 9). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen weniger als ein Jahr.

Das Eigenkapital beinhaltet mit TEUR 36.215 die Kapitalanteile der Kommanditisten, mit TEUR 1.811 die aus dem Ausgabeaufgeld der Kommanditanteile resultierende Kapitalrücklage (5 % auf das gezeichnete Eigenkapital), mit TEUR 492 die nicht realisierten Gewinne und Verluste aus der Neubewertung des aktuellen Jahres und der Vorjahre und mit TEUR -4.850 das Verlustkonto sowie mit TEUR -929 das Auszahlungskonto.

Gemäß § 7 Gesellschaftsvertrag der Investmentkommanditgesellschaft vom 28. Oktober 2014 wird die Zusammensetzung des Eigenkapitals wie folgt dargestellt:

Für jeden Kommanditisten werden folgende Kapitalkonten geführt:

Einlagenkonto (Betrag der geleisteten Einlage ohne Ausgabeaufschlag)

Rücklagenkonto (geleisteter Ausgabeaufschlag)

Gewinn- und Verlustkonto (Anteile am Gewinn oder Verlust)

Auszahlungskonto (Auszahlungen an Kommanditisten und für Rechnung des Kommanditisten abgeführte Steuern)

Sämtliche Konten sind unverzinslich.

Zum Stichtag 31.12.2017 hatten Gesellschafter mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von EUR 36.215.000,00 und einem Ausgabeaufgeld von EUR 1.810.750,00 einbezahlt.

Die im Handelsregister eingetragene Haftsumme des geschäftsführenden Kommanditisten in Höhe von EUR 5.000 ist nicht einbezahlt.

Die Bilanz wird durch die Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2017 ergänzt.

Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2017 nach § 101 Abs. 1 Nr. 1 KAGB

EUR EUR EUR Fondsvermögen
in %
A. Vermögensgegenstände
I. Beteiligungen
1. Anteile an Gesellschaften, die nur in Vermögensgegenstände § 261 Abs. 2 Nr.1 KAGB investieren 874.177,18
2. Beteiligungen an Unternehmen, die nicht am organisierten Markt zugelassen sind 34.722,71
3. Anteile an geschlossenen Publikums-AIF 10.854.239,47
4. Anteile an geschlossenen Spezial-AIF 7.950.436,66
Zwischensumme 19.713.576,02 60,22%
II. Sonstige Vermögensgegenstände
1. Zinsansprüche 0,00
(davon in Fremdwährung) 0,00
2. Andere 11.008,23
(davon in Fremdwährung) 0,00
Zwischensumme 11.008,23 0,03%
III. Liquiditätsanlagen
1. Bankguthaben 13.045.437,51
(davon in Fremdwährung) 58.872,59
Zwischensumme 13.045.437,51 39,85%
Summe Vermögensgegenstände 32.770.021,76 100,10%
B. Schulden
I. Verbindlichkeiten aus
1. Leistungen von Dritten -4.325,64
(davon in Fremdwährung) 0,00
2. anderen Gründen -9.126,50
(davon in Fremdwährung) 0,00
Zwischensumme -13.452,14 -0,04%
IV. Rückstellungen -18.088,00 -0,06%
(davon in Fremdwährung) 0,00
Summe Schulden -31.540,14 -0,10%
C. Fondsvermögen 32.738.481,62 100,00%
umlaufende Anteile (Stück) 36.215
Anteilwert (EUR) 904,00

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten eine Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2017 der erworbene Beteiligung Hamburg Trust 19 (TEUR 1,75).

Innerhalb der Verwaltungsvergütung wird die an die derigo KG aus dem Vertrag über die kollektive Vermögensverwaltung gezahlte Vergütung ausgewiesen.

Die Verwahrstellenvergütung betrifft das für 2017 angefallene Verwahrstellenentgelt der Hauck & Aufhäuser KGaA.

Die Prüfungs- und Veröffentlichungskosten beinhalten die Kosten für die Jahresabschlussprüfung 2017.

Die sonstigen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen mit TEUR 1.712 die Initialkosten gemäß § 6 Abs. 3 der Anlagebedingungen.

Das realisierte Ergebnis des Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR -2.085.

Die Erträge aus der Neubewertung erworbener Beteiligungen betragen im aktuellen Geschäftsjahr TEUR 176 Demgegenüber stehen Aufwendungen aus der Neubewertung erworbener Beteiligungen von TEUR -197.

6. Weitere Erläuterungen

Verwendungsrechnung nach § 24 Abs. 1 KARBV

Der persönlich haftende Gesellschafter der Concentio KG, die Concentio Beteiligungs GmbH, ist nicht am Kapital der Gesellschaft beteiligt und nimmt somit auch nicht an der Ergebnisverteilung der Gesellschaft teil. An der Ergebnisverteilung sind nur die Kommanditisten incl. der über den Treuhandkommanditisten BTM Beteiligungstreuhand München GmbH zum 31. Dezember 2017 aufgenommenen Investoren (Treugeber) beteiligt

TEUR
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -2.085
2. Gutschrift/Belastung auf Rücklagenkonten 0
3. Belastung auf Kapitalkonten 2.085
4. Gutschrift/Belastung auf Verbindlichkeitenkonten 0
5. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0

Entwicklungsrechnung nach § 24 Abs. 2 KARBV

TEUR
I. Wert des Eigenkapitals am Beginn des Geschäftsjahres 20.593
1. Entnahmen für das Vorjahr 0
2. Zwischenentnahmen -730
3. Mittelzufluss (netto)
a) Mittelzuflüsse aus Gesellschaftereintritten 14.981
b) Mittelabflüsse wegen Gesellschafteraustritten 0
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung -2.085
5. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -21
II. Wert des Eigenkapitals am Ende des Geschäftsjahres 32.738

Darstellung der Kapitalkonten nach § 25 Abs. 4 KARBV

Komplementärin
EUR
Kommanditisten
EUR
Einlagenkonto 0,00 36.215.000,00
Rücklagenkonto 0,00 1.810.750,00
Gewinn- und Verlustkonto 0,00 -4.358.241,85
Auszahlungskonto 0,00 -929.026,53
Stand zum 31. Dezember 2017 0,00 32.738.481,62

Die bedungene Einlage des Gründungskommanditisten i.H.v. TEUR 5 war zum Bilanzstichtag noch nicht eingefordert und eingezahlt

Abgeschlossene Geschäfte über Finanzinstrumente nach § 101 Abs. 1 Nr. 2 KAGB

Im Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte abgeschlossen, die Finanzinstrumente zum Gegenstand hatten.

