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Trump droht Russland mit Sanktionen – aber eigentlich will er nur helfen, ehrlich!
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Trump droht Russland mit Sanktionen – aber eigentlich will er nur helfen, ehrlich!

gregroose (CC0), Pixabay

Donald Trump hat mal wieder zur großen Weltrettung ausgeholt – diesmal mit einer bahnbrechenden Strategie, die irgendwo zwischen Drohung und freundschaftlichem Schulterklopfen liegt. In einem Beitrag auf seiner Lieblingsplattform Truth Social forderte er das sofortige Ende des „lächerlichen Krieges“ in der Ukraine. Und weil Worte allein nicht reichen, droht er Russland (und vermutlich auch ein paar anderen Ländern, deren Namen er gerade nicht parat hatte) mit Steuern, Strafzöllen und Sanktionen. Denn nichts sagt „Frieden schaffen“ so überzeugend wie eine Runde wirtschaftlicher Druck.

Trump, der großzügige Friedensstifter

Natürlich betonte Trump, dass er Russland keinen Schaden zufügen wolle – ganz im Gegenteil! Eigentlich sei das alles nur ein riesengroßer Gefallen für Wladimir Putin. Schließlich gehe es Russlands Wirtschaft nicht gerade prächtig, und da kann ein bisschen Handelskrieg ja nur helfen. Und wenn das russische Volk irgendwann aufwacht und merkt, dass es sich Importware nicht mehr leisten kann – vielleicht kommt dann ja jemand auf die brillante Idee, einfach Frieden zu schließen. So einfach kann Diplomatie sein!

Moskau bleibt entspannt

In Moskau nimmt man die neuesten Drohungen aus Washington offenbar gelassen. Ein russischer Außenpolitiker ließ verlauten, dass Russland sicher kein Jota seiner Interessen opfern werde – aber Trump dürfe sich ruhig weiter in Szene setzen. Kritisiert wurde allerdings, dass der US-Präsident bisher nicht einmal ansatzweise einen Plan präsentiert habe, sondern nur wild mit Drohungen um sich werfe. Aber hey, wer braucht schon einen konkreten Plan, wenn man mit markigen Sprüchen Politik machen kann?

Die „24-Stunden-Friedenslösung“ rückt in die Ferne

Trump hatte während seines Wahlkampfs großspurig verkündet, den Ukraine-Krieg innerhalb von „24 Stunden“ zu beenden. Später wurden daraus sechs Monate. Jetzt klingt es ein bisschen so, als hätte er noch gar nicht richtig angefangen. Doch keine Sorge: Sobald Putin und Selenskyj bereit sind, wird Trump sich natürlich mit ihnen treffen. Wann das sein wird? Tja, das bleibt genauso vage wie seine gesamte Strategie.

China als Friedensengel?

Falls Trump es selbst nicht hinbekommt, könnte ja auch China als Vermittler einspringen – zumindest in seiner Vorstellung. Präsident Xi Jinping hätte angeblich die Macht, das Ganze zu regeln, „so wie wir eine Menge Macht haben“, erklärte Trump gewohnt tiefgründig. Allerdings habe Xi in dieser Hinsicht noch nicht viel getan. Wie unverschämt von ihm! Vielleicht braucht er nur einen freundlichen Anruf aus Mar-a-Lago?

Europa soll mal schön selbst zahlen

Und natürlich darf auch Trumps Lieblingsthema nicht fehlen: Warum müssen die USA immer für alles zahlen? Europa müsse endlich mehr für die Ukraine tun, schließlich betrifft der Krieg die Europäer doch viel mehr als die Amerikaner. Immerhin haben die USA „diese kleine Sache namens Ozean“ dazwischen – ein geografisches Detail, das Trump offenbar für seine neueste außenpolitische Erkenntnis hält.

Fazit: Trump will Frieden, aber bitte ohne große Mühe. Sein Plan? Drohen, ein paar Tweets (pardon: Truths) posten und hoffen, dass sich das Problem von selbst löst. Und wenn nicht? Dann wird halt noch mal neu verhandelt – oder ein neuer Feind gefunden.

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