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Wirtschaft und Politik

geralt (CC0), Pixabay

EU verhängt Sanktionen gegen russische Diamanten: Seit dem Jahreswechsel sind neue EU-Sanktionen in Kraft getreten, die die Einfuhr von Diamanten und Diamantschmuck aus Russland verbieten. Diese Maßnahme zielt darauf ab, Russland eine wichtige Einnahmequelle zu entziehen und seine Fähigkeit zur Finanzierung des Krieges gegen die Ukraine einzuschränken. Russland soll durch den Diamantenhandel zuletzt jährlich rund vier Milliarden Euro eingenommen haben. Bisher scheiterte ein solches Einfuhrverbot an Belgien, das mit Antwerpen ein weltweit führendes Diamantenzentrum besitzt.

Deutsche Bahn kämpft mit Verspätungen: Im Fernverkehr der Deutschen Bahn waren fast ein Drittel der Fahrgäste von Verspätungen betroffen. Etwa 69,6 Prozent der Reisenden erreichten zwischen Januar und November 2023 pünktlich ihr Ziel. Ein Fahrgast gilt als verspätet, wenn er mindestens 15 Minuten später als geplant ankommt.

Arbeitgeber fordern Renten- und Arbeitszeitreformen: Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat sich für Reformen bei Rente und Arbeitszeiten ausgesprochen. Er wies darauf hin, dass in den kommenden Jahren rund vier Millionen Menschen in Rente gehen werden, was ein Defizit in der Rentenkasse verursachen könnte. Dulger schlägt vor, das Renteneintrittsalter an die durchschnittliche Lebenserwartung zu koppeln und fordert flexiblere Arbeitszeitgestaltung.

Ritter Sport verzeichnet leichtes Wachstum: Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte Ritter Sport im Jahr 2023 ein leichtes Umsatzwachstum verzeichnen. Geschäftsführer Andreas Ronken berichtete von einem turbulenten Jahr, in dem das Unternehmen dennoch Wachstum erzielte, wenn auch weniger stark als im Vorjahr.

DIHK kritisiert Wirtschaftspolitik der Bundesregierung: Die Deutsche Industrie- und Handelskammer hat die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung scharf kritisiert und ihr die Note „mangelhaft“ verliehen. Die Rahmenbedingungen für die industrielle Produktion im Land wurden von Unternehmen kritischer denn je gesehen, wobei strukturelle und oft hausgemachte Probleme den Industriestandort belasten, so DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben.

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