Aktenzeichen: IN 69/25
Das Amtsgericht Bamberg hat am 28. Februar 2025 um 08:45 Uhr die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Walk Engineering GmbH angeordnet. Das Unternehmen mit Sitz in Eggolsheim, vertreten durch seinen Geschäftsführer, sieht sich mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert und unterliegt nun einer strikten Kontrolle durch einen vorläufigen Insolvenzverwalter.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Matthias Ernst aus Bamberg bestellt. Seine Aufgabe ist es, das Unternehmensvermögen zu sichern und eine erste Einschätzung über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft vorzunehmen.
Gerichtliche Maßnahmen zur Vermögenssicherung
Mit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung tritt eine Reihe von Maßnahmen in Kraft:
- Finanzielle Verfügungen der Walk Engineering GmbH sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters möglich.
- Gläubiger und Vertragspartner (Drittschuldner) dürfen ausstehende Zahlungen nicht mehr direkt an das Unternehmen leisten, sondern müssen sich an den Insolvenzverwalter wenden.
- Überwachung der wirtschaftlichen Situation durch den Insolvenzverwalter zur Bewertung der Fortführungsfähigkeit des Unternehmens.
Unklare Zukunft für Walk Engineering GmbH
Ob das Unternehmen durch eine Sanierung gerettet werden kann oder ob es zur vollständigen Abwicklung kommt, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden. In der Engineering-Branche sind Insolvenzen häufig mit hohen Forderungen von Zulieferern und Partnern verbunden, was eine geordnete Restrukturierung erschweren könnte.
Gegen die Entscheidung kann binnen zwei Wochen Beschwerde eingelegt werden. Das Insolvenzgericht Bamberg wird weiter über den Verlauf des Verfahrens entscheiden und bewerten, ob die Walk Engineering GmbH eine wirtschaftliche Zukunft hat.