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Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen steigt weiter an

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, wurden im Jahr 2016 in Deutschland 375.400 Wohnungsbaugenehmigungen erteilt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Erhöhung um circa 66.700 Wohnungseinheiten bzw. eine Steigerung um fast 22 Prozent.

Die im Jahr 2009 begonnene positive Entwicklung setzte sich somit auch im Jahr 2016 fort. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es zuletzt im Jahr 1999 gegeben (440 800).

Von den im Jahr 2016 genehmigten Wohnungen waren 316 600 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+ 19,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Dieser starke Zuwachs zeigte sich vor allem in Mehrfamilienhäusern (+ 26,6 % beziehungsweise + 36 500 Wohnungen) und in Zweifamilienhäusern (+ 13,2 % beziehungsweise + 2 700 Wohnungen). Bei den Einfamilienhäusern blieb die Zahl der genehmigten Wohnungen im Jahr 2016 gegenüber 2015 unverändert. Prozentual am stärksten stiegen die Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit + 109,7 % beziehungsweise + 13 100 Wohnungen. Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stiegen die Baugenehmigungen in neuen Wohngebäuden um 15,5 %.

Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, erreichte im Jahr 2016 mit 52 300 Wohnungen den höchsten Wert seit 1998 (58 100).

Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 27,7 Millionen Kubikmeter auf 216,6 Millionen Kubikmeter (+ 14,7 %). Diese Entwicklung ist sowohl auf einen Anstieg der Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren (+ 29,8 %) als auch bei den nichtöffentlichen Bauherren (+ 13,3 %) zurückzuführen.

Quelle: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/03/PD17_098_31111.htm

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