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Lichter, Gebete und süße Freuden: Muslime feiern das Ende des Ramadans

milaoktasafitri (CC0), Pixabay

Für Millionen Muslime auf der ganzen Welt geht eine besondere und spirituelle Zeit zu Ende: der heilige Fastenmonat Ramadan. Mit dem Sonnenuntergang des letzten Fastentages beginnt das dreitägige Fest des Fastenbrechens, auch Eid al-Fitr genannt – eines der wichtigsten Feste im Islam.

In Saudi-Arabien, das mit Mekka und Medina die beiden heiligsten Stätten des Islams beherbergt, wurde dieser Sonntag offiziell zum ersten Tag von Eid al-Fitr erklärt. Länder wie Katar, Kuwait und der Libanon schlossen sich dieser Festlegung an. In anderen Teilen der islamischen Welt, darunter Ägypten und Syrien, beginnt das Fest hingegen am Montag. Der Grund für diese Unterschiede liegt in der traditionellen Methode der Festlegung: Beginn und Ende des Ramadans richten sich nach der Sichtung des Neumondes, was regional zu abweichenden Zeitpunkten führen kann.

Was ist der Ramadan?
Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders und eine Zeit der inneren Einkehr, des Gebets und der Solidarität. Muslime verzichten von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und andere weltliche Genüsse. Ziel ist es, den Glauben zu stärken, Selbstdisziplin zu üben und Mitgefühl mit Bedürftigen zu zeigen. Das tägliche Fastenbrechen bei Sonnenuntergang, das sogenannte Iftar, wird meist im Kreise der Familie oder mit der Gemeinschaft begangen.

Mit dem Fest des Fastenbrechens endet dieser Monat des Verzichts und der Besinnung in freudiger, gemeinschaftlicher Atmosphäre. Gläubige besuchen das Morgengebet in der Moschee, tauschen Geschenke aus, kleiden sich festlich und spenden für Bedürftige – ein Ausdruck von Dankbarkeit und Nächstenliebe.

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