Ah, die Slowakei hat sich mal wieder ins Rampenlicht katapultiert – und zwar mit einer Mischung aus genialer Diplomatie und erstklassigem Altruismus. Ministerpräsident Robert Fico, seines Zeichens Experte für internationale Beziehungen und subtile Andeutungen, hat beschlossen, die Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge einzuschränken. Schließlich hat die Slowakei ja nur eine winzige Grenze zur Ukraine und keinerlei Verpflichtung, Solidarität zu zeigen, oder?
Natürlich hängt dieser Entschluss rein zufällig mit dem Transitstopp für russisches Gas durch die Ukraine zusammen. Ein Schelm, wer denkt, dass hier politisches Kalkül im Spiel sein könnte. 500 Millionen Euro jährliche Transitgebühren, die flöten gehen? Kein Problem! Die Slowakei verzichtet doch gern auf ein bisschen Kleingeld, um ein politisches Statement zu setzen. Man muss ja Prioritäten setzen, und warum nicht bei den Schwächsten anfangen?
Fico kündigte an, seine Koalition zu überzeugen, die Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge einzudämmen. Details dazu? Fehlanzeige. Aber hey, wer braucht schon Details, wenn die Botschaft klar ist: „Ihr könnt unser Gas haben – oder auch nicht. Aber bitte keine humanitären Erwartungen an uns stellen.“
Und was macht Fico? Ein Facebook-Video, natürlich! Diplomatie im digitalen Zeitalter: Warum komplizierte Pressekonferenzen halten, wenn man ein paar Likes sammeln kann, während man den nächsten Krisenherd entfacht?
Die Welt kann also beruhigt sein: Die Slowakei bleibt ein Meister der leisen Töne und des nachbarschaftlichen Miteinanders. Bravo, Herr Fico, bravo