Atomausstieg selbst gemacht mit Ökostrom

Die aktuelle Stromrechnung war eine freudige Überraschung. Eine Gutschrift in Höhe von 60 Euro sorgte für beste Laune.

„Weil die Kosten pro Kilowattstunde gestiegen waren, hatte ich eigentlich nicht mit einer Erstattung gerechnet“, berichtet eine Verbraucherin. Sie hatte sich bewusst für einen „echten“ Ökostromanbieter entschieden, auch wenn dieser etwas mehr berechnet.

Die Energieberater der Verbraucherzentrale sind der Meinung, dass man nur dann von Ökostrom reden kann, wenn der Bau neuer Wind-, Solar- und Wasserkraftwerke unterstützt, d.h. ein Zusatznutzen für die Umwelt erreicht wird. Solche Angebote kosten in der Regel etwas mehr als Normalstrom. Im vorliegenden Fall war der Stromverbrauch geringer als im Vorjahr, so dass es trotzdem zu einer Erstattung kam.

Vielfältige Tipps zum Stromsparen haben die Fachleute von der Verbraucherzentrale parat. In einem ausführlichen Beratungsgespräch kann auch geklärt werden, wo die Stromfresser im Einzelfall zu suchen sind. Hierbei hilft die Ausleihe eines Stromverbrauchs-Messgerätes.

Die Energieberater der Verbraucherzentrale sind darüber hinaus behilflich bei der Suche nach einem neuen Stromanbieter und erläutern, welche Ökostromangebote einen Zusatzgewinn für die Umwelt darstellen.

Eine positive Empfehlung sind beispielsweise die beiden Kennzeichnungen „ok-power-Siegel“ und „Grüner Strom Label“. Erläuterungen kann man auch nachlesen auf der Internetseite der Verbraucherzentrale unter www.vz-saar.de, hier befindet sich darüber hinaus ein Link zu einem Ökostromrechner.

Quelle:VBZ Saar

2 Kommentare

  1. Robbin Arcudi 13. Juni 2011
  2. Henrietta Devita 20. Juni 2011

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