Michael Turgut – Punktsieg für das Hofer Landgericht

Bisher, so viele Beobachter vor dem Landgericht Hof gegen Michael Turgut, war das ein Prozess, den Michael Turgut ganz entspannt über sich ergehen lassen konnte. Kaum ein Zeuge hat ihn derart belastet, so dass es für ihn gefährlich hätte werden können.Der Prozesstag am 31. Januar 2018 aber war dann für Michael Turgut ein Tag, an dem die Staatsanwaltschaft einen klaren Punktsieg davon getragen hat. Inwieweit das aber für den Prozessausgang wirklich bedeutsam ist, wird sich noch zeigen, denn es ging um die angebliche „Provisionsgier“, die ein Zeuge Michael Turgut attestiert hatte. Dieser Zeuge war jedoch zu keinem Zeitpunkt im Vertrieb/Verkauf von Michael Turgut tätig, sondern wohl ausschließlich im Innendienst des Hofer Unternehmens.

Zum eigentlichen Prozessinhalt konnte dieser dann keine Angaben machen, da er eben nicht im Verkauf tätig gewesen sei. Eigentlich sollte der Prozess mittlerweile abgeschlossen sein, aber es wurden noch weitere Tage angesetzt, um zusätzliche Zeugen zu hören. Ob diese dann aber das Blatt nochmals zu Gunsten der Staatsanwaltschaft Hof wenden können, bezweifeln die von uns befragten Prozessbeobachter dann doch. Nach deren Meinung wird es im aktuellen Prozess zu einem Freispruch kommen, maximal jedoch eine Geldstrafe.

Immer noch offen ist das Revisionsurteil des BGH. Hier scheint es immer noch keine Entscheidung zu geben.

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