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Erdbeben der Stärke 5,9 erschüttert Osttürkei – Epizentrum in der Provinz Malatya

kirill_makes_pics (CC0), Pixabay

Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat am frühen Morgen den Osten der Türkei erschüttert. Das Epizentrum lag in der Provinz Malatya, wie Innenminister Ali Yerlikaya auf der Plattform X mitteilte. Das Beben war in mehreren umliegenden Provinzen, darunter Elazig und Diyarbakir, deutlich zu spüren.

Nach Angaben des Oberbürgermeisters von Malatya, Sami Er, gibt es bisher keine Berichte über Verletzte oder größere Sachschäden. „Das Beben hat die Bevölkerung aufgeschreckt, aber glücklicherweise sind bisher keine ernsthaften Schäden gemeldet worden“, sagte er gegenüber CNN Türk.

Der türkische Katastrophenschutz (Afad) teilte mit, dass vier Personen unversehrt aus einem teilweise beschädigten Gebäude gerettet werden konnten. Die Rettungskräfte wurden sofort mobilisiert, um die Situation vor Ort zu überprüfen und mögliche Schäden zu bewerten. Ersteinsätze zur Inspektion der betroffenen Gebiete und zur Sicherung potenziell gefährdeter Gebäude wurden bereits durchgeführt.

Laut Berichten in sozialen Netzwerken und lokalen Medien verließen viele Menschen in Panik ihre Häuser, als das Beben spürbar wurde. Die Behörden riefen die Bewohner der Region dazu auf, Ruhe zu bewahren und vorsichtshalber beschädigte Gebäude zu meiden, bis diese von Fachleuten inspiziert wurden.

Das Erdbeben in der Türkei ist das jüngste in einer Reihe von seismischen Aktivitäten, die die Region in den letzten Jahren immer wieder erschüttert haben. Die Türkei liegt auf mehreren aktiven Verwerfungslinien, weshalb Erdbeben dort relativ häufig sind. Die Behörden bleiben weiterhin in Alarmbereitschaft, um bei möglichen Nachbeben schnell reagieren zu können.

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