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BVF GmbH unsere Bilanzanalyse

ASPhotohrapy (CC0), Pixabay

Hier ist eine kritische Analyse der Bilanz der BVF GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 unter Berücksichtigung der vorliegenden Daten:

1. Vermögenslage (Aktiva)

Die Bilanzsumme hat sich von 2.571.169,24 EUR im Vorjahr auf 2.837.774,34 EUR erhöht (+10,37 %). Die Zunahme liegt vor allem am Umlaufvermögen.

Anlagevermögen:

  • Es ist von 731.169,37 EUR auf 623.795,05 EUR gesunken. Dies deutet auf Abschreibungen und möglicherweise fehlende Investitionen hin.
  • Besonders stark betroffen sind die immateriellen Vermögenswerte, die um ca. 59.000 EUR gefallen sind.
  • Der geringe Bestand an Sachanlagen (27.674,50 EUR) lässt darauf schließen, dass das Unternehmen kaum in physische Werte investiert hat.

Umlaufvermögen:

  • Ein erheblicher Anstieg auf 2.180.861,84 EUR (+19,15 %) im Vergleich zum Vorjahr.
  • Die Vorräte haben sich mehr als verdoppelt von 54.385,73 EUR auf 132.752,99 EUR. Dies könnte entweder auf eine geplante Produktionsausweitung oder auf mögliche Absatzschwierigkeiten hindeuten.
  • Die Forderungen bleiben nahezu konstant (1.213.362,36 EUR), was positiv ist, aber auch auf stagnierende Geschäftsaktivitäten hinweisen könnte.
  • Der Kassenbestand und die Bankguthaben stiegen signifikant von 557.648,89 EUR auf 834.746,49 EUR (+49,68 %). Das Unternehmen verfügt also über mehr liquide Mittel, möglicherweise als Polster gegen Unsicherheiten.

Rechnungsabgrenzungsposten:

  • Ein Anstieg von 9.896,42 EUR auf 33.117,45 EUR könnte auf vermehrte Vorauszahlungen für das kommende Jahr hinweisen.

2. Finanzlage (Passiva)

Die Passivseite zeigt einen Anstieg des Eigenkapitals bei nahezu konstanten Verbindlichkeiten.

Eigenkapital:

  • Der Jahresüberschuss stieg von 100.499,09 EUR auf 260.153,30 EUR, wodurch das Eigenkapital auf 523.630,18 EUR anwächst.
  • Dies ist positiv und zeigt eine bessere Rentabilität des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr.
  • Allerdings bleibt das Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme mit 18,5 % relativ gering, was auf eine eher niedrige Eigenkapitalquote hindeutet.

Rückstellungen:

  • Sie sind leicht gestiegen von 323.622,94 EUR auf 338.918,22 EUR. Hierbei handelt es sich vermutlich um Vorsorgen für ungewisse Verbindlichkeiten oder Steuerrückstellungen.

Verbindlichkeiten:

  • Der Gesamtbetrag sank leicht von 1.848.023,03 EUR auf 1.835.889,03 EUR.
  • Besonders auffällig: Der größte Teil (1.682.764,03 EUR) ist kurzfristig (Restlaufzeit < 1 Jahr).
  • Langfristige Verbindlichkeiten (Restlaufzeit > 1 Jahr) sanken leicht auf 153.125,00 EUR.
  • Das hohe Maß an kurzfristigen Schulden könnte zu Liquiditätsengpässen führen, wenn die Zahlungsströme nicht optimal gesteuert werden.

Rechnungsabgrenzungsposten:

  • Sie blieben nahezu unverändert (von 136.046,39 EUR auf 139.336,91 EUR).

3. Ertragslage

  • Der Jahresüberschuss hat sich mehr als verdoppelt (+159 %) von 100.499,09 EUR auf 260.153,30 EUR. Dies ist ein positives Signal und könnte auf eine verbesserte Kostenstruktur oder höhere Umsätze hindeuten.

4. Kritische Punkte und Risiken

  1. Niedrige Eigenkapitalquote: Mit ca. 18,5 % ist die Eigenkapitalquote vergleichsweise schwach. Eine höhere Eigenkapitalquote würde die finanzielle Stabilität verbessern.
  2. Hohe kurzfristige Verbindlichkeiten: Ein Großteil der Schulden muss innerhalb eines Jahres zurückgezahlt werden. Dies birgt ein Liquiditätsrisiko, falls die Umsätze schwanken oder Forderungen nicht rechtzeitig beglichen werden.
  3. Sinkendes Anlagevermögen: Der Rückgang im Anlagevermögen könnte auf fehlende Investitionen hindeuten, was langfristig die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnte.
  4. Steigende Vorräte: Die Zunahme der Vorräte könnte positiv (Vorbereitung auf größere Aufträge) oder negativ (Absatzprobleme) interpretiert werden. Hier wäre eine genauere Analyse sinnvoll.

5. Fazit

Die BVF GmbH weist trotz eines erfreulichen Jahresüberschusses und gestiegener liquider Mittel strukturelle Schwächen auf. Die hohe Abhängigkeit von kurzfristigen Verbindlichkeiten und die niedrige Eigenkapitalquote bergen Risiken für die finanzielle Stabilität. Positiv hervorzuheben ist die verbesserte Rentabilität, die jedoch langfristig nur gesichert werden kann, wenn das Unternehmen stärker in sein Anlagevermögen investiert und die kurzfristigen Schulden reduziert.

Für Gläubiger und Investoren bleibt die Entwicklung der nächsten Monate entscheidend, insbesondere in Bezug auf Liquiditätsmanagement und Schuldenabbau.

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