Was macht ein Milliardär, der sowieso schon alles besitzt? Richtig: Er verkauft sich selbst – an sich selbst. Elon Musk hat heute verkündet, dass sein KI-Unternehmen xAI den von ihm selbst kontrollierten Kurznachrichtendienst X übernommen hat. Und zwar für schlappe 45 Milliarden Dollar. In Aktien. Also quasi mit Monopoly-Geld.
Die Transaktion ist so spektakulär wie durchsichtig: Musk verkauft Firma A an Firma B – beide gehören ihm – und feiert das als großen strategischen Coup. Für Außenstehende wirkt es ein bisschen wie: „Ich schenke mir selbst ein Einhorn. Happy Birthday to me.“
Was passiert da genau?
Laut Musk sollen xAI und X nun Daten, Rechenpower, Talente und Nutzerzahlen gemeinsam nutzen. Klingt sinnvoll – immerhin hat xAI die KI und X hat… äh… viele laute Nutzer und ein paar Ex-Twitter-Funktionen.
Die Bewertung des kombinierten Unternehmens liegt laut Musk bei 80 Milliarden Dollar – wobei die Hälfte dieser Summe offenbar rein aus Ambitionen, Selbstbewusstsein und etwas Elon-Magie besteht.
600 Millionen Nutzer? Musk sagt ja
Elon Musk behauptet außerdem, dass X inzwischen 600 Millionen aktive Nutzer habe. Unklar ist, wie viele davon echte Menschen sind, wie viele KI-Bots – und wie viele einfach nur fassungslos zusehen, was aus Twitter geworden ist.
Und was ist mit OpenAI?
Nur zur Erinnerung: Im Februar hatte Musk gemeinsam mit einem Konsortium 97,4 Milliarden Dollar für OpenAI geboten. Die Antwort von OpenAI: „Nein danke, wir stehen nicht zum Verkauf.“ Verständlich. Wer will schon mit jemandem fusionieren, der sich selbst in Aktien kauft?
Fazit:
Musk macht mit dieser Fusion einmal mehr deutlich: Wenn du dir die Welt nicht kaufen kannst – dann kauf dir halt einfach deine eigene Vision davon. Ob das kombinierte xAI-X-Superkonglomerat nun die KI-Revolution einläutet oder einfach nur der teuerste Ego-Trip der Techgeschichte ist – das bleibt offen.
Aber hey: Wer braucht langweilige Shareholder-Meetings, wenn man einfach mit sich selbst verhandeln kann?