Anzahl der umlaufenden Anteile und der Wert eines Anteils nach § 101 Abs. 1 Nr. 3 KAGB

Im Geschäftsjahr betrug die Anzahl der umlaufenden Anteile 36.215. Der Nettoinventarwert je Anteil, der jeweils für eine gezeichnete Einlage in Höhe von EUR 1.000 bestimmt wird, betrug EUR 904,00 (ermittelt nach § 168 KAGB).

Vergleichende Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre nach § 101 Abs. 1 Nr. 6 KAGB

Geschäftsjahr Fondsvermögen am Ende des Geschäftsjahres
EUR
Anteilwert
EUR
2017 32.738.481,62 904,00
2016 20.593.376,65 938,32
2015 10.727.066,07 924,11

Angaben zur Transparenz sowie zur Gesamtkostenquote nach § 101 Abs. 2 Nr. 1 – 4 KAGB

Die Gesamtkostenquote drückt die Summe der Kosten und Gebühren (ohne Transaktionskosten) als Prozentsatz des durchschnittlichen Nettoinventarwerts innerhalb eines Geschäftsjahres auf Ebene der Concentio I KG aus. Sie betrug 1,31 % bei laufenden Kosten in Höhe von EUR 375.039,98.

Einmaligen Kosten (ohne Ausgabeaufschlag) betrugen im Geschäftsjahr 2017 EUR 998.760,00. Bezogen auf den durchschnittlichen Nettoinventarwert ergibt sich ein Prozentsatz in Höhe von 3,49 %. Dieser hohe Prozentsatz resultiert daraus, dass der durchschnittliche Nettoinventarwert die Bezugsgröße im Geschäftsjahr 2017 aufgrund der in 2017 nach laufender Platzierung des Kommanditkapitals deutlich geringer ist als das gezeichnete Kommanditkapital.

Darüber hinaus wurde der Ausgabeaufschlag in Höhe von insgesamt EUR 713.400,00 erhoben.

Der derigo GmbH & Co. KG als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) fließen im Geschäftsjahr keine erfolgsabhängige sowie zusätzliche Verwaltungsvergütung zu.

Im Geschäftsjahr wurden keine Pauschalvergütungen berechnet.

Die KVG erhält keine Rückvergütungen der aus der Gesellschaft an die Verwahrstelle und an Dritte geleisteten Vergütung und Aufwandserstattungen.

Die KVG gewährt keine sogenannte Vermittlungsfolgeprovision an Vermittler in wesentlichem Umfang aus der von der Gesellschaft an sie geleisteten Vergütung.

Es wurden der Gesellschaft keine Ausgabeauf- und Rücknahmeabschläge für den Erwerb und die Rücknahme von Anteilen berechnet. Die Gesellschaft sieht grundsätzlich gemäß Gesellschaftsvertrag vom 28. Oktober 2014 keine Rücknahme der Anteile vor.

Die KVG erhält neben dem Ausgabeaufschlag von 5 % der Einlage in der Beitrittsphase eine einmalige Vergütung in Höhe von 7 % der Einlage (Initialkosten). Diese betrugen für das Geschäftsjahr 2017 insgesamt TEUR 1.712.

Im Geschäftsjahr wurden der Investmentkommanditgesellschaft in Zusammenhang mit dem Erwerb von Beteiligungen von Dritten Transaktionskosten in Höhe von TEUR 10 in Rechnung gestellt.

Prozentualer Anteil der schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände nach § 300 Abs. 1 Nr. 1 KAGB

Der prozentuale Anteil der schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände für die besondere Regelungen gelten, liegt bei 60,22 %.

Angaben zu neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement nach § 300 Abs. 1 Nr. 2 KAGB

Im Geschäftsjahr wurden keine neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement für die Investmentkommanditgesellschaft getroffen.

Angaben zum Risikoprofil und Risikomanagementsystem nach § 300 Abs. 1 Nr. 3 KAGB

Das Risikomanagementsystem für die Investmentkommanditgesellschaft umfasst die fortlaufende Erfassung, Messung, Steuerung und Überwachung der wesentlichen Risiken. Wesentliche Risiken, denen die Investmentkommanditgesellschaft ausgesetzt ist, sind Liquiditätsrisiken, Wertänderungsrisiken, Gegenparteirisiken sowie operationelle Risiken. Zur Steuerung der Risiken wird ein dem Risikoprofil der Investmentkommanditgesellschaft adäquates Limitsystem eingerichtet und laufend überwacht. Ein Verfahren zur Früherkennung von Risiken wird vorgehalten. Zum Geschäftsjahresende wird die Investmentkommanditgesellschaft dem Risikoprofil „3“ zugeordnet.

Angaben zu Änderung des maximalen Umfangs des Leverages nach § 300 Abs. 2 Nr. 1 KAGB

Im Geschäftsjahr 2017 wurde von der Investmentkommanditgesellschaft der Leverage nicht in Anspruch genommen.

7. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

Nachtragsbericht

In den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres 2018 hat sich die Investmentgesellschaft unmittelbar mit TEUR 500 an einer deutschen Immobiliengesellschaft beteiligt und mittelbar über die 100%ige Tochtergesellschaft, BVT Concentio .VSF I GmbH und mit TEUR 750 an einem Spezial-AIF im Bereich Zweitmarkt.

Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr waren:

für die Concentio Beteiligungs GmbH: Herrn Dr. Werner Bauer, Kaufmann, Laaber Herrn Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf, Kaufmann, München. für die Concentio Management GmbH (geschäftsführender Kommanditist): Herrn Dr. Werner Bauer, Kaufmann, Laaber Herrn Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf, Kaufmann, München.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Herr Dr. Bauer und Herr von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und einzelvertretungsberechtigt.

Die Geschäftsführer der Concentio Beteiligungs GmbH und der Concentio Management GmbH beziehen von der Gesellschaft keine gesonderten Bezüge für die Geschäftsführung.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr und zum Stichtag keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt.

 

Neutraubling, 17. Mai 2018

Concentio Beteiligungs GmbH

Dr. Werner Bauer, Geschäftsführer

Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG (nachfolgend Investmentkommanditgesellschaft genannt) ist ein Alternativer Investmentfonds (AIF) im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Gegenstand der Investmentkommanditgesellschaft ist, nach dem Grundsatz der Risikomischung, ein breit diversifiziertes Portfolio von Anteilen an geschlossenen AIF sowie Beteiligungen an Unternehmen und Objektgesellschaften in den Assetklassen Immobilien, Luftfahrzeuge sowie Energie und Infrastruktur aufzubauen. Zum Bilanzstichtag 31.12.2017 haben 1.284 Anleger ein Kommanditkapital von rd. EUR 36,215 Mio. ohne Agio gezeichnet.

