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Staatsanwaltschaft Hamburg

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Staatsanwaltschaft Hamburg

3423 Js 1115 /​ 23 (5802) V

Im Vollstreckungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hamburg, Az. 3423 Js 1115 /​ 23 (5802) V gegen die Verurteilte Ingrid K. aus Hamburg wegen Geldwäsche (es wurde durch Vorspielung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen ein Irrtum erregt oder unterhalten, indem über den Fake-Shop www.gold-testsieger-seit1972.de den Geschädigten Goldbarren zum Kauf angeboten wurden, um sich einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen und das Vermögen eines anderen zu beschädigen) hat das Amtsgericht Hamburg-Barmbek durch Beschluss vom 01.08.2024 (Geschäfts-Nr. 840 Ds 152/​24) die Einziehung eines Betrages in Höhe von 32.767,94 EUR angeordnet.
Die Entscheidung ist seit dem 16.09.2024 rechtskräftig.

Diese Mitteilung soll den Anspruchsinhabern die Möglichkeit eröffnen, ihre Rechte geltend zu machen. Der eingezogene Verwertungserlös bzw. beigetriebene Betrag wird an denjenigen, dem ein Anspruch auf Auskehrung erwachsen ist, oder an dessen Rechtsnachfolger ausgekehrt.

Anspruchsinhaber, die einen Entschädigungsanspruch geltend machen möchten, können diesen innerhalb von sechs Monaten nach Veröffentlichung dieser Mitteilung bei der Staatsanwaltschaft Hamburg zum oben genannten Aktenzeichen formlos anmelden. Bei der Anmeldung ist die Höhe des Anspruchs zu bezeichnen, die Anspruchsberechtigung ist gegebenenfalls glaubhaft zu machen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Anspruch nur noch geltend gemacht werden, wenn der Verletzte ein vollstreckbares Endurteil im Sinne des § 704 der Zivilprozessordnung oder einen anderen Vollstreckungstitel im Sinne des § 794 der Zivilprozessordnung vorlegt, aus dem sich der geltend gemachte Anspruch ergibt. Einem vollstreckbaren Endurteil im Sinne des § 704 der Zivilprozessordnung stehen bestandskräftige öffentlich-rechtliche Vollstreckungstitel über Geldforderungen gleich. Wird das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Verurteilten eröffnet und verbleibt bei der Schlussverteilung ein Überschuss, wird der Überschuss an den Verletzten oder dessen Rechtsnachfolger ausgekehrt, der ein vollstreckbares Endurteil im Sinne des § 704 der Zivilprozessordnung oder einen anderen Vollstreckungstitel im Sinne des § 794 der Zivilprozessordnung vorlegt, aus dem sich der geltend gemachte Anspruch ergibt. Die Auskehrung ist ausgeschlossen, wenn zwei Jahre seit der Aufhebung des Insolvenzverfahrens verstrichen sind
(§§ 459h Abs. 2, 459k-459m Strafprozessordnung).

Mit freundlichen Gruß

 

 

 

Rümland
Rechtspflegerin

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