Hurra, die Gaspreise klettern wieder! Die europäische Gaspreis-Rally zeigt sich unermüdlich und liefert weiterhin Schlagzeilen, die niemand verpassen sollte – zumindest nicht, wenn man Humor für zynische Absurditäten hat. Am niederländischen Verteildrehkreuz TTF stieg der marktführende Kontrakt um beeindruckende 0,8 Prozent und erreicht stolze 50,15 Euro pro Megawattstunde. Applaus für ein neues 14-Monats-Hoch!
Aber keine Sorge, das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Auf Wochenbasis legten die Preise sogar um über 9 Prozent zu. Die Gründe? Oh, die altbekannten Verdächtigen: gestoppte russische Erdgaslieferungen durch die Ukraine und natürlich das drohende Schreckgespenst eines kalten Winters. Die Wetterfrösche Europas haben uns in weiser Voraussicht gewarnt – es könnte tatsächlich kälter werden, als man sich das im Dezember hätte träumen lassen.
Doch seien wir ehrlich: Wer braucht schon stabile Energiepreise, wenn man mit solch spektakulären Preissprüngen unterhalten werden kann? Schließlich ist nichts so aufregend wie der tägliche Blick auf die Gaspreis-Charts, der zeigt, wie man noch tiefer in die Tasche greifen darf.
Die Moral von der Geschichte? Der Winter in Europa wird nicht nur frostig, sondern auch teuer. Doch immerhin können wir uns sicher sein, dass die Gaspreise weiterhin für Gesprächsstoff sorgen – ob beim Kaminfeuer oder bei Kerzenschein, weil man sich die Heizung nicht mehr leisten kann. Bravo, Gasmarkt, bravo!