GENO eG – Geht es so weiter wie bisher?

Das hoffen wir natürlich im Interesse der jetzt noch verbliebenen Mitglieder der GENO eG nicht. Wir haben dem neuen Vorstand eine Presseanfrage mit der Bitte um eine Stellungnahme übermittelt, bisher aber noch keine Reaktion darauf erhalten. Nun eventuell ist dieser gerade sehr mit der Aufklärung beschäftigt…

Trotzdem erinnert uns dieses Verhalten der neuen Vorstände der GENO eG, Klaus Meschenmoser und Steffen Schrader, sehr an Jens Meier. Aus unserer Sicht sollte der aktuelle Vorstand gegenüber den Genossenschaftsmitgliedern und der Öffentlichkeit schneller Informationen liefern und nicht erst bis Juni damit warten. 

Wir hatten mittlerweile über 50 Kontakte mit Vertriebspartnern und Mitgliedern der GENO eG. Viele fragen sich natürlich aktuell, wie es zu dieser kurzfristigen Trennung von den Vorständen kam? So lange aber diese Frage nicht beantwortet ist, so lange sprießen hier die Spekulationen ins Feld.

Das darf und kann nicht das Interesse der Genossenschaft und deren Mitgliedern sein. Mit dem „de facto-Rauswurf von Jens Meier“ steht nun möglicherweise auch die gesamte GENO eG-Konstruktion infrage, denn bei so mancher Gesellschaft ist Jens Meier ja noch Vorstand bzw. Geschäftsführer. Auch hier muss der neue Vorstand einmal ganz klar sagen, wie es dort weitergeht bzw. ob es eben nicht weiter geht. Die Genossen hier auf einen Termin im Juni 2018 zu vertrösten, ist da sicherlich nicht förderlich.

Wir hätten uns von den Herren Meschenmoser und Schrader einen echten Neuanfang in allen Dingen gewünscht, vor allem aber in der Kommunikation. Wenn man hier nur die Personen ausgetauscht hat, aber nicht Unternehmenskultur verändert, dann haben die Genossen im Zweifelsfall nichts gewonnen. Wie sagt man so schön im Volksmund: „Vom Regen in die Traufe“.

Hoffen wir einmal, dass dem hier nicht so ist.

Fragwürdig ist auch die Rolle von Simone Zipperle, denn auch sie war ein Teil des alten „Meier-Systems“. Auch Aufsichtsräte tragen natürlich für Vorgänge in der Genossenschaft eine rechtliche Mitverantwortung, weshalb sich Frau Zipperle sicherlich unbequemen Fragen stellen muss in der Zukunft.

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