Mit einem massiven Schlag gegen die Organisierte Kriminalität haben Polizei, Justiz und Bezirksbehörden in Berlin ein deutliches Zeichen gesetzt. Über 400 Einsatzkräfte waren im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um rund 80 Objekte zu durchsuchen, darunter vor allem Spätkaufläden, Cafés und Imbissstuben, in denen illegale Spielautomaten vermutet wurden.
Ziel der koordinierten Razzia war die Beschlagnahmung nicht genehmigter Glücksspielautomaten, die häufig als lukrative Einnahmequelle für kriminelle Netzwerke dienen. Auch mögliche Verstöße gegen Steuer-, Gewerbe- und Jugendschutzrecht standen im Fokus der Ermittlungen.
Die Aktion sei das Ergebnis einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Justizverwaltung, Staatsanwaltschaft und den Ordnungsämtern der Bezirke. Mit dem Einsatz wolle man „den kriminellen Strukturen die Geschäftsgrundlage entziehen“, hieß es von offizieller Seite.
Ob es Festnahmen oder konkrete Funde gab, wurde zunächst nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.