II. Tätigkeitsbericht

Tätigkeit der Kapitalverwaltungsgesellschaft

Die am 28.03.2014 gegründete und ins Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg unter der HRA 8996 eingetragene Investmentkommanditgesellschaft hat mit dem Inkrafttreten des Bestellungsvertrages vom 25. September 2014 die derigo GmbH & Co. KG, München, als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) mit dem Portfoliomanagement und dem Risikomanagement bis zum 31. Dezember 2033 beauftragt.

Die externe Kapitalverwaltungsgesellschaft hat die Konzeption und Implementierung der Investmentkommanditgesellschaft als geschlossener Publikums-AIF sowie die erforderlichen Dokumente erstellt, auch jene die im Rahmen von Genehmigungs- und Anzeigeverfahren erforderlich waren. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat ferner als Verwahrstelle die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers Kommanditgesellschaft auf Aktien, Frankfurt am Main, ausgewählt und einen Verwahrstellenvertrag abgeschlossen. Die Haftung der Verwahrstelle richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften und blieb im Berichtszeitraum unverändert.

Die Tätigkeit der Kapitalverwaltungsgesellschaft umfasste außerdem die allgemeine Verwaltung der Investmentkommanditgesellschaft, wie die Buchführung, die Vorbereitung zur Aufstellung eines Jahresabschlusses und Erstellung einer Steuererklärung. Zusätzlich übernahm die Kapitalverwaltungsgesellschaft die laufende Liquiditätssteuerung der Investmentkommanditgesellschaft. Die Risiken wurden durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft fortlaufend beobachtet und bewertet.

Die laufende Betreuung der Anleger hat die Kapitalverwaltungsgesellschaft ebenfalls übernommen und durchgeführt.

Der Verkaufsprospekt vom 3. Dezember 2014 wurde im Geschäftsjahr 2017 am 13. Juni aufgrund einer Änderung der Rechtsform der Verwahrstelle aktualisiert. Die Aktualisierung wurde gemäß § 316 Abs. 4 KAGB der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht schriftlich mitgeteilt.

Übersicht über die Anlageziele und Anlagepolitik der Investmentkommanditgesellschaft

Die Investmentkommanditgesellschaft verfolgt mit der in den Anlagebedingungen festgelegten Anlagepolitik und Anlagestrategie das Ziel, während der gesamten Dauer der Investmentkommanditgesellschaft Liquiditätsüberschüsse zu erzielen, die bei prognosegemäßem Verlauf in der Regel einmal jährlich an die Anleger ausgezahlt (ausgeschüttet) werden.

Die Investmentkommanditgesellschaft investiert über die Beteiligung an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland (Tochtergesellschaft), es sei denn, die KVG hat durch sorgfältige Prüfung festgestellt, dass den Anlegern aufgrund einer unmittelbaren Beteiligung der Investmentkommanditgesellschaft keine Einkünfte aus Gewerbebetrieb entstehen.

Die Investmentkommanditgesellschaft erwirbt unmittelbar oder mittelbar über die Tochtergesellschaft im Umfang von mindestens 80 % des Wertes des Investmentvermögens Anteile an inländischen und europäischen geschlossenen Publikums-AIF sowie inländischen geschlossenen Spezial-AIF und geschlossenen EU-Spezial-AIF; solche AIF werden nachfolgend als „Zielvermögen“ bezeichnet.

Die Investmentkommanditgesellschaft ordnet die Zielvermögen drei verschiedenen Assetklassen zu. Zielvermögen, die mittelbar oder unmittelbar

in Immobilien sowie die zu ihrer Bewirtschaftung erforderlichen Vermögensgegenstände investieren,

in Luftfahrzeuge, Luftfahrzeugbestand- und -ersatzteile sowie die zu ihrer Bewirtschaftung erforderlichen Vermögensgegenstände investieren,

in Anlagen zur Erzeugung, zum Transport und zur Speicherung von Strom, Gas oder Wärme aus erneuerbaren und fossilen Energien, in Infrastruktur, die hierfür genutzt wird sowie die zu ihrer Bewirtschaftung erforderlichen Vermögensgegenstände investieren.

Übersicht über die Anlagegeschäfte und das Portfolio

Die Investmentkommanditgesellschaft hat sich in 2017 unmittelbar mit TEUR 7.150 an fünf deutschen Immobilienfonds sowie einem deutschen Flugzeugfonds und mittelbar über ihre 100%ige Tochtergesellschaft, BVT Concentio VSF I GmbH, an drei Spezial-AIF in Höhe von TEUR 2.000 und TUSD 6.500 beteiligt und eine bestehende Beteiligung an einem Spezial-AIF um TEUR 500 erhöht. Zum 31. Dezember 2017 ist die Investmentkommanditgesellschaft an siebzehn Zielfonds sowie an zwei Objektgesellschaften beteiligt. Zur Erläuterung der mit der Beteiligung an der Investmentkommanditgesellschaft verbundenen Risiken verweisen wir auf den Abschnitt „Wesentliche Risiken im Berichtszeitraum“.

Übersicht über die Wertentwicklung

Der Nettoinventarwert zum 31. Dezember 2017 beträgt 32.738.481,62 Euro. Somit beträgt der Nettoinventarwert je Anteil, der jeweils für einen Kapitalanteil in Höhe von EUR 1.000,00 bestimmt wird, EUR 904,00.

III. Risikobericht

Die derigo GmbH & Co. KG ist als externe KVG mit dem Risikomanagement der Investmentkommanditgesellschaft beauftragt. Sie verfügt gemäß den Vorgaben des KAGB und der KAMaRisk (Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Kapitalverwaltungsgesellschaften) über einen permanenten, funktional und hierarchisch unabhängigen Bereich Risikomanagement. Die organisatorischen Abläufe dieses Bereiches sind im Risikomanagementhandbuch dokumentiert.

