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Kia ruft über 80.000 Fahrzeuge in den USA wegen Airbag- und Verkabelungsproblemen zurück

CharlotteGovaert (CC0), Pixabay

Der südkoreanische Automobilhersteller Kia hat angekündigt, mehr als 80.000 Fahrzeuge in den USA zurückzurufen, da fehlerhafte Verkabelungen unter dem Beifahrersitz zu Problemen bei der Airbag- und Sicherheitsgurtfunktion führen können. Der Rückruf betrifft Modelle der Jahre 2023 bis 2025, darunter die Niro EV, Plug-in-Hybrid (PHEV) und Hybrid.

Details des Problems

Laut Dokumenten der US-amerikanischen National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) kann die Verkabelung unter dem Beifahrersitz beschädigt werden. Dies könnte dazu führen, dass:

Airbags und Sicherheitsgurte im Falle eines Unfalls nicht korrekt auslösen, oder
Seitenvorhang-Airbags unerwartet und unbeabsichtigt ausgelöst werden.

Beide Szenarien stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Fahrer und Passagiere dar.
Betroffene Fahrzeuge und Abhilfe

Insgesamt umfasst der Rückruf 80.255 Fahrzeuge der Niro-Modelle. Kia teilte mit, dass die Händler:

Die Verkabelung überprüfen, bei Bedarf ersetzen und neu verlegen werden.
Zusätzlich Schutzabdeckungen für die Verkabelung installieren.

Die Reparaturen werden für die Fahrzeugbesitzer kostenlos durchgeführt. Kia wird die betroffenen Fahrzeughalter im März schriftlich benachrichtigen, um die notwendigen Maßnahmen zu koordinieren.
Frühere Rückrufe bei Kia und Hyundai

Dieser Rückruf folgt einem ähnlichen Vorfall im November 2024, als Kia und Hyundai mehr als 208.000 Elektrofahrzeuge zurückrufen mussten, um ein Problem mit einem beschädigten Transistor in der Ladeeinheit zu beheben. Dieses Problem konnte dazu führen, dass die 12-Volt-Batterie nicht mehr geladen wird, was den Antrieb des Fahrzeugs beeinträchtigte und das Risiko eines Unfalls erhöhte.

Fazit

Die jüngsten Rückrufe unterstreichen die Bedeutung von Sicherheitsstandards in der Automobilindustrie, insbesondere bei modernen Fahrzeugen mit komplexer Elektronik. Kia reagiert mit transparenten Maßnahmen und kostenlosen Reparaturen, um die Sicherheit der Kunden zu gewährleisten. Für betroffene Fahrzeughalter ist es wichtig, die Rückrufbenachrichtigungen zu beachten und zeitnah die empfohlenen Werkstattbesuche wahrzunehmen, um mögliche Risiken zu minimieren.

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