GENO eG – Mitgliederversammlung am 28. Juni

Am 28. Juni wird die Mitgliederversammlung der GENO eG stattfinden. Derzeit sind die jeweiligen Lager damit beschäftigt, Mitglieder der Genossenschaft zur Teilnahme und natürlich für das jeweilige Konzept zu überzeugen.

Mit bis zu 500 Teilnehmern wird auf dieser Mitgliederversammlung gerechnet, für die es um viel Geld geht, an dem sicherlich auch Anwaltskanzleien interessiert sind. Unseren Informationen zufolge soll es aber auch um die werthaltigen Immobilien der Genossenschaft in Millionenhöhe gehen. Nach einigen Hinweisen könnte dies auch ein Grund gewesen sein, sich von den alten Vorständen zu trennen. Es ist denbkar, dass es Personen in der Genossenschaft gibt, die dieses Geschäft lieber selber machen wollten…

Sicherlich wird es eine sehr kontroverse Diskussion geben. Wir hoffen, dass sich beide Lager anschließend nicht unversöhnlich gegenüberstehen, was natürlich ein fatales Zeichen für die Genossenschaft wäre. Ist ein Streit schließlich zugunsten einer Partei entschieden, sollte der Unterlegene dann auch die Gesamtentscheidungen mittragen und keine weiteren Lagerkämpfe führen.

Klären muss man in der Versammlung sicherlich auch, welche Rolle die neuen Vorstände und die Aufsichtsratsvorsitzende der GENO eG gespielt haben. Mittlerweile, so haben wir in Erfahrung bringen können, steht wohl fest, dass das Vorgehen keine spontane Entscheidung basierend auf plötzlich aufgetauchten neuen Fakten war, sondern scheinbar in Abstimmung mit einer Stuttgarter Anwaltskanzlei von langer Hand geplant war.

Von dieser Anwaltskanzlei sollte sich die GENO eG – egal, welches Lager gewinnt – dann bitte ganz schnell trennen. Das Verhalten dieser Kanzlei in dem Prozess vor dem Stuttgarter Landgericht hat das wahre Gesicht und die wahren Absichten dieser Kanzlei gezeigt. Sich hinstellen und zu verkünden, dass, wenn der alte Vorstand wieder eingesetzt wird, wir einen Antrag auf Insolvenz gegen die GENO eG stellen, weil wir noch 30.000 Euro an Rechnungen offenstehen haben, ist wirklich unterste Schublade und unserer Meinung nach schon in Richtung „Nötigung“.

Wir haben der Stuttgarter Rechtsanwaltskanzlei dazu eine Presseanfrage übermittelt, aber keine Antwort erhalten. Darauf kann sich dann jeder seinen Reim machen.

Natürlich muss sich in der GENO eG einiges verändern. Dazu gehört auch, dass man Entscheidungen aus früheren Zeiten neu überdenkt. Ebenfalls sollte man sicherlich darüber nachdenken, den Aufsichtsrat mit Personen zu besetzen, die unabhängig von der GENO eG sind, also auch eine wirklich unabhängige Aufsicht gewährleisten können.

Wichtig ist zudem, dass man die Eigeninsolvenz so schnell wie möglich zurücknimmt und wieder selber handlungsfähig wird und selber Entscheidungen treffen kann. Dazu gehört aber auch, dass man transparent agiert; eine „Stille-Kämmerlein-Politik“ darf es nicht mehr geben.

Wen man aus unserer Sicht im Vorstand behalten sollte, ist den Gründer der GENO eG, Jens Meier. Keiner kennt die Genossenschaft so gut wie er und keiner hat so viel Erfahrung mit einer Genossenschaft, wenn man sich die möglichen Personen einmal anschaut. Jens Meier sollte aber einen weiteren Vorstand an die Seite gestellt bekommen, der nicht als Aufpasser gedacht ist, sondern als Bedenkenträger, und, wie Jens Meier, klar definierte Aufgabenbereiche zugewiesen bekommen sollte.

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