Dark Mode Light Mode

Keine Panik: US-Zölle? Inflation? Ach was!

matthiasboeckel (CC0), Pixabay

Alles halb so wild – zumindest wenn man Fabio Panetta, dem Chef der italienischen Zentralbank und EZB-Ratsmitglied, Glauben schenkt. Der bleibt nämlich ganz entspannt: Höhere US-Importzölle auf europäische Waren? Kein Grund zur Sorge! Die Inflation in der EU wird davon kaum berührt – vielleicht wird sie sogar gesenkt. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder?

„Unseren Schätzungen zufolge wäre der Nettoeffekt der Zölle auf die Inflation begrenzt, wenn nicht sogar leicht negativ“, erklärte Panetta gestern auf einer Konferenz. Also, liebe Unternehmen und Verbraucher: Einfach tief durchatmen, während die Preise weiter steigen – aber natürlich nur wegen anderer Gründe.

Wirtschaftswachstum? Ein kleines Opfer für den großen Handelskrieg

Sollten die USA ihre Zölle tatsächlich durchziehen und die EU entsprechend zurückschlagen, hätte das laut Panetta zwar Auswirkungen – aber nichts Dramatisches. Klar, das globale Wirtschaftswachstum könnte um lächerliche 1,5 Prozentpunkte sinken, und Deutschland sowie Italien müssten etwas stärker bluten, aber hey, der Euroraum insgesamt verliert doch nur ein halbes Prozent! Ein Klacks, oder?

Die wahre Gefahr: Energiepreise – wie immer

Doch während Zölle anscheinend kaum ins Gewicht fallen, lauert die eigentliche Bedrohung natürlich ganz woanders: auf den Energiemärkten. Steigende Gaspreise und wilde Schwankungen sind laut Panetta der wahre Endgegner der Preisstabilität. Also, wenn die Inflation weiterhin durch die Decke geht, wissen wir ja jetzt, woran es liegt – bestimmt nicht an irgendwelchen Handelskriegen oder politischen Entscheidungen.

Fazit: Alles im grünen Bereich! Nur bitte nicht zu genau nachfragen, warum die Preise trotzdem weiter klettern.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

Mutter und Kind sterben nach Anschlag in München

Next Post

Schwere Überschwemmungen in Kentucky, Tennessee und Virginia