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Trumps Zölle: Jetzt wird’s teuer – aber patriotisch!

heblo (CC0), Pixabay

US-Präsident Donald Trump hat mit seiner neuen Zollpolitik die Lösung für alle Probleme gefunden: Alles wird teurer – aber dafür amerikanischer. Endlich! Wer braucht schon billige Avocados oder preiswerte Handys, wenn man stattdessen teure, nationale Identität kaufen kann?

Der durchschnittliche US-Haushalt darf sich laut der „Tax Foundation“ auf ein jährliches Upgrade seines Lebensstandards in Höhe von 2.100 Dollar freuen – also nicht in Form von Einkommen, sondern durch höhere Preise für alles, was man je zu lieben gelernt hat: Gemüse, Kleidung, Elektronik, Spielzeug. Ein echtes „Make America Pay Again“.

Der Supermarkt wird zum Luxus-Spa

Insbesondere ärmere Familien kommen nun endlich in den Genuss exklusiver Lebensmittelpreise. Frisches Gemüse wird zum Prestigeobjekt, Bananen zur Wertanlage. Laut Experten werden gerade Produkte mit kurzer Haltbarkeit teurer – man könnte also bald mit einem Kopfsalat auf dem Schwarzmarkt handeln.

Auch der Genuss bleibt nicht verschont: Französischer Wein und belgisches Bier kosten jetzt fast so viel wie ein Semester an einer Privatuni. Der patriotische US-Bürger greift halt wieder zum Dosenbier – ganz im Sinne der nationalen Souveränität.

Schicke Klamotten? Nicht ohne Kredit!

Modefans müssen stark sein: Preise für Kleidung steigen laut Verbraucherschützern um bis zu 17 Prozent. Wer also stylisch in einem Nike Air Jordan daherkommen will, sollte sich beeilen oder gleich einen Kleinkredit aufnehmen. Gap und H&M sind übrigens ganz traurig – ihre Aktienkurse sind mit den Zöllen in den Keller gefallen. Trump nennt das „Marktbereinigung“.

iPhones nur noch für Millionäre

Auch Technikfreunde dürfen sich freuen: Handys könnten um bis zu 40 Prozent teurer werden. Damit sind Apple-Produkte nun endlich so elitär, wie Apple es sich immer gewünscht hat. Der durchschnittliche US-Amerikaner muss sich künftig entscheiden: neues iPhone oder neue Küche. Beides geht nur noch mit Lotteriegewinn.

Spielzeug: Ein Luxus für verwöhnte Kinder

Und Kinder? Die lernen jetzt schon früh, was Verzicht bedeutet. Spielzeugpreise sollen um ein Drittel steigen – Mattel jubelt, Eltern weinen. Weihnachten wird dieses Jahr durch ein selbst gebasteltes Zoll-Erklärspiel ersetzt. Bildung statt Plastik!

Hamstern mit Mark Cuban

Investor Mark Cuban rät zur klugen Vorratshaltung: Seife, Zahnpasta, Nudeln. Also das, was man zum Überleben im neuen „Zoll-Zeitalter“ eben braucht. Andere Experten sagen: keine Panik – aber ehrlich, wer hört heute noch auf Experten?

Fazit: Trumps Zölle bringen alles durcheinander – aber wenigstens mit Stil. Wer jetzt nicht kauft, zahlt später mehr. Oder einfach: „America First, Wallet Last.“

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