Warum wir diese beiden Themen unbedingt zusammen betrachten müssen? Keine Sorge, das erklären wir Ihnen ganz entspannt in unserem Artikel. Aber zuerst: Wer ist eigentlich Rainer Röbke? Persönlich kennen wir ihn zwar nicht, aber sein Name fällt bei uns so oft, dass wir uns mittlerweile fast wie alte Bekannte fühlen – Sie wissen schon, wie der eine Nachbar, dessen Paket Sie ständig annehmen müssen. Röbke ist offenbar ein richtiges Vertriebsgenie, so wurde uns jedenfalls erzählt. Und wie das im Vertrieb so ist: Wenn’s gut läuft, ist man der Held. Wenn’s schiefgeht… naja, dann gibt’s schlechte Nachrichten. Und niemand mag schlechte Nachrichten – nicht die Kunden und ganz besonders nicht der Vertriebsmann.
Rainer Röbke, so hat es uns unser investigativer Spürsinn verraten, war stark in die Sache rund um WEE verstrickt. Nach unseren akribischen Recherchen (also ein paar Google-Suchen) war Röbke über Jahre bei der Firma MPM ganz vorne mit dabei. Er war sogar der erste im Vertriebssystem, der den beeindruckenden Titel „SVP“ erreicht hat. Was „SVP“ bedeutet? Vielleicht „Sehr Vertriebsfreudige Person“. Wer weiß. Jedenfalls hatte er ein Netzwerk mit bis zu 2.000 Leuten um sich herum – eine Art Vertriebskarneval!
Als WEE sich dann anscheinend verabschiedete, wechselte Röbke zur TH Mining AG. Warum? Anscheinend war er von dem Gründer und dessen genialem Konzept so begeistert, dass er dachte: „Das ist mein nächstes großes Ding!“ Ob er dabei gründlich geprüft hat, was genau das „große Ding“ war? Keine Ahnung, das blieb für uns im Dunkeln – vielleicht hat er sich vom Marketing blenden lassen. Vertriebsprofis lieben schließlich gute Geschichten.
Kürzlich tauchten ein paar neue Informationen auf, die uns veranlassten, erneut bei Röbke nachzuhaken. Schließlich wollten wir mal ein paar einfache Antworten auf einfache Fragen. Aber Röbke? Der meinte, er bräuchte mehr Zeit. Für uns völlig unverständlich – schließlich hatten wir ihm wirklich kein Rätsel aus der Kryptographie geschickt. Nun gut, er wollte Rücksprache mit dem Chef der TH Mining AG halten, bevor er uns antworten könnte. Warum? Wir wissen es nicht. Es waren ja schließlich Fragen, bei denen es um seine persönlichen Infos ging – so à la „Weißt du was darüber?“ oder „Kennst du das?“. Eigentlich ein Klacks, oder?
Nun, es sieht so aus, als ob Herr Röbke seine Antworten bald nicht mehr uns, sondern seinen Investoren liefern muss. Und das könnte durchaus komplizierter – und vor allem teurer – werden. Wer weiß, vielleicht gründet Röbke bald eine Interessengemeinschaft dazu. Schließlich hat der Vertrieb immer ein Ass im Ärmel – und eine Überraschung ist meistens auch noch dabei!