Im Rahmen des unternehmerischen Handelns bzw. bei Verfolgen von unternehmerischen Chancen werden fortwährend auch unternehmerische Risiken eingegangen. Dies gilt sowohl für die KVG als auch für die von ihr verwalteten AIF. Das Risikomanagementsystem der KVG hat das Ziel, diese Risiken systematisch zu erfassen, bewerten, überwachen und zu steuern. Hierzu hat die KVG die für sich und jeden von ihr verwalteten AIF relevanten Risiken sowie die Art und Weise des Umgangs mit diesen Risiken in einem Risikokatalog erfasst.

Die dezentralen Risikoverantwortlichen stellen sicher, dass sämtliche relevanten Risiken erfasst sind. Die Risiken wurden in vier Klassen eingeteilt: Liquiditätsrisiken, Wertänderungsrisiken, Gegenparteirisiken und Operationelle Risiken.

Risikoarten

Liquiditätsrisiken Wertänderungsrisiko Gegenparteienrisiken Operationelle Risiken
Zahlungseingangsrisiko Anlagerisiko Insolvenzrisiko Risiko strafbarer Handlungen
Zahlungsausgangsrisiko Risiko aus Veränderungen Net Asset Value Risiko aus Managementwechsel IT-Risiko
Planabweichungsrisiko Rückabwicklungsrisiko Schlüsselpersonenrisiko
Marktkreisrisiko Majoritätsrisiko Risiko aus Interessenskonflikten
Risiko aus Leverage Bewertungsrisiko Prozessrisiko
Währungsrisiko Gesetzliches Risiko
Konzeptions- / Produkthaftungsrisiko
Reputationsrisiko

Die Risikosituation der Gesellschaft blieb im Geschäftsjahr 2017 gegenüber den Angaben im Verkaufsprospekt weitgehend unverändert. Die Anlage des Kapitals erfolgte ausschließlich gemäß der Investitionsgrundsätze unter Einhaltung des Grundsatzes der Risikomischung.

Im Einzelnen stellen sich die Hauptanlagerisiken und wirtschaftlichen Unsicherheiten wie nachfolgend beschrieben dar. Für den Kommanditisten kann aufgrund der Risiken ein teilweiser oder vollständiger Verlust der geleisteten Kapitaleinlage zuzüglich Agio eintreten.

Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken des AIF bestehen, wenn Zahlungseingänge aus Rückzahlungen der getätigten Investitionen verspätet, reduziert oder gar nicht erfolgen. Dieses Risiko verstärkt das Risiko, dass vorhandenen liquiden Mitteln nicht ausreichen, um Zahlungsverpflichtungen des AIF jederzeit einhalten zu können, oder dass die zusätzlich benötigte Liquidität nicht oder nur zu unangemessen hohen Kosten beschafft werden kann.

Die Zahlungsfähigkeit der Investmentkommanditgesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr durch eine ausreichende Liquiditätsausstattung gesichert. Auch für das Geschäftsjahr 2018 wird bei planmäßiger Entwicklung mit keinen Liquiditätsengpässen gerechnet.

Wertänderungsrisiken

Der Wert der Anlageobjekte ist von verschiedenen marktbeeinflussenden Faktoren abhängig. Der Net Asset Value der Zielfondsbeteiligungen kann größeren Schwankungen unterworfen sein. Dies kann zur Folge haben, dass die in der Unternehmensplanrechnung getroffenen Annahmen nicht eintreten.

Die Auswahl der Anlageobjekte erfolgt nach gründlicher Prüfung gemäß der vorgeschriebenen Prozesse zur Qualitätssicherung von Ankaufsentscheidungen. Bei dieser Prüfung werden sowohl die Zielfonds als auch der dahinterstehende Emittent geprüft, um einen langfristigen und planmäßigen Verlauf des Anlageobjekts mit hinreichender Wahrscheinlichkeit sicherzustellen.

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 9.150 sowie TUSD 6.500 getätigt. Die durchgeführte Bewertung zum 31. Dezember 2017 zeigt bei einigen Beteiligungen unwesentliche Wertverluste. Diese Wertverluste resultieren im Wesentlichen aus den anfänglichen Kosten bei Zeichnung auf Ebene der Beteiligung und sollten im Geschäftsjahr 2018 überkompensiert werden.

Gegenparteienrisiken

Das Gegenparteienrisiko besteht in der fehlenden oder mangelhaften Leistung einer Vertragspartei und verursacht bei der Investmentkommanditgesellschaft einen finanziellen Schaden.

Die Vertragspartner der Investmentkommanditgesellschaft können aufgrund der vertraglichen Gestaltung bei Schlecht- oder Mangelleistung jederzeit kurzfristig ausgetauscht werden. Die Qualität der Dienstleister wird sowohl durch die Abteilung Portfoliomanagement als auch Risikomanagement laufend überprüft.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Fehl- oder Mangelleistungen identifiziert. Alle Leistungen wurden vereinbarungsgemäß geleistet. Im Geschäftsjahr wurden von den Banken erstmalig negative Zinsen bei Überschreitung von mehr als 1 Mio. EUR liquider Mittel angekündigt. Dieser Schaden konnte aufgrund der Investitionstätigkeit gering gehalten werden.

Operationelle Risiken

Die Investmentkommanditgesellschaft hat die KVG mit der kollektiven Vermögensverwaltung beauftragt. Aufgrund der Einbindung der KVG und ihrer Investmentkommanditgesellschaften innerhalb derselben Unternehmensgruppe kann es zu Interessenskonflikten zwischen der KVG und dem AIF sowie zwischen verschiedenen AIF kommen.

Die Interessenkonflikte werden laufend überprüft und die Mitarbeiter der KVG sind gemäß Mitarbeitervereinbarung dazu verpflichtet jede Art von Interessenkonflikt offen zu legen, unabhängig davon, ob dieser Interessenkonflikt den Mitarbeiter selbst, einen von ihm betreuten AIF oder eines sonstigen in der Unternehmensgruppe befindlichen AIF betrifft.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Fehl- oder Mangelleistungen identifiziert. Alle Leistungen wurden vereinbarungsgemäß geleistet.

Dieses Risikomanagementsystem wird in einem Regelkreislauf permanent weiterentwickelt. In den aufgeführten Risikokategorien waren im Geschäftsjahr keine Risiken zu verzeichnen, die den Fortbestand der KVG oder der Investmentkommanditgesellschaft gefährdet hätten.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Steuerungsgröße ist die Liquidität der Investmentkommanditgesellschaft. Die vorhandene Liquidität ist Basis der weiteren Mittelverwendung. Die Investitionen und die laufenden Kosten der Investmentkommanditgesellschaft unterliegen einer ständigen Kontrolle. Auf eventuelle Abweichungen zur Planrechnung der Investmentkommanditgesellschaft kann entsprechend mit einer Anpassung der Ausschüttungen reagiert werden.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind für die Investmentkommanditgesellschaft nicht formuliert worden.

