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Umbau des Steuersystems: Der Vorschlag, der alles besser – oder auch einfach teurer macht

stevepb (CC0), Pixabay

In Deutschland wird mal wieder über das Steuersystem diskutiert. Diesmal kommt der kreative Vorschlag vom Ifo-Institut: Die Einkommensteuer für untere und mittlere Einkommensklassen soll gesenkt werden – klingt gut, oder? Der Haken? Finanziert werden soll das Ganze durch eine „moderate“ Erhöhung der Mehrwertsteuer. Also quasi: Weniger Steuern auf Ihr Gehalt, aber mehr für alles, was Sie kaufen.

Ein Vorschlag mit besonderem Charme

Das Konzept scheint geradezu genial – zumindest, wenn man es nicht hinterfragt. Geringverdiener, die ohnehin keine oder kaum Einkommensteuer zahlen, sollen davon profitieren? Ja, klar. Schließlich werden sie auch die Erhöhung der Mehrwertsteuer gar nicht merken, wenn sie für Lebensmittel, Kleidung und andere Dinge des täglichen Bedarfs mehr ausgeben. Ist doch toll: Am Ende bleibt sogar noch weniger im Portemonnaie – wer kann da schon Nein sagen?

Kritik? Aber sicher!

DIW-Präsident Marcel Fratzscher ist wenig begeistert und nennt das Ganze, sagen wir mal, suboptimal. Laut ihm funktioniert diese Rechnung schlicht nicht. Warum? Weil die Geringverdiener durch die erhöhte Mehrwertsteuer mehr zahlen müssten, ohne wirklich von der Einkommensteuersenkung zu profitieren. Am Ende haben sie weniger in der Tasche – und das soll Fortschritt sein?

Umverteilung mal anders

Wenn überhaupt, dann klingt der Vorschlag eher nach einer Umverteilung von Arm zu Reich. Während Spitzenverdiener von einer Einkommensteuersenkung ordentlich profitieren könnten, bleibt für die unteren Einkommensklassen bestenfalls eine große Portion Enttäuschung übrig. Aber hey, so sorgt man wenigstens dafür, dass alle ein bisschen mehr über Steuergerechtigkeit nachdenken.

Fazit: Eine Diskussion voller Möglichkeiten

Der Umbau des Steuersystems bleibt ein heißes Thema – vor allem, wenn die Vorschläge so „innovativ“ sind. Vielleicht sollte man das Ganze einfach positiv sehen: Wer nach solchen Konzepten noch mehr Steuervorschläge hören will, hat definitiv ein Talent für Optimismus. Und wer nicht, kann sich schon mal darauf einstellen, dass Diskussionen über die Steuerlast in Deutschland ein Dauerbrenner bleiben – mit oder ohne „moderate“ Mehrwertsteuererhöhung.

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