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Smartphone-Zahlung in Deutschland: Steigende Beliebtheit und wachsender Trend zur digitalen Bezahlung

geralt (CC0), Pixabay

Das bargeldlose Bezahlen mit Smartphones oder Smartwatches wird in Deutschland immer populärer und etabliert sich langsam an den Kassen von Einzelhändlern. Eine kürzlich von Forsa durchgeführte Umfrage im Auftrag des Kreditkartenanbieters Visa zeigt, dass 32 Prozent der befragten Deutschen inzwischen regelmäßig oder zumindest gelegentlich per Smartphone oder Smartwatch ihre Einkäufe bezahlen. Dies entspricht einem deutlichen Zuwachs von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr und zeigt, dass digitale Zahlungsmethoden zunehmend an Akzeptanz gewinnen.

Ein Blick auf die Gründe für den Trend zur Smartphone-Zahlung

Besonders jüngere Konsumenten schätzen die Vorteile des digitalen Bezahlens. Bequemlichkeit, Schnelligkeit und Sicherheit zählen zu den häufigsten Beweggründen für den Wechsel von traditionellen Zahlungsmethoden zur Smartphone-Zahlung. Dabei empfinden Nutzer die Möglichkeit, Zahlungen kontaktlos und ohne Eingabe einer PIN vornehmen zu können, als besonders praktisch. Gleichzeitig bieten viele Anbieter mittlerweile eine zusätzliche Authentifizierung per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck an, was die Sicherheit weiter erhöht.

Auch die Covid-19-Pandemie hat den Trend zum kontaktlosen Bezahlen beschleunigt. In Zeiten des Social Distancing war bargeldloses Bezahlen besonders gefragt, und der Wunsch nach hygienischen Alternativen zum Bargeld stieg. Diese veränderten Gewohnheiten wirken auch nach der Pandemie nach und fördern die Akzeptanz digitaler Zahlmethoden im Handel.

Traditionelle Zahlungsmethoden weiterhin beliebt

Trotz der wachsenden Beliebtheit von Smartphone- und Smartwatch-Zahlungen dominieren in Deutschland nach wie vor Bargeld sowie Debit- und Kreditkarten. Viele Deutsche schätzen nach wie vor das Gefühl, physisches Geld in der Hand zu haben, oder greifen aus Gewohnheit auf ihre Girocard zurück. Bargeld und Girocard sind besonders im Alltag nach wie vor fest verankert und spielen bei alltäglichen Einkäufen eine entscheidende Rolle. Insbesondere ältere Generationen bevorzugen häufig diese bewährten Zahlungsmethoden und stehen dem digitalen Bezahlen oftmals skeptischer gegenüber.

Fortschritt in der Infrastruktur: Einzelhandel passt sich an

Um den wachsenden Bedarf zu bedienen, hat der Einzelhandel in Deutschland seine Zahlungsinfrastruktur zunehmend angepasst. Immer mehr Geschäfte bieten moderne Kartenterminals an, die kontaktlose Zahlungen über Near Field Communication (NFC) akzeptieren. Dies ermöglicht das problemlose Bezahlen per Smartphone, Smartwatch oder kontaktloser Karte. Vor allem große Handelsketten und Supermärkte haben sich auf diesen Wandel eingestellt und investieren gezielt in NFC-fähige Lesegeräte.

Der Wandel zur Digitalisierung im Zahlungsverkehr bleibt jedoch eine Herausforderung, insbesondere für kleinere Geschäfte, die in den damit verbundenen Kosten oft eine Hürde sehen. Doch auch hier ist eine Veränderung zu spüren, da immer mehr kleine und mittlere Unternehmen ihre Systeme modernisieren, um Kunden eine größere Vielfalt an Zahlungsmethoden zu ermöglichen.

Deutschland im europäischen Vergleich

Im europäischen Vergleich zeigt sich, dass Deutschland in puncto Smartphone-Zahlung noch Nachholbedarf hat. Länder wie Schweden, Dänemark oder die Niederlande setzen bereits deutlich stärker auf digitale und bargeldlose Zahlungen. In Schweden wird beispielsweise kaum noch mit Bargeld gezahlt, und viele Geschäfte haben bereits komplett auf bargeldlose Zahlungsmethoden umgestellt. Im Vergleich dazu zeigt sich Deutschland weiterhin eher konservativ, was den Verzicht auf Bargeld betrifft.

Ausblick: Digitale Zahlungsmethoden auf dem Vormarsch

Experten gehen davon aus, dass der Trend zur Smartphone-Zahlung in Deutschland weiter zunehmen wird. Auch die Entwicklungen rund um die Digitalisierung der Wirtschaft sowie innovative Zahlungslösungen durch Fintech-Unternehmen könnten diesen Prozess beschleunigen. Technologien wie kontaktlose Bezahlung und mobile Wallets bieten sowohl für Verbraucher als auch für den Einzelhandel Vorteile und sorgen für mehr Flexibilität.

Insgesamt wird erwartet, dass die Nachfrage nach bargeldlosen Zahlungsmethoden, insbesondere über mobile Endgeräte, in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird. Dies wird von den Verbrauchern vor allem durch die Vorteile wie Bequemlichkeit, Schnelligkeit und Hygiene getrieben. Mit einer fortschreitenden Modernisierung der Infrastruktur und einer wachsenden Akzeptanz seitens der Bevölkerung könnte das Smartphone in absehbarer Zeit zu einem der bevorzugten Zahlungsmittel in Deutschland werden.

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