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Erster Prozesstag für Wirecard-Angeklagten auf freiem Fuß

Peggy_Marco (CC0), Pixabay

Das Landgericht München setzt den Wirecard-Prozess fort, nachdem einer der Angeklagten, Oliver Bellenhaus, aus der Untersuchungshaft entlassen wurde. Die Entscheidung, Bellenhaus freizulassen, markiert einen Wendepunkt im Prozess.

Oliver Bellenhaus erscheint mit seinem Verteidigungsteam vor Gericht, nachdem er seit Juli 2020 in Untersuchungshaft war. Seine Entlassung wurde unter Auflagen gewährt. Im Gegensatz dazu bleibt Markus Braun, ehemaliger Wirecard-Vorstandschef, weiterhin in Haft aufgrund bestehender Fluchtgefahr.

Die Entscheidung des Gerichts zur Freilassung von Bellenhaus beeinflusst die Dynamik des Prozesses erheblich. Sein Verteidigungsteam sieht darin eine positive Wendung. Allerdings bleiben die Anschuldigungen gegen Braun und das gesamte Wirecard-Team bestehen, darunter der Verdacht der Marktmanipulation und des Betrugs.

Der heutige Prozesstag beginnt mit der Zeugenaussage von Anastassia L., einem ehemaligen Mitglied des Wirecard-Aufsichtsrats. Sie beschreibt einen Mangel an Transparenz im Unternehmen und behauptet, dass Braun versucht habe, die Arbeit des Aufsichtsrats zu beeinflussen. Die Vernehmung von L. wird voraussichtlich bis morgen fortgesetzt.

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