1. Anschlag auf Rüstungsunternehmen in der Türkei: Vier Tote bei Angriff auf Tusas
In der Nähe von Ankara ereignete sich ein tragischer Anschlag auf das staatliche Rüstungsunternehmen Tusas, das sowohl zivile als auch militärische Flugzeuge herstellt. Nach Angaben des türkischen Innenministers hat der Angriff mindestens vier Menschen das Leben gekostet, und 14 weitere wurden verletzt. Die Angreifer zündeten einen Sprengsatz und feuerten Schüsse ab, um erheblichen Schaden anzurichten. Bislang ist unklar, wer für den Anschlag verantwortlich ist. Die Ermittlungen zur Klärung des Vorfalls laufen, während die Sicherheitsvorkehrungen verschärft wurden.
2. Modernisierungsvorschlag von Habeck: Ein Milliardenfonds für Deutschlands Zukunft
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat einen ambitionierten Vorschlag zur Modernisierung der deutschen Wirtschaft vorgelegt. Im Zentrum steht ein staatlicher Investitionsfonds, der über mehrere hundert Milliarden Euro verfügt und durch Schulden finanziert werden soll. Dieser Fonds soll langfristig dazu dienen, Unternehmen, Infrastrukturprojekte und Bildungsinitiativen zu unterstützen. Obwohl es sich um eine große Initiative handelt, ist dieser Vorschlag nicht als Teil des Ampel-Koalitionsplans zu verstehen. Die Debatte um den Vorschlag könnte in den kommenden Wochen weiter Fahrt aufnehmen.
3. Nato meldet: Nordkoreanische Soldaten in Russland bestätigt
Die Nato hat erstmals offiziell bestätigt, dass nordkoreanische Soldaten nach Russland entsandt wurden. Die Beweise, die von mehreren Verbündeten der Nato vorgelegt wurden, deuten auf die Anwesenheit von Tausenden nordkoreanischen Truppen hin. Es ist derzeit unklar, ob diese Soldaten aktiv in den Krieg gegen die Ukraine eingreifen werden. Das deutsche Auswärtige Amt hat in Reaktion auf diese Berichte einen nordkoreanischen Diplomaten einbestellt, und die Nato plant, in Kürze über mögliche Reaktionen zu beraten.
4. Israelische Angriffe in Tyrus: Eskalation im Libanon und Gaza
Zum ersten Mal hat Israel die Hafenstadt Tyrus im Libanon ins Visier genommen und das Hafenviertel bombardiert. Zuvor waren die Bewohner gewarnt worden, die Gegend zu verlassen. Parallel setzt die israelische Armee ihre Angriffe auf die Hamas im Gazastreifen fort. Internationale Stimmen, darunter die Vereinten Nationen und die USA, drängen weiterhin darauf, dass mehr humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gelassen wird. US-Außenminister Antony Blinken hat eine weitere Vermittlungsmission im Nahen Osten gestartet, um Spannungen abzubauen.
5. Deutschland und Großbritannien vertiefen Verteidigungskooperation
Deutschland und Großbritannien haben ein neues Verteidigungsabkommen unterzeichnet, das eine engere militärische Zusammenarbeit vorsieht. Verteidigungsminister Boris Pistorius und sein britischer Amtskollege Healey bezeichneten die Vereinbarung als Meilenstein. Geplant sind gemeinsame Projekte, darunter die Stationierung deutscher Aufklärungsflugzeuge in Schottland zur U-Boot-Überwachung im Atlantik. Zudem wollen beide Länder die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Waffen und in der Luftabwehr vertiefen. Das Abkommen ist auch offen für andere europäische Partner, insbesondere Frankreich.
6. Betrugswelle in Schleswig-Holstein: Mehr als 50 Schockanrufe gemeldet
In Schleswig-Holstein ist es zu einer Welle von sogenannten „Schockanrufen“ gekommen. Seit gestern meldeten mehr als 50 Personen, Opfer eines solchen Betrugsversuchs geworden zu sein. Die Betrüger täuschen vor, dass ein naher Angehöriger in einen Unfall oder eine Straftat verwickelt sei und fordern die Betroffenen auf, eine hohe Kaution zu zahlen. Besonders betroffen waren Flensburg sowie die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg. Bislang beläuft sich der Gesamtschaden auf über 50.000 Euro. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und ruft zur Wachsamkeit auf.