Vernetzung der Geräte – Fluch oder Segen?

Besitzen Sie neben dem Smartphone weitere smarte Geräte, wie eine „Fitness-Watch“, eine „Smart-Watch“, einen Kühlschrank, Heizung, Fernseher usw.? Das sogenannte Internet der Dinge erobert immer mehr den Haushalt und soll es uns ermöglichen, von Ferne Zugriff auf die Geräte zu haben und/oder sogar die Geräte eigenständig agieren zu lassen. Der Kühlschrank bestellt dann bei dem vorher gewählten Lebensmittelhändler automatisiert Produkte, die Heizung reagiert auf den Wetterbericht, die Jalousien öffnen oder schließen sich, wenn Sie es wünschen, egal wo Sie sich gerade aufhalten. Der große Vorteil der Vernetzung ist aber auch gleichzeitig der größte Nachteil dieser Geräte.

So hat gerade der Forschungsleiter der IT-Sicherheitsfirma Equus Software bekannt gegeben, dass seine Firma in der Software von Samsung-Geräten 40 bisher unentdeckte Schwachstellen gefunden hat. Über diese könnten Hacker Zugriff z.B. auf den Fernseher erlangen. Möglich mache das eine mangelhafte Programmierung der Tizen-Software, die Samsung auch auf seinen Smart-Watches und einigen Handys einsetzt. Dadurch ließen sich aus der Ferne die Geräte ein Tizen-System mit jedem beliebigen schädlichen Softwarecode infizieren, so der Experte.

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