IV. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Nach einer moderaten Entwicklung im Vorjahr hat die weltwirtschaftliche Konjunktur in 2017 an Dynamik gewonnen. Neben China, dessen Wirtschaft weiterhin stark wuchs, setzte sich der Aufschwung auch in den USA und in Japan fort. Im Gegensatz dazu schwächte sich das Wachstum in Großbritannien ab, was wohl zum Großteil aus der politischen Unsicherheit infolge der Brexit-Entscheidung resultierte. Das deutlich stärkere Wachstum im Euro-Raum wurde u. a. von der anhaltenden expansiven Geldpolitik der Notenbanken mitgetragen. Teil der expansiven Geldpolitik war auch die Beibehaltung der historisch niedrigen Zinsen. Dies führt nach wie vor zu einer zunehmenden Nachfrage nach Immobilien und anderen Sachwerten.

Die vom Statistischen Bundesamt im Januar 2018 veröffentlichten Werte1 zeigen für die Euro-Zone in 2017 mit 2,2 % eine deutliche Steigerung des BIP-Wachstums im Vergleich zum Vorjahr (1,8). Mit 2,2 % legte das deutsche BIP-Wachstum in ähnlicher Größenordnung im Vergleich zum Vorjahr (1,9 %) zu, da neben der starken Binnennachfrage auch die Nachfrage nach deutschen Gütern aus dem Ausland sehr hoch war.

1 Statistisches Bundesamt: Bruttoinlandsprodukt 2017 für Deutschland, Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 11. Januar 2018

Wie schon in den letzten fünf Jahren verzeichnete der DAX auch zum Jahresende 2017 ein Plus, da Aktien aufgrund der lockeren Geldpolitik immer noch eine der profitabelsten Geldanlagen zu sein scheinen. Ausgehend von 11.481 Punkten überschritt der Index zwischenzeitlich sogar die Marke von 13.000 Punkten. Am Jahresende schloss der DAX bei 12.917 Punkten und legte damit in 2017 um 12,5 % zu.

Nachdem die Ankündigungen des neu gewählten US-Präsidenten Ende 2016 zunächst zu einer deutlichen Aufwertung des Dollar geführt hatten, prognostizierten Experten bereits eine Euro-Dollar-Parität im Laufe des Folgejahres. Donald Trump konnte jedoch viele seiner Vorhaben nicht umsetzen. Außerdem schnitten rechtsextreme Parteien bei den Wahlen in Frankreich und den Niederlanden schwächer ab als erwartet, weshalb sich die politische Lage in Europa entspannte und der Euro wieder stärker wurde. Entsprechend startete der Euro mit 1,0465 im Januar und kam am Jahresende auf den Wert von 1,1993, der nur leicht unter dem Jahresmaximum von 1,2060 lag.

Marktentwicklung Immobilienwirtschaft

Die Immobilienmärkte im In- und Ausland profitierten in den Jahren nach der globalen Finanzkrise von den weitgehend guten Rahmenbedingungen. Die anhaltende Niedrigzinsphase forciert Investitionen privater und institutioneller Investoren in Immobilien, wobei Deutschland wegen seiner politischen und wirtschaftlichen Stabilität ein besonders attraktiver Standort ist. 2016 gehörte Deutschland erstmals zu den Top 3 der Investitionsziele für ausländisches Kapital2 .

Der Markt für Wohnimmobilien verzeichnet besonders in den Metropolen eine starke Nachfrage bei steigenden Mieten und Kaufpreisen. Der Preisanstieg hat sich im dritten Quartal 2017 allerdings verlangsamt und lag bei 5,1 % gegenüber 6,3 % im Vorquartal3 .

Das globale Transaktionsvolumen im Segment Gewerbeimmobilien lag in den ersten drei Quartalen 2017 bei rd. 464 Mrd. USD und damit leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Für das Gesamtjahr 2017 wird demzufolge ein ähnlich hohes Transaktionsvolumen wie im Jahr 2016 (661 Mrd. USD) erwartet4 . Unter den Gewerbeimmobilien verzeichnen weltweit Büro- und Einzelhandelsimmobilien die stärkste Investorennachfrage. So wurden allein in Deutschland in 2016 von privaten und institutionellen Investoren 47,1 Mrd. EUR in Gewerbeimmobilien investiert. Den höchsten Anteil verzeichnen dabei Büroimmobilien mit 47 % der Gesamtinvestitionen. Vor allem die anhaltend gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich positiv auf die Nachfrage nach Büroflächen aus. Der Einzelhandel belegt mit einem Investitionsvolumen von 12,8 Mrd. EUR im Jahr 2016 Platz 2 (rd. 27,2 %) und die weiteren Investitionen in Gewerbeimmobilien verteilen sich in 2016 zu 5,5 % auf Logistikimmobilien und zu rund 10,6 % auf Hotelimmobilien.

Marktentwicklung Luftfahrzeuge

Seit 1971 verzeichnet das Passagieraufkommen in der Luftfahrt gemessen an verkauften Passagierkilometern ein durchschnittliches Wachstum von rund 6,8 % pro Jahr. Nur in vier Jahren (1991, 2001, 2002 und 2009) wurde dabei ein Rückgang verzeichnet. So hat sich das Wachstum über die Jahre als recht krisenfest erwiesen und reagierte auf externe Schocks wie etwa die Terroranschläge vom 11. September 2001 nur mit einem kurzfristigen Rückgang. Auch vom jüngsten Abschwung in Folge der Finanzkrise erholte sich die Luftfahrt recht schnell. Nach einem Branchenverlust von 4,6 Mrd. USD im Jahr 2009 konnte bereits im Folgejahr ein Branchengewinn in Höhe von 17,3 Mrd. USD und im Jahr 2011 trotz steigender Treibstoffkosten ein Gewinn von 8,3 Mrd. USD erwirtschaftet werden. In den Folgejahren stieg der erwirtschaftete Branchengewinn stetig und belief sich in 2016 auf rd. 34,8 Mrd. USD5 . Dieser Anstieg der vergangenen Jahre ist zusätzlich zum gestiegenen Passagieraufkommen im Wesentlichen auf die geringeren Treibstoffkosten auf Grund des niedrigeren Ölpreises sowie auf Grund der Nutzung weiterer energieeffizienter Neuerungen zurückzuführen. Für die nächsten 20 Jahre wird mit einem weiteren Wachstum des Passagierverkehrs von 4,4 % p. a. (Schätzung von Airbus) bzw. 4,7 % p. a. (Schätzung von Boeing) gerechnet6 . Zusammen mit dem Ersatzbedarf älterer Flugzeuge führt dies zu einem prognostizierten Bedarf an mehr als 34.900 bzw. 41.030 neuen Flugzeugen im Gesamtwert von 5,3 bzw. 6,05 Billionen USD7 . Davon werden laut Airbus schätzungsweise 40 % für die Substitution älterer Maschinen benötigt und 60 % für den Ausbau der Flotte. Gemäß Schätzungen von Boeing werden dabei etwa 39 % der neuen Flugzeuge an Airlines der Länder des asiatisch-pazifischen Raumes, rund 21 % an Airlines in Nordamerika, 18,4 % an Airlines in Europa und 8,2 % an Airlines im Mittleren Osten geliefert werden. Airbus und Boeing erwarten die stärkste Nachfrage bei Mittelstrecken- bzw. Narrowbody-Flugzeugen:

