Ein blutiger Zwischenfall hat am Dienstag die sonst so beschauliche Stadt Bielefeld in Atem gehalten. Vor den Türen des Landgerichts fielen plötzlich Schüsse – drei an der Zahl – und rissen die Stille des Vormittags jäh auseinander. Ein Mensch wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Nach ersten Informationen der Polizei handelte es sich um einen gezielten Angriff auf Personen, die in Verbindung mit einem laufenden Prozess stehen. Im Zentrum des Verfahrens: der mysteriöse Tod eines ehemaligen Profiboxers, der bereits im Vorfeld für Schlagzeilen gesorgt hatte. Ob die heutige Tat eine Racheaktion oder eine Warnung war, ist noch unklar.
Die Polizei reagierte sofort mit einem Großaufgebot. Bewaffnete Beamte sicherten das Gelände rund um das Gericht, während Rettungskräfte um das Leben des Opfers kämpften. Ein Tatverdächtiger wurde wenig später festgenommen, doch die Hintergründe der Bluttat geben weiterhin Rätsel auf.
Augenzeugen berichteten von dramatischen Szenen: Panik brach aus, Menschen suchten Schutz in umliegenden Gebäuden, während die Polizei den Tatort absperrte. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren – die Stadt Bielefeld steht unter Schock.