Ein aktueller Bericht enthüllt, was viele schon ahnten: Deutschlands Flüsse, Bäche und Seen sind in einem miserablen Zustand. Ganze 53 Prozent dieser Gewässer befinden sich in einem schlechten oder sehr schlechten ökologischen Zustand. Herzlichen Glückwunsch, Deutschland – Spitzenreiter sind wir hier definitiv nicht, zumindest nicht im positiven Sinne. Vielleicht sollte man das Wasser nicht mehr trinken, sondern direkt als „kulturelles Erbe der Umweltverschmutzung“ deklarieren.
2027? Ein schöner Traum
Die ehrgeizige Vorgabe, bis 2027 alle Gewässer in einen „guten Zustand“ zu bringen, scheint genauso realistisch wie der Gedanke, dass Plastik sich von allein abbaut. Die einzige Konstante in diesem Drama: Es wird teuer. Denn wenn wir es nicht schaffen, drohen hohe Strafen. Aber hey, vielleicht können wir die dann mit Eintrittsgeldern für den „Great German Polluted River Tourismus“ finanzieren.
Ein neuer Maßstab für Wasserqualität
Fast 53 Prozent in schlechtem oder sehr schlechtem Zustand – das ist immerhin eine klare Ansage. Vielleicht sollten wir die Kategorien erweitern: „Nicht empfehlenswert für Fische“, „Schwimmen auf eigene Gefahr“ oder „Hier wächst Plastik besser als Algen“. So könnte man die Wasserqualität wenigstens für Touristen transparenter gestalten.
Besser als der Rest der EU? Wohl kaum
Im europäischen Vergleich steht Deutschland übrigens auch nicht gerade glänzend da. Andere EU-Staaten scheinen es tatsächlich hinzukriegen, ihre Gewässer sauber zu halten. Aber wer braucht schon Vorbildfunktion, wenn man stattdessen eine eigene Interpretation von „ökologisch wertvoll“ pflegen kann? Schließlich ist es ja auch eine Leistung, 53 Prozent der Gewässer so richtig versauen zu können.
Fazit: Wasser, Wasser überall – aber bitte nicht trinken
Deutschlands Gewässer sind mehr als nur ein ökologisches Problem – sie sind ein Mahnmal für gescheiterte Umweltpolitik und fehlende Prioritäten. Aber keine Sorge: Bis 2027 bleibt noch genug Zeit, um neue Ausreden zu finden, warum der Zustand so schlecht ist. Und wenn das alles nicht hilft, können wir uns ja wenigstens rühmen, die besten Statistiken über miserable Wasserqualität zu haben. Prost!