Apple braucht dringend einen neuen Grund, damit die Welt sich ein weiteres iPhone kauft – und dieser Grund könnte schlanker sein als je zuvor. Wie mehrere US-Medien berichten, plant der Tech-Konzern noch 2025 die Einführung eines deutlich dünneren iPhones – das bislang unter den inoffiziellen Namen „iPhone Slim“ oder „iPhone Air“ kursiert. Es soll Teil der kommenden iPhone-17-Serie sein.
Die Rede ist von der größten Designänderung seit dem iPhone X (2017) – nicht weniger als Apples Versuch, wieder mehr Begehrlichkeit für sein wichtigstes Produkt zu schaffen.
📱 Warum Apple jetzt handeln muss
Zwar ist das iPhone-Geschäft stabil, aber es gibt Warnsignale:
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Die Absatzzahlen stagnieren.
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Kunden behalten ihre iPhones im Schnitt 37 Monate, länger als je zuvor.
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In China, einem Schlüsselmarkt, sind Apples Umsätze um über 12 % gefallen.
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Die Konkurrenz – etwa Samsung, Xiaomi oder Oppo – bringt schlanke oder faltbare Geräte in kürzeren Innovationszyklen.
Apple-Chef Tim Cook steht unter Druck, dem iPhone-Business neue Wachstumsimpulse zu geben.
✨ Was wir über das „iPhone Slim“ wissen
Laut Bloomberg soll das neue Modell etwa zwei Millimeter dünner sein als das aktuelle iPhone – ein spürbarer Unterschied im täglichen Handling. Es wird erwartet, dass es das iPhone Plus ersetzt. Technisch wird es wahrscheinlich weiterhin Merkmale wie den Dynamic Island-Bildschirmausschnitt und den neuen Kamera-Knopf enthalten.
Besonders in China könnte ein ultraflaches Gerät punkten: „Design ist für chinesische Verbraucher entscheidend“, sagt IDC-Analystin Nabila Popal. In einem Markt, in dem Xiaomi Apple im August 2024 überholt hat, ist das kein unwichtiger Faktor.
🤖 Reicht Design – oder braucht es mehr?
Apple setzt langfristig auf „Apple Intelligence“, seine eigene AI-Plattform. Doch: Die spannendsten Funktionen wie eine vollständig neue Siri-Version wurden verschoben. Statt echter Innovation gibt es bisher nur Tools wie Emoji-Generatoren oder Zusammenfassungen von Benachrichtigungen – nett, aber kein Kaufgrund für viele.
Die neuen KI-Funktionen sollen erst im Laufe des nächsten Jahres kommen. Ein Vorschau wird auf der WWDC am 9. Juni erwartet.
📉 Analysten sehen stagnierendes Interesse
Große Investmentbanken wie UBS, Barclays und Goldman Sachs haben ihre Kursziele für Apple und den S&P 500 zuletzt gesenkt. Analyst David Vogt (UBS) bringt es auf den Punkt:
„Wenn man ein iPhone 14 oder 15 besitzt, gibt es aktuell keinen wirtschaftlichen Grund zu upgraden. Und genau darin liegt das Problem für Apple.“
🧠 Fazit: Dünner, smarter – oder beides?
Apple muss 2025 zeigen, ob ein neuer Look genügt – oder ob es gelingt, mit echter KI-Innovation wieder ein „Muss-ich-haben“-Gefühl zu erzeugen. Die Antwort auf die Frage, ob Kunden eher durch ein schlankeres Gehäuse oder durch smartere Software zum Kauf bewegt werden, könnte entscheidend sein für Apples iPhone-Zukunft.
Denn Design verkauft – aber echte Neuerungen binden.