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Regierung senkt Konjunkturerwartungen: Deutsche Wirtschaft vor weiterer Schrumpfung

462634 (CC0), Pixabay

Die Bundesregierung rechnet nun auch für das kommende Jahr mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland. Laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ wird die Konjunkturprognose für 2024 deutlich nach unten korrigiert. Ursprünglich hatte Wirtschaftsminister Robert Habeck für das laufende Jahr ein leichtes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,3 Prozent erwartet, doch nun steht offenbar ein Minus von 0,2 Prozent im Raum.

Am Mittwoch wird Wirtschaftsminister Habeck die neue Prognose offiziell in Berlin vorstellen. Der Rückgang wird vor allem durch anhaltende Belastungen der Industrie, hohe Energiepreise und die gedämpfte Konsumlaune der Bevölkerung beeinflusst. Besonders die Unsicherheiten im globalen Handel, der schwache Export und der zunehmende Fachkräftemangel machen der deutschen Wirtschaft zu schaffen.

Nicht nur die Bundesregierung hat ihre Erwartungen angepasst: Auch die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben in ihren jüngsten Berichten ihre Konjunkturprognosen nach unten korrigiert. Neben der schwächelnden Industrieproduktion belasten steigende Zinsen und Unsicherheiten in wichtigen internationalen Märkten das Wirtschaftswachstum.

Trotz der negativen Aussichten hofft die Bundesregierung, mit gezielten Maßnahmen wie Investitionen in Zukunftstechnologien und einer verbesserten Energiepolitik die Grundlagen für eine wirtschaftliche Erholung zu schaffen. In den kommenden Wochen wird das Kabinett weitere Maßnahmen diskutieren, um den drohenden wirtschaftlichen Abschwung abzufedern und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands langfristig zu sichern.

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