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FINMA warnt vor PrimeKredit: Risiken für Anleger und was zu beachten ist

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

FINMA warnt vor nicht autorisiertem Finanzdienstleister PrimeKredit

Die Schweizer Finanzmarktaufsichtsbehörde (FINMA) hat ihre Bedenken gegenüber PrimeKredit, einem Unternehmen, das Finanz- und Kreditdienstleistungen von einer Adresse in Zürich aus anbietet, öffentlich gemacht. Das Unternehmen, welches angeblich in der Gartenstraße 16 in Zürich ansässig ist, ist nicht im Handelsregister eingetragen, operiert jedoch mit dem Anschein, ein seriöser Finanzdienstleister zu sein. PrimeKredit wirbt über seine Webseite primekredits.com mit diversen Finanzdienstleistungen, obwohl es keine erforderliche Zulassung von der FINMA erhalten hat. Dies stellt ein signifikantes Risiko für Investoren dar, da die Nichtüberwachung durch die FINMA bedeutet, dass PrimeKredit nicht die vorgeschriebenen gesetzlichen Normen erfüllt und es keine behördliche Kontrolle gibt, um Anleger zu schützen.

**Gefahren für Investoren**

Unternehmen ohne Handelsregistereintrag und FINMA-Genehmigung agieren außerhalb des regulierten Finanzmarktes, was ein hohes Risiko für Anleger bedeutet. Es gibt keine rechtlichen Rahmenbedingungen, die die Geschäftstätigkeiten solcher Unternehmen kontrollieren. Es besteht kein Schutz für die Gelder, die an solche Firmen überwiesen werden, und es gibt keine Sicherheit, dass diese Gelder zurückgefordert werden können. Der Mangel an FINMA-Genehmigung bedeutet auch, dass solche Unternehmen nicht zu den regulären Standards in Bezug auf Transparenz, Risikomanagement und Kundenschutz verpflichtet sind.

**Schutzmaßnahmen für Anleger**

1. **Investitionen in unregulierte Unternehmen vermeiden:** Investoren sollten darauf achten, nur in Finanzinstitute zu investieren, die von der FINMA oder einer ähnlichen Behörde offiziell genehmigt wurden. Die FINMA hält eine Liste mit zugelassenen Unternehmen bereit, die online eingesehen werden kann.

2. **Seriosität des Unternehmens prüfen:** Eine sorgfältige Prüfung, ob das Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist und die erforderlichen Lizenzen besitzt, ist vor jeder Investition ratsam.

3. **Rechtlichen Rat einholen:** Sollten Gelder bereits an ein Unternehmen wie PrimeKredit überwiesen worden sein, ist es ratsam, einen Anwalt zu konsultieren, der sich mit Finanzdienstleistungen auskennt.

4. **Verdächtige Aktivitäten melden:** Verdächtige Geschäftspraktiken sollten der FINMA gemeldet werden, damit diese entsprechende Untersuchungen einleiten können.

**Risiken bei einer Investition in PrimeKredit**

Investoren, die bereits in PrimeKredit investiert haben, müssen damit rechnen, dass ihre Gelder verloren sind, da ohne die Genehmigung durch die FINMA im Falle eines Unternehmensscheiterns keine Absicherung besteht.

**Schlussfolgerung: Vorsicht geboten**

Die Warnung der FINMA vor PrimeKredit verdeutlicht die Notwendigkeit, vorsichtig bei Investitionen in unregulierte Unternehmen zu sein. Anleger sollten stets darauf achten, nur in regulierte und transparente Finanzdienstleister zu investieren, um finanzielle Risiken zu minimieren.

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