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Betrüger nehmen Sparkassen-Kunden ins Visier: Phishing-Attacken mit fingierten Telefonterminen

Clker-Free-Vector-Images (CC0), Pixabay

Kriminelle versuchen erneut, Sparkassen-Kunden gezielt mit einer perfiden Phishing-Masche zu täuschen. Über scheinbar dringende E-Mails und gefälschte Nachrichten setzen sie auf vorgetäuschte Telefonate und angeblich notwendige „Sicherheitsmaßnahmen“, um an Bankdaten zu gelangen.

Die Betrugsversuche nehmen meist die Form von E-Mails an, die auf den ersten Blick seriös wirken und unter einem Betreff wie „Bitte wählen Sie einen Termin für Ihr persönliches Gespräch mit der Sparkasse“ zur Terminvereinbarung auffordern. Darin werden Empfänger angewiesen, einen Telefontermin zu vereinbaren, um vermeintliche Updates zu Sicherheitsmaßnahmen oder neue Dienstleistungen zu besprechen. Ein Button in der E-Mail leitet jedoch direkt auf eine betrügerische Webseite, die darauf abzielt, persönliche Bankinformationen zu erbeuten.

Die Verbraucherzentrale warnte am 18. September ausdrücklich vor dieser neuen Betrugswelle und veröffentlichte ein Beispiel für eine solche Phishing-Mail. Neben einer unpersönlichen Anrede fehlen in den E-Mails oft Banklogos und genaue Absenderinformationen, was die Betrugsabsicht verdeutlicht.

Zusätzlich sind laut Sparkasse und Verbraucherzentrale auch gefälschte E-Mails mit Betreffzeilen wie „Wichtige Aktualisierung Ihrer Kontodaten“ oder „Überprüfen Sie Ihre Kontaktdaten bei Sparkasse“ im Umlauf. Kunden werden dabei auf falsche Webseiten geleitet, wo sie ihre persönlichen Daten preisgeben sollen.

Die Verbraucherzentrale rät dazu, verdächtige E-Mails umgehend zu löschen und keinesfalls auf die enthaltenen Links zu klicken. Im Zweifel sollten Kunden direkt bei ihrer Bank nachfragen, ob es sich um eine legitime Kontaktaufnahme handelt.

Auch Kunden anderer Banken wie der Deutschen Bank, Targobank, ING und Postbank sollten wachsam sein. Betrüger nutzen ähnliche Methoden, um unter Vorwänden wie App-Aktualisierungen, Sicherheitsrichtlinien und vermeintlich unbekannten Anmeldeversuchen an Daten zu gelangen. Besonders wachsam sollten Bankkunden auch bei Nachrichten im Zusammenhang mit Zahlungsdiensten wie PayPal sein.

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