EKD: Weihnachten feiern trotz Gewalt und Streit
Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kirsten Fehrs, hat in bewegenden Worten dazu aufgerufen, Weihnachten als ein Fest des Lichts und der Hoffnung zu feiern – auch in Zeiten von Konflikten und Unsicherheit. Sie hob hervor, dass die Weihnachtsbotschaft einen tröstlichen Kontrapunkt zur allgegenwärtigen Gewalt und den politischen Spannungen setzt. „Weihnachten schenkt uns einen Moment der Besinnung, eine Auszeit, um Kraft zu schöpfen und den Glauben an das Gute in der Welt zu bewahren,“ erklärte Fehrs. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, betonte im Bayerischen Rundfunk die Rolle der Kirchen als Zufluchtsorte in schwierigen Zeiten: „Gerade in Momenten, in denen Ängste und Sorgen überhandnehmen, finden Menschen hier Ermutigung und Trost.“ Die Kirchen möchten in dieser Weihnachtszeit ein Anker sein, der Hoffnung und Gemeinschaft vermittelt.
Sozialverband: Weihnachten ist für viele zu teuer
Die steigenden Kosten für Weihnachtsbäume und traditionelle Festmahle überschatten für viele Menschen die festliche Stimmung. Laut dem Sozialverband Deutschland (SoVD) können sich immer mehr Haushalte die damit verbundenen Ausgaben nicht mehr leisten. Verbandspräsidentin Michaela Engelmeier wies darauf hin, dass die Preise für Tannenbäume und Grundnahrungsmittel in schwindelerregende Höhen gestiegen seien. „Es ist tragisch, dass ein Fest der Liebe und Gemeinschaft für viele zur finanziellen Belastung wird,“ sagte Engelmeier in einem Interview. Sie fügte hinzu, dass immer mehr Menschen angesichts steigender Lebenshaltungskosten und drohender Arbeitsplatzunsicherheit besorgt in die Zukunft blicken. Der Verband appelliert an die Gesellschaft, Solidarität zu zeigen und insbesondere benachteiligten Familien in der Weihnachtszeit Unterstützung zu leisten.
Dänemark investiert in Grönlands Sicherheit nach Trumps Anspruch auf die Insel
Dänemark plant, seine Präsenz in der strategisch wichtigen Region Grönland erheblich auszubauen, nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump einst Anspruch auf die zu Dänemark gehörende Insel erhoben hatte. Der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen kündigte umfangreiche Investitionen in die Sicherheitsinfrastruktur an, die sich auf einen zweistelligen Milliardenbetrag belaufen sollen. Diese Mittel sollen unter anderem für den Kauf moderner Patrouillenboote, Langstreckendrohnen und die Aufstockung von Militärpersonal verwendet werden. Poulsen betonte, dass die Stärkung der Sicherheit im hohen Norden nicht nur im Interesse Dänemarks, sondern auch ein Zeichen an die internationale Gemeinschaft sei, dass Grönland untrennbar mit Dänemark verbunden bleibt. Die Region spielt eine zunehmend wichtige Rolle in geopolitischen und klimatischen Fragen.
American Airlines musste kurzzeitig alle US-Flüge aussetzen
Ein technischer Ausfall sorgte bei American Airlines für eine flächendeckende Unterbrechung des Flugverkehrs in den USA. Das Unternehmen informierte auf der Plattform X (ehemals Twitter), dass alle Flüge aufgrund des Problems vorübergehend gestoppt werden mussten. Nach kurzer Zeit konnte der Betrieb jedoch wieder aufgenommen werden. Wie viele Passagiere betroffen waren und welche Auswirkungen der Vorfall auf den Flugplan hatte, blieb zunächst unklar. American Airlines, eine der weltweit größten Fluggesellschaften, operiert täglich Tausende Flüge und verbindet mehr als 350 Destinationen in über 60 Ländern. Der Vorfall unterstreicht die Abhängigkeit der modernen Luftfahrt von störungsfreier Technologie und wirft Fragen nach der Resilienz solcher Systeme auf.
Sachsen erhält weiter Erbschaften
Der Freistaat Sachsen verzeichnet auch in diesem Jahr eine beeindruckende Zahl von Erbschaften. Nach Angaben des staatlichen Immobilienbetriebs wurden bisher knapp 1.300 Nachlässe an den Freistaat übertragen, darunter 170 Liegenschaften wie Wohngebäude, Waldflächen, Agrarflächen und sogar Gewässer. Der Gesamtwert der Erbschaften beläuft sich auf mehrere Millionen Euro. Allerdings seien viele dieser Vermögenswerte mit Hypotheken oder anderen Schulden belastet. Der Freistaat erbt in der Regel, wenn Verstorbene keine Angehörigen haben oder das Erbe von den Hinterbliebenen ausgeschlagen wird. Solche Erbschaften bieten dem Land sowohl Herausforderungen als auch Chancen, insbesondere bei der Verwaltung und möglichen Nutzung dieser Vermögenswerte.