Amazon hat seine digitale Assistentin Alexa intelligenter gemacht: Gesprächiger, eigenständiger und smarter soll sie werden. Doch anders als erwartet stellte das Unternehmen keine neuen Echo-Geräte vor – zumindest noch nicht.
Laut dem Hardware-Chef von Amazon sei das jedoch nur eine Frage der Zeit. In einem Interview deutete er an, dass eine „ganze Welle an KI-Geräten“ in Arbeit sei, ohne jedoch konkrete Details zu nennen.
Rennen um KI-Hardware nimmt Fahrt auf
Während Apple, Microsoft und Meta längst ihre eigenen KI-gesteuerten Geräte pushen, will Amazon offenbar aufholen. Apple setzt mit Apple Intelligence auf smarte iPhones, Microsoft integriert seinen Copilot tief in Windows – und Meta hat mit seinen Ray-Ban-Smartglasses bereits ein erfolgreiches KI-Gadget auf dem Markt.
Amazon experimentierte in der Vergangenheit mit smarten Brillen, Fitness-Trackern und Ringen, aber ohne durchschlagenden Erfolg. Die Frage ist: Kommt jetzt der große Neustart?
„Alexa+, aber überall“ – die neue Strategie?
Amazon setzt bereits darauf, Alexa in seine Ring-Kameras, Eero-WLAN-Router und Echo-Speaker einzubinden. Die erweiterte Alexa+-Version soll bald in der Lage sein, Fragen zu beantworten wie: „Was ist passiert, während ich nicht zu Hause war?“, indem sie Sicherheitskamera-Aufnahmen analysiert.
Doch während Konkurrenzprodukte wie Metas Smart-Brillen bereits Sprache und visuelle Daten gleichzeitig verarbeiten können, fehlen Amazons eigenen Echo Frames bislang Kameras. Ist eine KI-Brille mit Kamera der nächste große Schritt?
Amazon hält sich bedeckt – aber nicht mehr lange
Das Unternehmen gibt sich geheimnisvoll, doch eines steht fest: Der nächste große KI-Hardware-Wurf steht bevor.
„Wir haben ein großartiges Lineup in Arbeit“, ließ Amazon verlauten.
Ob es eine neue KI-Brille, ein smarter Alexa-Ring oder doch etwas völlig Neues wird – das bleibt abzuwarten. Doch im Wettlauf um die KI-gesteuerte Zukunft des Wohnzimmers (und darüber hinaus) wird Amazon sicher nicht am Seitenrand stehen bleiben.