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Rückruf von Bärlauchpesto aus Frankreich wegen Botulismus-Gefahr – Verbraucher in Deutschland gewarnt

Ernste Gesundheitsgefahr durch handwerklich hergestelltes Bärlauchpesto

Das handwerklich hergestellte Bärlauchpesto „Pesto à l’ail des Ours“, das auf mehreren Veranstaltungen in Frankreich verkauft wurde, steht unter Verdacht, lebensgefährliche Krankheitserreger zu enthalten. Nach dem Verzehr des Pestos kam es zu fünf wahrscheinlichen Fällen von Botulismus, einer schweren Vergiftung, die durch das von Clostridium-botulinum-Bakterien produzierte Gift verursacht wird.

Die betroffenen Produkte wurden von der O PTITS OIGNONS – cuisine mobile par Thierry Leloup in Frankreich hergestellt und verkauft. Der Rückruf betrifft alle Produktions- und Haltbarkeitsdaten des Pestos, das in Gläsern abgefüllt wurde.

Verkaufsstellen und Veranstaltungen

Das Pesto wurde auf verschiedenen Veranstaltungen in der Region Indre et Loire in Frankreich verkauft:

Pflanzen- und Frühlingsfest im Château de la Bourdaisière in Montlouis-sur-Loire
Fest „Nature en fête“ im Château de Cangé in Saint-Avertin
Knoblauch- und Basilikummesse in Tours
Festival „Tomate und Geschmack“ im Château de la Bourdaisière in Montlouis-sur-Loire

Gesundheitsgefahr durch Botulismus

Botulismus ist eine gefährliche Vergiftung, die zu schweren Lähmungserscheinungen führen kann. Bereits wenige Stunden nach dem Verzehr kann es zu Symptomen wie verschwommenem Sehen, Doppelbildern, Schluckstörungen und trockenen Mund kommen. Die Vergiftung kann auch die Atem- und Herzmuskulatur betreffen und im schlimmsten Fall tödlich verlaufen.

Rückruf und Vorsichtsmaßnahmen

Verbraucher, die das Pesto erworben haben, sollten es nicht verzehren, sondern umgehend entsorgen. Es wird empfohlen, bei Verdacht auf Vergiftung sofort ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Rückruf betrifft neben Frankreich auch mehrere Bundesländer in Deutschland, darunter Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg und Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen, einschließlich des Rückrufs in französischer Sprache, können auf der Website des französischen Landwirtschaftsministeriums abgerufen werden.

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