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Trump hat recht: Alle werden sich an den Tag erinnern, an dem er einen globalen Handelskrieg auslöste
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Trump hat recht: Alle werden sich an den Tag erinnern, an dem er einen globalen Handelskrieg auslöste

geralt (CC0), Pixabay

Am 2. April 2025 verkündete Donald Trump im Rosengarten des Weißen Hauses das, was er selbst als „wirtschaftliche Unabhängigkeitserklärung“ bezeichnete:
Eine massive Zollerhöhung auf Importe aus nahezu allen Ländern der Welt – der Beginn eines beispiellosen globalen Handelskriegs.

Ein politisches Risiko ohne Beispiel

Trump geht damit ein gewaltiges Risiko ein:

  • Er widersetzt sich ökonomischen Expertenmeinungen und historischen Lehren, etwa aus der Großen Depression der 1930er.

  • Obwohl die US-Wirtschaft unter Biden stabil war (niedrige Arbeitslosigkeit, Wachstum), riskiert Trump mit seiner Zollpolitik eine Rezession.

  • Trump glaubt weiterhin, dass Importzölle die Inlandsproduktion ankurbeln, obwohl dies historisch selten funktionierte und kurzfristig eher zu Preisanstiegen führt.

Wer zahlt den Preis?

Die Auswirkungen treffen vor allem:

  • Geringverdiener und Mittelschicht, da Produkte wie Lebensmittel, Elektronik, Autos und Häuser teurer werden.

  • Menschen mit festem Einkommen und Renten, deren Vermögenswerte durch Kursverluste an den Börsen schrumpfen.

  • Auch viele Alliierte wie Australien und Entwicklungsländer wurden ohne Differenzierung mit hohen Zöllen belegt – selbst winzige Gebiete wie die Heard- und McDonald-Inseln in der Antarktis.

Kein schneller Gewinn in Sicht

Trump verspricht, die US-Industrie zurückzuholen, doch Experten glauben nicht an einen kurzfristigen Effekt:

  • Neue Fabriken entstehen nicht über Nacht.

  • Die angekündigten Steuersenkungen zur Kompensation der teureren Produkte würden vor allem Reiche entlasten.

  • Viele Bürger könnten sich vom Konsum zurückziehen, was das Wachstum zusätzlich dämpfen würde.

Symbolik und Show – aber mit Folgen

Trump inszenierte den Tag als „historischen Wendepunkt“, seine Anhänger sehen in ihm den letzten Verteidiger der arbeitenden Klasse.
Doch gleichzeitig:

  • Verabschiedet sich die USA vom freien Welthandelssystem, das sie selbst aufgebaut hat.

  • Könnte Trump den Demokraten eine Steilvorlage für die Wahlen 2026 und 2028 geliefert haben:
    Höhere Preise, ein wackelnder Arbeitsmarkt und Börseneinbrüche sind schwer zu verteidigen – auch mit MAGA-Hüten und starken Worten.

Fazit:

Trump hat mit den neuen Zöllen einen entscheidenden Moment geschaffen – entweder als Beginn einer neuen Wirtschaftsära oder als Auslöser einer wirtschaftlichen Katastrophe.
Wie auch immer es ausgeht: Niemand wird diesen Tag vergessen.

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