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Gera startet Modellprojekt: Gemeinnützige Arbeit für Asylsuchende
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Gera startet Modellprojekt: Gemeinnützige Arbeit für Asylsuchende

RosZie (CC0), Pixabay

Die Stadt Gera geht neue Wege in der Integrationspolitik: Als erste kreisfreie Kommune in Thüringen bietet sie Asylsuchenden gezielt Arbeitsgelegenheiten im gemeinnützigen Bereich an. Ziel sei es, den Menschen eine schnellere Integration zu ermöglichen und ihnen eine sinnstiftende Beschäftigung zu bieten, erklärte Oberbürgermeister Kurt Dannenberg.

Aktuell kommen nach Angaben der Stadtverwaltung 73 Asylbewerberinnen und Asylbewerber für das Programm infrage. Die Tätigkeiten sollen gemeinnützig sein – etwa im Bereich der Stadtpflege, in sozialen Einrichtungen oder bei unterstützenden Aufgaben in kommunalen Projekten. Die Teilnehmenden erhalten eine Aufwandsentschädigung von 80 Cent pro Stunde.

Die Maßnahme ist freiwillig – allerdings mit Konsequenzen: Wer das Angebot ohne triftigen Grund ablehnt, muss mit Leistungskürzungen rechnen. Die Stadt setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit Sozialdiensten und Integrationsstellen, um sowohl die Asylsuchenden als auch die beteiligten Institutionen zu unterstützen.

Gera will mit diesem Modellprojekt auch ein Zeichen setzen – für Eigeninitiative, Teilhabe und Integration von Anfang an. Ob das Konzept Schule macht, dürfte von der Resonanz vor Ort und der weiteren politischen Diskussion abhängen.

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