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Finanzierung von Start-ups in Deutschland erholt sich deutlich

geralt (CC0), Pixabay

Die Finanzierungssituation für deutsche Start-ups zeigt im dritten Quartal eine starke Erholung. Eine Analyse der Förderbank KfW ergab, dass Investitionen in Wachstumsfirmen sprunghaft angestiegen sind. Das Investitionsvolumen erreichte beeindruckende 2,5 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 50 Prozent im Vergleich zum Vorquartal entspricht. Es handelt sich um den höchsten Wert seit dem zweiten Quartal 2022.

Auch die Zahl der Finanzierungsrunden legte deutlich zu. Im dritten Quartal wurden 280 Finanzierungsrunden abgeschlossen – ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Besonders bemerkenswert waren dabei fünf besonders große Deals, die maßgeblich zum Anstieg beitrugen.

Nicht nur deutsche Investoren, sondern auch Geldgeber aus den USA spielten eine wichtige Rolle in der Erholung des deutschen Start-up-Marktes. Diese internationalen Kapitalgeber trugen wesentlich zur Stabilisierung und zum Wachstum bei, was zeigt, dass der deutsche Start-up-Sektor auch global zunehmend an Attraktivität gewinnt.

Die Entwicklung ist ein positives Signal für die deutsche Gründerszene, die nach einer Phase der Unsicherheit und Finanzierungsknappheit nun wieder verstärkt Kapital anziehen kann. Experten gehen davon aus, dass diese Dynamik auch in den kommenden Quartalen anhalten könnte, vor allem wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter stabilisieren.

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