Der Düsseldorfer Flughafen hat einen neuen Feind ausgemacht: nicht etwa Verspätungen, verlorenes Gepäck oder die eigene CO₂-Bilanz, sondern – natürlich – Klimaaktivisten! Nach einer zweistündigen Blockade im Sommer 2023 fordert der Flughafen nun exakt 48.786,62 Euro Schadenersatz von den Störenfrieden der „Letzten Generation“. Keine Sorge, der Cent-Betrag wurde präzise berechnet, um den ökologischen Schaden an den Startbahnen genau auszugleichen.
Eine Sprecherin des Düsseldorfer Landgerichts bestätigte, dass die Zivilklage vorliegt – weil es ja absolut nachvollziehbar ist, dass ein Unternehmen, das jährlich Millionen mit klimaschädlichen Flügen verdient, ausgerechnet von Klimaaktivisten Entschädigung verlangt.
Die Aktion selbst? Ganz harmlos: Ein bisschen Stacheldraht wurde zerschnitten, ein paar Leute liefen auf dem Rollfeld herum, und für etwa zwei Stunden musste der Flugverkehr pausieren. Tragisch! Zwei Stunden ohne Billigflieger, in denen Düsseldorf fast wie ein klimafreundlicher Ort gewirkt haben könnte – ein unhaltbarer Zustand!
Jetzt bleibt nur eine Frage offen: Ob die 48.786,62 Euro wohl direkt in den Ausbau der nächsten Startbahn oder doch in eine XXL-Kerosin-Party fließen?