2 Cushman & Wakefield, The Atlas Summary 2017, März 2017
3 Knight Frank, „Global House Price Index Q3 2017“, 2017
4 Jones Lang Lasalle (JLL), Global Market Perspective, November 2017
5 IATA, Annual Review 2017, Juni 2017
6 Airbus, Global Market Forecast 2017-2036, April 2017 bzw. Boeing, Current Market Outlook 2017 -2036, Oktober 2017
7 Airbus, Global Market Forecast 2017-2036, April 2017 bzw. Boeing, Current Market Outlook 2017 -2036, Oktober 2017

Gemäß Schätzungen werden 24.810 (Prognose Airbus) bzw. 29.530 (Prognose Boeing) dieser Maschinen bis 2036 neu an den Start gehen. Dies entspricht 71 % bzw. 72 % aller erwarteten Bestellungen. Dagegen sollen bis 2036 „nur“ 8.690 bzw. 8.210 Langstreckenpassagierflugzeuge (Widebody) nachgefragt werden.

Marktentwicklung regenerative Energie und Umweltprojekte

In den kommenden Jahrzehnten werden Bevölkerungswachstum und stetig fortschreitende Industrialisierung vor allem in den Emerging Markets weiterhin zu einem deutlichen Anstieg des globalen Energiebedarfs führen. Bloomberg New Energy Finance (BNEF)8 prognostiziert einen Zuwachs des globalen Energiebedarfs von 2016 bis 2040 von 58 %, was einem jährlichen Anstieg von 2 % entspricht. Dementsprechend wird ein Investitionsvolumen von 10,2 Billionen USD in neue energieerzeugende Anlagen bis 2040 prognostiziert. Dabei bestehen weltweit starke wirtschaftliche und politische Anreize den Energiebedarf zunehmend durch Anlagen mit deutlich geringeren Kohlenstoffemissionen, wie Erneuerbare Energien, zu erzeugen. BNEF prognostiziert so z. B. für die Jahre bis 2040, dass 72 % der gesamten Investitionen in Energieerzeugung in Erneuerbare Energien investiert werden. Davon wiederum sollen 38 % (2,8 Billionen USD) in Solar/Photovoltaik (PV) sowie 45 % (3,3 Billionen USD) in Windenergie (On- und Offshore) investiert werden. Im Jahr 2016 wurden 241,6 Mrd. USD in Erneuerbare Energien (ohne große Wasserkraftanlagen) investiert und damit neu installierte Energiekapazitäten von 138,6 GW geschaffen.9 Damit entfallen 55,3 % der weltweit neu installierten Energiekapazitäten auf Erneuerbare Energien (ohne große Wasserkraftanlagen) und davon wiederum 47,2 % auf Solar/PV und 46,4 % auf On- und Offshore Wind. Wind- und Solar-Anlagen vereinen per Ende 2016 rund 12 % der weltweit installierten Kapazitäten und produzieren damit 5 % der weltweiten Stromproduktion. BNEF prognostiziert einen deutlichen Anstieg dieser Werte auf 48 % bzw. 34 % bis zum Jahr 2040. Während der Zubau in Erneuerbare Energien 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 % anstieg, sank das Investitionsvolumen im selben Zeitraum um 22,6 %. Dies ist im Wesentlichen auf einen deutlichen Rückgang der Kosten für Windenergieanlagen (-11,5 % für Onshore Wind, -10 % für Offshore Wind) und für Solar/PV-Projekte (-13 %) zurückzuführen. Beispielsweise sind seit 2009 die Kosten für Windturbinen um 33 % und die für Solar-Panels um 80 % gesunken. Es wird erwartet, dass die Kosten für Erneuerbare Energien Anlagen in den kommenden Jahren noch weiter sinken: für Solar- / PV-Anlagen um weitere 60 % innerhalb des nächsten Jahrzehnts10 und für Offshore-Wind-Anlagen um 71 % bis 204011 . Diese Entwicklung macht in hochpreisigen Energiemärkten, wie USA, Kanada, Australien und Westeuropa Erneuerbare Energien nahezu wettbewerbsfähig mit konventionellen Technologien. Staatliche Förderungssysteme, wie etwa das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutschland, werden dadurch in Zukunft weniger wichtig werden.

8 Bloomberg New Energy Finance, New Energy Outlook 2017, Juni 2017
9 UNEP, Global Trends in Renewable Energy Investment 2017, April 2017
10 IRENA, Rethinking Energy 2017, 2017
11 Bloomberg New Energy Finance, New Energy Outlook 2017, Juni 2017

Unternehmensentwicklung

Das Vermögen der Investmentkommanditgesellschaft wird durch den Bestellungsvertrag vom 25. September 2014 von einer externen Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) verwaltet: die derigo GmbH & Co. KG mit Sitz in München. Die KVG hat die Portfolioverwaltung und das Risikomanagement für die Dauer der Investmentkommanditgesellschaft bis zum 31. Dezember 2033 zu übernehmen. Dazu gehören auch die Konzeption des Investmentvermögens und die Erstellung der Verkaufsunterlagen. Zusätzlich sind ihr administrative Tätigkeiten sowie Tätigkeiten im Zusammenhang mit den Vermögenswerten der Investmentkommanditgesellschaft übertragen. Einige administrative Tätigkeiten wie z. B. Anlegerbetreuung, Geldwäscheprävention und Compliance hat die KVG ausgelagert. Die Haftung der KVG richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Sie ist berechtigt, die Verwaltung der Investmentkommanditgesellschaft aus wichtigem Grund unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von mindestens sechs Monaten zu kündigen. Die Bekanntmachung der Kündigung muss im Bundesanzeiger und darüber hinaus im Jahresbericht erfolgen. Die KVG erhält in der Beitrittsphase eine einmalige Vergütung in Höhe von 7 % der Einlagen (davon 4 % Vertriebsprovision an Vertriebsstellen). Zusätzlich erhält die KVG eine jährliche Verwaltungsvergütung bis zur Höhe von 0,94375 % des durchschnittlichen Nettoinventarwertes der Investmentkommanditgesellschaft im jeweiligen Geschäftsjahr (Bemessungsgrundlage).

