Die Zukunft des US-finanzierten Auslandssenders Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) ist zumindest vorläufig gesichert. Wie der in Prag ansässige Sender mitteilte, hat die übergeordnete US-Behörde für globale Medien (USAGM) in einem Schreiben angekündigt, ihre Entscheidung zur Beendigung der Finanzierungsvereinbarung für das Jahr 2025 zurückzunehmen.
RFE/RL-Präsident Stephen Capus sprach von einem „ermutigenden Zeichen“, das Hoffnung auf eine Fortführung des Sendebetriebs gebe. Eine endgültige Bestätigung über die Wiederaufnahme der Finanzhilfen stehe allerdings noch aus.
Hintergrund ist ein Rechtsstreit mit der neuen US-Regierung unter Präsident Donald Trump. Diese hatte drastische Kürzungen der Fördermittel angekündigt, woraufhin RFE/RL Klage vor einem Bundesgericht in Washington einreichte. Das Gericht erließ eine einstweilige Verfügung, die es dem Sender ermöglichte, seine Arbeit zunächst fortzusetzen