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Texas will Hollywood werden – McConaughey & Harrelson werben für Filmförderung im großen Stil

coopmunster (CC0), Pixabay

Texas plant, ganz groß im Filmgeschäft mitzuspielen. Unterstützt von den Schauspielstars Matthew McConaughey und Woody Harrelson hat der texanische Senat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der den Film- und Fernsehstandort Texas massiv stärken soll. Ziel: Die Region langfristig als führenden Produktionsstandort in den USA etablieren – vielleicht sogar als „Texas Tinseltown“.


🎬 Senatsbeschluss: 500 Millionen Dollar für Filmförderung

  • Senatsgesetz 22, eingebracht von Senatorin Joan Huffman (Republikanerin, Houston)
  • Bewilligung von 500 Millionen Dollar alle zwei Jahre bis 2035
  • Geld fließt in den „Texas Moving Image Industry Incentive Fund“

🔧 Was soll gefördert werden?

  • Erstattung bis zu 25 % (bisher 20 %) für Produktionskosten
  • Schwelle für „Top-Tier“-Förderung gesenkt von 3,5 Mio. auf 1,5 Mio. Dollar
  • Bis zu 31 % Erstattung bei Drehs in ländlichen Gebieten oder mit Veteranen im Team
  • Bonus für Projekte mit familienfreundlichen Inhalten oder positiver Darstellung von Texas

🎥 Warum das Ganze?

Texas konnte in den letzten Jahren bereits Großproduktionen wie:

  • Landman
  • 1883
  • Fear the Walking Dead
  • The Chosen

… ins Land holen. Doch mangelnde Verlässlichkeit bei Fördermitteln ließ andere Produktionen nach Georgia oder New Mexico abwandern.

„Wenn wir dieses Gesetz verabschieden, sitzen wir sofort mit am Verhandlungstisch“, sagte McConaughey.
„Das ist eine nachhaltige, profitable Investition in unser Bundesland.“


💬 Stimmen aus der Branche

Adriana Cruz, Wirtschaftsentwicklung Texas:

„Produktionen bringen Millionen in kleine Gemeinden. Die Crew braucht Frühstück, Zimmer, Handwerker – sogar Woodys Friseur verdient mit.“

Brian Gannon, Austin Film Commission:

„Heute sind nicht mehr Locations oder Teams entscheidend – Förderprogramme sind der Dealbreaker.“


😬 Kritik aus dem konservativen Lager

Einige Republikaner monierten die inhaltliche Freiheit der Produktionen:

  • Senatorin Donna Campbell: „Filme mit Gotteslästerung haben keinen Platz in Texas.“
  • Senator Paul Bettencourt: „Landman ist ein schlechter Film – voller F-Wörter. Das entspricht nicht texanischen Werten.“

🛠️ Langfristige Vision: Filmindustrie „made in Texas“

McConaughey betonte, dass das Gesetz nicht nur Filme anlocken, sondern eigene Talente ausbilden soll:

  • Kooperation mit Community Colleges für Ausbildung in:
    🎨 Setdesign,
    💄 Maske,
    🔧 Special Effects,
    📽️ Kamera & Produktion

„Wenn wir unser eigenes Ökosystem schaffen, brauchen wir irgendwann keine Fördergelder mehr, weil Texas sich selbst trägt.“

📊 Bilanz seit 2007:

  • 189.000 Jobs geschaffen
  • 2,5 Milliarden Dollar Inlandsumsatz
  • Jeder investierte Dollar bringt laut Texas Film Commission $4,69 wirtschaftlichen Nutzen

Fazit:

Texas will Hollywood Konkurrenz machen – mit Geld, Infrastruktur und Herzblut. Ob es gelingt, hängt nicht nur von Stars wie McConaughey ab, sondern von der Bereitschaft, die kreative Freiheit mit traditionellen Werten zu vereinen.

 

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