Die Summe aller laufenden Vergütungen, die an die KVG, die Gesellschafter der KVG oder der Investmentkommanditgesellschaft gezahlt werden, kann jährlich insgesamt bis zu 1,24125 % der Bemessungsgrundlage betragen. Die jährliche Vergütung für die Verwahrstelle beträgt 0,05355 % der Bemessungsgrundlage.

Lage des Unternehmens

Am 29. Oktober 2014 wurde für die Investmentkommanditgesellschaft die Vertriebszulassung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilt. Die Investmentkommanditgesellschaft hat den Vertrieb am 3. Dezember 2014 aufgenommen und befindet sich in der Platzierungsphase. Der geschäftsführende Kommanditist hat auf Vorschlag der KVG die Zeichnungsfrist bis zum 30.06.2017 verlängert.

Die Vermögenslage und Finanzlage der Gesellschaft wird auf Seiten der Aktiva maßgeblich durch die Beteiligungen in Höhe von TEUR 19.714 sowie das Bankguthaben in Höhe von TEUR 13.045 bestimmt. Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 18 sind gebildet für die Kosten der Jahresabschlussprüfung und die Erstellung der Steuererklärung. Die Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4 betrifft die Vergütung an die Verwahrstelle. Die sonstige Verbindlichkeit betrifft die Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern von TEUR 9. Das im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete realisierte Ergebnis beträgt TEUR -2.085. Der nicht realisierte Verlust aus der Neubewertung beträgt TEUR -21 und ist auf die Bewertung der Tochtergesellschaft sowie der Beteiligungen zurückzuführen.

Die Zuflüsse setzen sich aus den Einzahlungen der Einlagen zusammen. Neben diesen Zuflüssen sind auch Einzahlungen aus Anschaffungskostenminderungen in Höhe von TEUR 439 zu verzeichnen.

Die Ertragslage der Gesellschaft hängt von der Entwicklung der Rückflüsse aus den getätigten Investitionen ab. In 2017 gab es Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 2. Die Verwahrstelle erhält für das Geschäftsjahr 2017 eine Vergütung in Höhe von TEUR 15. Die Kosten für die Jahresabschlussprüfung und die Erstellung der Steuererklärung summieren sich auf TEUR 18. Die sonstigen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen den Ausgabeaufschlag in Höhe von TEUR 713 (5 % des eingezahlten Eigenkapitals) und die Initialkosten in Höhe von TEUR 999 (7 % des eingezahlten Eigenkapitals), davon wurde eine Vergütung in Höhe von TEUR 1.284 für die Vermittlung von Eigenkapital verwendet.

Im Geschäftsjahr wurden Ausschüttungen in Höhe von 4,5 % auf das gezeichnete und eingezahlte Kommanditkapital ausgezahlt. Die Ausschüttung entspricht dem prospektierten Wert. Die Ausschüttung wurde zeitanteilig ab dem Ersten des Monats, der der Einzahlung der Einlage folgte, im Verhältnis der geleisteten Einlage im Vorjahr, geleistet.

Die persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) erhält für das Geschäftsjahr 2017 eine Haftungsvergütung in Höhe von TEUR 14 und die geschäftsführende Kommanditistin erhält für die Übernahme der Geschäftsführung – bezogen auf den durchschnittlichen Nettoinventarwert der Investmentkommanditgesellschaft im Geschäftsjahr 2017 (Bemessungsgrundlage) – eine Vergütung von 0,238 % der Bemessungsgrundlage einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer.

Die Treuhandkommanditistin erhält von den Anlegern, die sich über die Treuhandkommanditistin an der Gesellschaft beteiligen eine Vergütung von 0,05355 % der Bemessungsgrundlage einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer.

Die KVG erhält für das Geschäftsjahr 2017 für die kollektive Vermögensverwaltung eine Vergütung von 0,94375 % der Bemessungsgrundlage einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer. Hierauf werden geldwerte Vorteile angerechnet, die die KVG im Zusammenhang mit der Verwaltung der Gesellschaft oder der Bewirtschaftung der Gesellschaft gehörenden Vermögensgegenständen erhält.

Angaben zur Mitarbeitervergütung der KVG (§ 101 Abs. 3 KAGB)

EUR
Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Mitarbeiter 1.346.426,59
davon feste Vergütung 1.346.426,59
davon variable Vergütung 0,00
Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Risktaker 416.500,00
davon feste Vergütung 416.500,00
davon variable Vergütung 0,00

Die KVG mit 10 Mitarbeitern und 3 Geschäftsführern verwaltet im Geschäftsjahr insgesamt 23 AIF.

Die Investmentkommanditgesellschaft beschäftigt keine Arbeitnehmer.

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2018 hat sich die Investmentkommanditgesellschaft mittelbar mit TEUR 500 an einen Immobilienfonds beteiligt und eine bestehende Beteiligung an einem Zweitmarktfonds um TEUR 750 erhöht.

Verschiedene Investitionsmöglichkeiten insbesondere in den Anlagebereichen Immobilien, Immobilienprojektentwicklungen sowie regenerative Energien liegen zur Prüfung vor, so dass die Fondsgeschäftsführung zuversichtlich ist, in den nächsten Monaten weitere Investitionen durchführen zu können.

Das aktuell geplante Investitionsvolumen für das Geschäftsjahr 2018 beträgt ca. EUR 5 Mio.

