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Lebendige Lesekultur – Bayern trotzt dem Bibliothekensterben

Während in vielen Teilen Deutschlands immer mehr Bibliotheken ihre Türen für immer schließen, setzt Bayern ein starkes Zeichen für den Erhalt öffentlicher Büchereien. Entgegen dem bundesweiten Trend, bei dem in den vergangenen zehn Jahren rund jede achte Bibliothek verschwunden ist, bleibt die Zahl im Freistaat stabil: Rund 2.000 Bibliotheken bestehen weiterhin – ein Erfolg, den der Bayerische Bibliotheksverband nun hervorhebt.

Dieser erfreuliche Befund ist kein Zufall. Vielmehr sei es das Ergebnis zielgerichteter Fördermaßnahmen, einer engen Zusammenarbeit mit Schulen sowie des unermüdlichen Engagements vieler Ehrenamtlicher, wie der Verband mitteilt. Besonders im ländlichen Raum spielen Bibliotheken eine wichtige Rolle als Bildungs- und Begegnungsorte – sie fördern nicht nur die Lesekompetenz, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr die erste bundesweite „Nacht der Bibliotheken“, die heute stattfindet – und bei der auch viele bayerische Einrichtungen mit kreativen Aktionen glänzen. Von Taschenlampen-Lesungen für Kinder über Bücherflohmärkte bis hin zu verlängerten Öffnungszeiten verwandeln sich die Bibliotheken für eine Nacht in lebendige Kulturzentren.

Bayerns Widerstand gegen das Bibliothekensterben zeigt: Mit Engagement, kluger Förderung und kreativen Ideen lassen sich auch in digitalen Zeiten Räume schaffen, in denen Geschichten lebendig werden – und die Lust am Lesen weiterlebt.

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