V. Zusätzliche Informationspflichten gemäß § 300 KAGB

Prozentualer Anteil schwer liquidierbarer Vermögensgegenstände

Der prozentuale Anteil der schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände des AIF gemäß § 300 Abs. 1 Nr. 1 KAGB beträgt zum 31. Dezember 2017 60,11 %

Keine neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement

Seit Herausgabe des Verkaufsprospekts hat es für die Investmentkommanditgesellschaft keine neue Regelungen zum Liquiditätsmanagement und den Verfahren zu deren Überwachung sowie zur Liquiditätssteuerung gegeben. Somit gab es in diesem Zeitraum auch keine Aktivierung von Rücknahmebeschränkungen, Abspaltungen oder ähnlichen besonderen Regeln, keine Aussetzung der Rücknahme sowie keine Änderungen an sonstigen liquiditätsbezogenen Regelungen.

Risikoprofil und Risikomanagementsysteme

Die Investmentkommanditgesellschaft ist eine geschlossene Investmentkommanditgesellschaft nach deutschem Recht, bei der Investoren eine langfristige unternehmerische Beteiligung eingehen. Aufgrund der Langfristigkeit der Investition steht die wirtschaftliche Entwicklung der Investmentkommanditgesellschaft nicht fest. Es kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden, dass der Investor seinen gewünschten Anlageerfolg erreicht. Es besteht kein Anspruch auf Rückzahlung der Kapitaleinlage nebst Ausgabeaufschlag. Das Risikoprofil der Investmentkommanditgesellschaft wird im Wesentlichen durch Wertänderungs-, Liquiditäts-, operationelle und steuerliche Risiken bestimmt. Alle Risiken können auch kumuliert und in einer besonders starken Ausprägung eintreten und dadurch die negativen Auswirkungen auf die Investmentkommanditgesellschaft und somit auch auf den Investor verstärken.

Die Risikomanagementsysteme, die die Investmentkommanditgesellschaft zur Steuerung von Risiken einsetzt, wurden nicht verändert. Die Risikosteuerung erfolgt durch eine von dem operativen Bereich, insbesondere dem Portfoliomanagement, funktionell und hierarchisch unabhängige Abteilung auf Basis interner Risikomanagementrichtlinien. Die Risikosteuerung umfasst insbesondere den fortlaufenden Risikomanagementprozess für die Erkennung, Bewertung und Überwachung von Wertänderungs-, Liquiditäts-, operationellen und steuerlichen Risiken. Es werden regelmäßig angemessene Stresstests durchgeführt, um mögliche Wertverluste zu ermitteln, die aufgrund ungewöhnlicher Änderungen der wertbestimmenden Parameter und bei außergewöhnlichen Ereignissen auftreten können. Zur Überwachung und Steuerung der Risiken setzt die KVG für alle wesentlichen Risiken ein angemessenes quantitatives und qualitatives Limitsystem ein. Es werden Gegenmaßnahmen im Falle tatsächlicher oder absehbarer Überschreitung der festgelegten Risikolimits eingeleitet.

VI. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2018 erwarten wir, dass sich, insbesondere auf Grund der guten Wirtschaftslage und des Arbeitsmarkts, die nationale sowie internationale Immobilienwirtschaft auch weiterhin positiv entwickeln wird. Vor allem ist zu erwarten, dass die überwiegend anhaltend günstigen Refinanzierungsbedingungen zu stabilen bis zunehmenden Investitionen in Wohn- und Gewerbeimmobilien führen werden.

Wie unter IV. bereits dargestellt, wird langfristig mit hohen Wachstumszahlen des Luftverkehrsmarktes und in der Folge mit einem kontinuierlichen Bedarf neuer Luftfahrzeuge gerechnet. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten ist Leasing hierbei eine wichtige Finanzierungsstruktur bei vielen Fluggesellschaften, so z. B. sind Anfang 2018 rund 40 % der Passagierluftfahrzeuge durch (operatives) Leasing finanziert12 . Die Finanzierung über geschlossene AIF hat sich in den vergangenen Jahren in diesem Segment etabliert, so dass in den kommenden Jahren mit einem ausreichenden Angebot von Investitionsmöglichkeiten in diesem Bereich gerechnet wird.

12 FlightGlobal, Insight from FlightGlobal, 2017

Im Erneuerbare Energien- und Infrastruktursegment wird mit zahlreichen weltweiten Förderprogrammen der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert oder beschleunigt. Insbesondere das Abkommen von Paris, vereinbart am 12. Dezember 2015 (seit 4. November 2016 in Kraft) schafft mit seinen getroffenen Zielvereinbarungen auch für die kommenden Jahre weitere Investitionsanreize und -möglichkeiten. Dabei sind zur Umsetzung der internationalen Energiewende neben der Erweiterung der regenerativen Erzeugungskapazitäten auch umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur sowie in konventionelle Kraftwerkskapazitäten notwendig, um eine gleichbleibende Versorgungssicherheit zu gewährleisten und ausreichend Reservekapazitäten für die Erneuerbaren Energiequellen vorzuhalten.

Für das Geschäftsjahr 2018 erwarten wir, dass die weltweit weitgehend guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu stabilen bis zunehmenden Investitionen in Immobilien, Unternehmen und Energie- und Infrastrukturprojekten sowie in Luftfahrzeuge führen werden.

In den ersten Monaten 2018 konnten bereits weitere Investitionsmöglichkeiten identifiziert werden, die sich in der internen Prüfung befinden und gegebenenfalls im weiteren Verlauf des Jahres gezeichnet werden.

 

Neutraubling, 17. Mai 2018

Concentio Beteiligungs GmbH

Dr. Werner Bauer, Geschäftsführer

Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf, Geschäftsführer

Erklärung der Geschäftsleitung gemäß §§ 264 Abs. 2 Satz 3 und 289 Abs. 1 Satz 5 HGB für das Geschäftsjahr 2017

der BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling, vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Investmentkommanditgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird.

 

Neutraubling, 17. Mai 2018

für die Concentio Beteiligungs GmbH

Dr. Werner Bauer, Geschäftsführer

Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf, Geschäftsführer

VERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB), der delegierten Verordnung (EU) Nr. 231/2013 und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter.

Verantwortung des Abschlussprüfers

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 159 Satz 1 i. V. m. § 136 Abs. 1 KAGB i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf den Jahresabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und den Lagebericht wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Verwaltung des Gesellschaftsvermögens und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten gemäß § 159 Satz 1 i. V. m. § 136 Abs. 2 KAGB haben wir auf Basis einer Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ist die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß erfolgt. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.

München, den 18. Mai 2018

GEIPEL & KOLLMANNSBERGER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Geipel, Wirtschaftsprüfer

Manfred Roßik, Wirtschaftsprüfer

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